Musikkarussell ohne Präsenzunterricht

Musikkarussell: Kein Unterricht im November

Musikkarussell Boenen
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Die Angebote des Musikkarussells müssen im November ruhen.

Auch das Musikkarussell in Bönen ist von den verschärften Corona-Schutzmaßnahmen betroffen und muss den Präsenzunterricht bis zum 30. November unterbrechen. Lediglich schulische Kooperationen sind weiterhin möglich. NRW ist eines von wenigen Bundesländern, in dem diese Regelung erlassen wurde.

Bönen – „Das ist für uns nicht ganz nachvollziehbar“, sagt Anne Suermann, die pädagogische Leitung des Musikkarussells. „Wir haben den Einzelunterricht nach höchsten Corona-Schutzmaßnahmen stattfinden lassen“, erklärt sie. Die Schüler durften nur alleine und direkt zu ihrer Unterrichtsstunde kommen, wo immer möglich, wurde auch die Mund-Nasen-Maske nicht abgesetzt. Doch im WDR hatte Ministerpräsident Armin Laschet betont, dass es bei den getroffenen Maßnahmen darum gehe, Kontakte zu vermeiden, um die Infektionswelle zu brechen.

Dazu muss und wird nun auch das Musikkarussell seinen Teil betragen. „Das ist halt nun einmal die Verordnung, und der werden wir uns nicht widersetzen“, sagt Suermann. Statt in einem Raum wird wieder wie beim ersten Lockdown mit Hilfsmitteln unterrichtet. Jeder Lehrer werde sich mit seinen Schülern in Kontakt setzen und für jeden Fall individuell eine Lösung finden. Digitale Wege über PC und Handy, aber auch Arbeitsblätter kommen je nach Bedarf zum Einsatz.

Schulische Kooperationen laufen planmäßig weiter

Ausgenommen vom Verbot sind schulische Projekte wie Jekits an der Hellweg- und Goetheschule sowie die Bläser- und Streicherklasse am MCG. Das musikgeragogische Programm im Awo-Seniorenzentrum entfällt dagegen. „Das hatte gerade erst wieder angefangen“, bedauert Suermann. Auch mit dem Präsenzunterricht hatte das Musikkarussell bis Juni pausiert und nach wenigen Einheiten wegen der Sommerferien erneut.

In zwei Wochen will die Landesregierung die Regelungen für Musikschulen noch einmal prüfen. „Wir hoffen, dass dann nachjustiert wird“, sagt Suermann.

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