Weg für neue Konzepte in Bönen ist frei

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Nach den Ideenwerkstätten sind die Bürger nun zur Infoveranstaltung über die Ergebnisse eingeladen.

Bönen - Nachdem der Gemeinderat den Haushaltsplan 2019 mit knapper Mehrheit verabschiedet hat, kann die Verwaltung nun auch die beiden neuen Entwicklungskonzepte für Bönen auf den Weg zur Bezirksregierung in Arnsberg bringen. Dafür gab das Kommunalparlament in der Sitzung am Donnerstagabend ebenfalls grünes Licht. Diese Entscheidung fiel einstimmig aus

In der nächsten Woche sollen alle interessierten Bürger zu Wort kommen. An den Plänen und Ideen zum barrierefreien Umbau des Bahnhofes hatten die Politiker gar nichts auszusetzen. Beim Gemeindeentwicklungskonzept bemängelte CDU-Ratsfrau Doris Cyplik allerdings, dass die Wiederbelebung eines Wanderweges in dem Konzept als Leitprojekt in Nordbögge vorgeschlagen wird. „Vorrangig sind bei uns die Verkehrsprobleme“, betonte sie als Ortsvorsteherin. Sie stimmte dem Konzept „Land schafft Gemeinschaft“ aber ebenso wie alle übrigen Ratsmitglieder zu.

Die Leitprojekte sollen auch Thema der vorläufigen Abschlussveranstaltung zu den beiden Entwicklungskonzepte am kommenden Dienstag sein. Dazu lädt Bürgermeister Stephan Rotering alle interessierten Bürger um 18 Uhr auf die Sechs-Meter-Ebene in den Förderturm ein.

Ergebnisse werden vorgestellt 

„Wir wollen gemeinsam einen Blick in die Zukunft werfen“, wirbt der Verwaltungschef für die Teilnahme an der Informations- und Diskussionsrunde. „Wir möchten mit Ihnen auf den Prozess zur Erarbeitung der Konzepte zurückblicken, Ihnen die Ergebnisse vorstellen und mit Ihnen über die geplanten Maßnahmen ins Gespräch kommen“,  haben Stephan Rotering und die Vertreter des Stadtplanungsbüros Plan-lokal aus Dortmund vor allem die Bürger im Blick, die sich im vergangenen Jahr in den „Ideenwerkstätten“ und bei den Ortsteilspaziergängen aktiv an der Entwicklung der Konzepte beteiligt haben.

„Zudem wollen wir allen Interessierten einen Ausblick auf den weiteren Verlauf des Prozesses geben“ betonen Bürgermeister Rotering und Alfred Körbel, der Chef von plan-lokal. Insbesondere bei der Umsetzung der Maßnahmen sei wieder bürgerschaftliches Engagement gefragt, ergänzen sie. 

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