1. wa.de
  2. Lokales
  3. Bönen

„Neue Dimension“: GSW kündigen Anstieg der Gaspreise an

Erstellt:

Von: Ansgar Wolfgart

Kommentare

Gasflamme und Geldscheine
Die Gaspreise dürften weiter steigen. © Patrick Pleul/dpa

Die Ausrufung der zweiten Stufe des Notfallplans Gas könnte auch konkrete Auswirkungen auf die Kunden in Bönen, Bergkamen und Kamen haben. Es dürfte teurer werden.

Bönen/Bergkamen/Kamen - Die Stadtwerke bereiten ihre Kundschaft auf den nächsten außerplanmäßigen Anstieg der Gaspreise vor.

Nach Ausrufung der zweiten Stufe des Notfallplans Gas durch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat Jochen Baudrexl, Geschäftsführer der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen, Bönen, Bergkamen (GSW), am Donnerstag mit einer Ankündigung reagiert. Schon am Mittwoch hatte eine Sprecherin der GSW im Gespräch mit der Redaktion eine weitere Erhöhung der Gastarife innerhalb dieses Jahres nicht ausgeschlossen.

Ausschlaggebend sind die Preise der Lieferanten

Nun bekräftigte Baudrexl, dass die neue Alarmstufe konkrete Auswirkungen auf die GSW-Kunden haben kann. „Wir haben innerhalb kürzester Zeit eine neue Dimension erreicht, auf die wir nun reagieren müssen“, so Baudrexl. Die Versorgungssicherheit sei aktuell noch gewährleistet, dennoch müsse der Energiemarkt neu betrachtet werden.

Das heißt: „Wir könnten dazu gezwungen werden, die Preise in unseren Erdgas-Tarifen erneut anpassen zu müssen. Leider könnte die historische Entwicklung auf dem Energiemarkt erneut Auswirkungen auf unsere Kundinnen und Kunden haben. Das bedauern wir sehr. Wir tun alles dafür, die Belastung für die Kunden so gering wie möglich zu halten.“

Die GSW hatten bereits im Mai angekündigt, dass die Erdgastarife zum 1. Juli steigen werden. Ausschlaggebend sei nun, wie die Vorlieferanten der GSW auf die Engpässe reagieren werden. Es wird mutmaßlich teurer.

Auch interessant

Kommentare