Nach Freitagsgebet zur Impfung

49 Menschen krempelten im Hof der Ditib-Moschee den Ärmel hoch

Muhiddin Oruc und Feridun Güney vor dem Impfbus
+
Freuen sich, dass das Impfmobil auf dem Hof der Ditib-Moschee gut angenommen wurde: Die Ditib-Vorstände Muhiddin Oruc und Feridun Güney (von links).

Der bunte Impfbus des Kreises Unna war am Freitagnachmittag auf dem Hof hinter der Ditib-Moschee an der Zechenstraße zu Gast. 49 Menschen nutzten die Gelegenheit, um sich mit einem Piks gegen das Corona-Virus zu immunisieren.

Bönen – Ärmel hochkrempeln und impfen lassen – so lautete die Empfehlung am Freitagnachmittag vom Vorsitzenden des Ditib-Moscheevereins, Muhiddin Oruc und seines Stellvertreters Feridun Güney. Sie hatten die Anwesenheit vieler Gläubiger beim Freitagsgebet in der Moschee an der Zechenstraße genutzt, um noch einmal auf das Impfmobil des Kreises Unna hinzuweisen.

Wahl zwischen Biontech und Johnson & Johnson

Das parkte zwischen 14 und 17 Uhr auf dem Hof der Moschee und bot Erwachsenen, aber auch zahlreichen Jugendlichen die Möglichkeit, sich ohne Anmeldung einen Piks gegen das Corona-Virus abzuholen. Mercan Karadag, die regelmäßig die mobilen Impfangebote in den Gebieten mit Migrationshintergrund unterstützt, nahm die zahlreichen Besucher vor dem Impfbus in Empfang und dolmetschte, wenn nötig.

Die Rechnung ging auf: 49 Männer, Frauen und Jugendliche nutzten die Möglichkeit, sich hier aufklären und impfen zu lassen, bestätigte anschließend Katja Sträde vom Gesundheitsamt Kreis Unna, die das mobile Impfen koordiniert und mit dem Ergebnis sehr zufrieden ist. An Bord konnten die Impfwilligen wählen zwischen Biontech und Johnson & Johnson, das nur einmal verimpft werden muss.

Ditib-Vorstand rührt die Werbetrommel: Impfen ist wichtig

„Wir haben überlegt, wo wir noch zusätzliche Impfaktionen vor Ort anbieten können und haben uns auch an den Ditib-Vorstand in Bönen gewandt, sind auf offene Ohren gestoßen und freuen uns darüber“, so Katja Sträde.

„Wir hatten schon überlegt, so eine Aktion zu machen, da kam uns die Anfrage sehr entgegen“, so Muhiddin Oruc. „Um diese Krankheit besiegen zu können, müssen wir uns impfen lassen. Wir entscheiden ja nicht nur für uns, sondern müssen auch andere schützen. Deshalb rate ich definitiv allen zur Impfung.“ Auch Feridun Güney hatte in den sozialen Netzwerken und in der Moschee zuvor kräftig die Werbetrommel gerührt.

Der nächste Termin für Erst- und Zweitimpfungen findet am 17. September ab 14 Uhr an der Ditib-Moschee statt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare