Mountainbike-Anlage: Sanierung wird begrüßt und ist auch nötig  

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Mehr Erde für die Dirt-Bike-Strecke: Die Fahrer bessern gemeinsam mit den Go-in-Mitarbeitern die Mountainbike-Anlage aus. Die Witterungsschäden sind aber groß.

Bönen – Spitzhacke und Schüppe statt BMX-Rad und Fahrradhelm: Einmal im Jahr legen Kinder und Jugendliche in einer Ferienspaß-Aktion des „Go in“ selbst Hand an der Mountainbike-Anlage im Schatten des Förderturms an. Ein Thema unter den Anwesenden war aber auch die geplante Sanierung des Pumptracks, der eine Asphaltdecke erhalten könnte.

Am Mittwoch und am Donnerstags stehen verschiedene Arbeiten auf dem Programm, um die Strecke wieder besser befahrbar zu machen: Den Starthügel glätten, die Rampen und Steilkurven von Grasbüscheln befreien und die Schlaglöcher flicken. Zumindest an der Dirt-Bike-Strecke lassen sich noch mit kleinen Aufwand Erfolge erzielen.

Im Jahr 2014 wurden die Dirt-Bike-Strecke und der benachbarte Pumptrack eröffnet, Bönen erhielt in der Umgebung ein Alleinstellungsmerkmal mit großem Bewegungspotenzial. Seitdem nagen die Witterung und die Pflanzen daran. Der Pumptrack ist mittlerweile schon derart zugewuchert, dass er kaum benutzbar ist, schließlich wird dieser Rundkurs ohne Treten nur mit Pump-Bewegungen befahren. Grasbüschel, Wurzeln und Spurrillen sind da störend. Radien, Höhe und Anordnung der Hindernisse sind laut einer Beschlussvorlage des Bauausschusses von Beginn nicht ideal errichtet worden, die Drainage nicht ausreichend.

Umfrage unter den Nutzern

"Asphalt wäre perfekt, weil man dann nicht wieder dran muss“, meinte Florian Kramer, der die Initiative der Gemeinde wie alle sechs Anwesenden begrüßte. Jasmin Ruhfaut vom „Go in“ sammelt derzeit Meinungen der Nutzer, wie die Sanierung gestaltet werden sollte, die sie an den Fachbereich weiterleiten wird. „Damit es nachher nicht heißt, was haben sie da gemacht.“

Doch auch die Dirt-Bike-Strecke mit ihren Steilkurven und Sprüngen müsste saniert werden. „Eigentlich müsste der Bagger hier ran“, sagt Kramer, bevor er die Schüppe in die Hand nimmt. Die oberste befahrene Schicht müsste einmal komplett abgetragen und neu angelegt werden. Nur nicht in Asphalt, weil das bei Stürzen sehr weh tun könnte.

Ausbesserungen reichen nicht mehr

Am Mittwoch stand aber erst einmal die alljährliche Aufräumaktion an. „Die Sachen, die von Jugendlichen gemacht werden können, sind nicht mehr ausreichend“, sagt Ruhfaut aber. Genutzt werde die Anlage dennoch weiter gut, zumindest für den Maßstab einer Randsportart.

Wer heute bei den Ausbesserungsarbeiten helfen will, kann zwischen 11 und 14 Uhr einfach vorbeikommen.

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