Durchforstung bald abgeschlossen

Im Bönener Mergelbergwald wird jetzt weiter „aufgeräumt“

Nach der großen Druchforstung wird im Bönener Mergelbergwald jetzt weiter aufgeräumt
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Nach der großen Druchforstung wird im Mergelbergwald jetzt weiter aufgeräumt

Bönen – Es ist hell geworden im Bönener Mergelbergwald. Mehrere Hundert Bäume wurden Anfang Dezember gefällt. Der Regionalverband Ruhr (RVR) als Besitzer des Waldstückes hatte die große Durchforstung veranlasst. Insbesondere ging es den Verantwortlichen darum, sterbende und bereits abgestorbene Bäume zu beseitigen. Diese hätten nämlich etwa bei einem nächsten Sturm umstürzen und so zu einer großen Gefahr werden können. Zudem soll damit die Entwicklung junger, gesunder Bäume gefördert werden.

Zurzeit sieht es allerdings noch ziemlich wüst aus, links und rechts der Waldwege. Zwar hat das beauftragte Forstunternehmen bereits mit dem Aufräumen begonnen und gefällte Bäume zersägt und gestapelt, doch mussten die Fachleute aufgrund der Witterung in den vergangenen Wochen eine Pause einlegen. Der Regen hat die Flächen und Wege stark aufgeweicht, sodass der Abtransport der Stämme problematisch geworden wäre. Zum einen wären die Arbeitsgeräte schnell in den Boden eingesunken, zum anderen hätten sie die Abfuhrwege beschädigt.

RVR denkt über Nachpflanzungen nach

Da es an den vergangenen Tagen weitgehend trocken bleib, gehen die Arbeiten aber seit Freitag weiter, wie der zuständige Revierförster Oliver Stenzel-Franken berichtet. Etwa acht bis zehn Tage benötigen die Forstarbeiter demnach noch, um alle Stämme und großen Äste abzutransportieren. Die Wege müssen dafür aber nicht mehr gesperrt werden. Einige Haufen bleiben zudem laut Stenzel-Franken liegen: Sie sollen als Totholz Bodenbrütern und anderen Tieren einen Lebensraum bieten.

Ende kommenden Jahres will der RVR dann möglicherweise rund 500 bis 1000 Bäume im Mergelbergwald nachpflanzen. „Jetzt muss sich aber erst mal alles setzen“, sagt Oliver Stenzel-Franken. Der Experte will die Entwicklung vor Ort im Auge behalten. Er hofft, dass möglichst viele junge Pflanzen von unten hochwachsen und die Lücken füllen.

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