27 neue Bäume für Friedhof Altenbögge

Auf dem Friedhof in Altenbögge mussten 13 Bäume gefällt werden. 27 Neupflanzungen sind inzwischen erfolgt. Foto: Pinger

Bönen - Bis zum Beginn der Vogelbrutzeit wird die Gemeinde insgesamt 87 Bäume fällen lassen (wir berichteten).Dafür sollen Ausgleichspflanzungen erfolgen.

Die notwendigen Fällungen haben im Oktober begonnen und werden bis einschließlich Februar durchgeführt. Wo die räumlichen Möglichkeiten es erlauben, sollen auch mehr Bäume nach- beziehungsweise neu gepflanzt werden als gefällt wurden, betont Kerstin Luttrop, Sprecherin der Verwaltung.

Die Birkenallee erweitert

Auf dem Kommunalfriedhof Altenbögge mussten 13 Bäume gefällt werden, von denen elf Bäume Ersatzpflanzungen notwendig machten. Dabei handelt es sich ausschließlich um Nadelgehölze. Die Kompensationspflanzungen sind laut Verwaltung fast abgeschlossen. Dabei wurden neue Trauerbirken am Hauptweg gesetzt, und die das Friedhofsbild prägende Allee aus Trauerbirken erweitert.

Außerdem wurden acht weitere Säulenhainbuchen den westlichen Grünstreifen gepflanzt. Zudem wurden über den Friedhof verteilt noch eine Chinesische Wildbirne) zur Vervollständigung der bestehenden Pflanzreihe, fünf Säuleneichen am gepflasterten Weg und drei Tulpenbäume nach dem ersten Urnenfeld gepflanzt.

Baumbestattung ist gewährleistet

Ergänzend zu den gestalterischen Bäumen wurden zusätzlich fünf Rosskastanien gepflanzt, um die Baumbestattung für dieses Jahr zu gewährleisten. Insgesamt sind damit 27 Neupflanzungen auf dem Kommunalfriedhof Altenbögge erfolgt, die satzungsrechtlich Baumfällungen kompensieren.

Neben den Kompensationspflanzungen sind noch immergrüne Gewächse auf dem Friedhof Altenbögge gepflanzt worden. Hierbei handelt es sich um vier Zirbelkiefern und die noch ausstehenden Neupflanzungen von drei Atlaszedern, auf deren Lieferung der Bauhof noch wartet. Da es sich dabei um Nadelgehölze und nicht um Blattgehölze handelt, gelten die Pflanzen nicht als Kompensationspflanzungen.

Auf dem Friedhof Nordbögge sind zwei Kugelahornbäume (Acer platanoides ‚Globosum‘) gepflanzt worden. Die beiden Bäume stehen im Bereich der Verbreiterung vor der Trauerhalle und ersetzen die beiden nach Pilzbefall entfernten Blutpflaumen.

5500 Euro auf Friedhöfen investiert

Die Kompensationsmaßnahmen erforderten einen finanziellen Aufwand in Höhe von 4500 Euro. Insgesamt hat die Verwaltung Bäume in einem Wert von 5500 Euro auf den Friedhöfen pflanzen lassen.

Die 26 Eichen, die im Bereich des Radweges in Osterbönen (Teufelsbach) nicht angegangen waren, sind inzwischen ersetzt worden. Zudem wurden noch Stieleichen an der Fritz-Husemann-Straße zu Beginn des Rad- beziehungsweise Betriebsweges entlang des Grabens neu gepflanzt (unsere Zeitung berichtete. An dem Rastplatz dort mussten im Rahmen der Baumaßnahme „Reinwasserkanal“ fünf alte Eichen entfernt werden.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare