365.000 Euro für zwei Projekte

Mountainbike-Anlage kann saniert werden: Bönen bekommt auch Geld für Workout-Fläche

Ein Bild von der Einweihung der Mountainbike-Strecke im Jahr 2014: Mittlerweile ist die Anlage in die Jahre gekommen und muss saniert werden.
+
Ein Bild von der Einweihung der Mountainbike-Strecke im Jahr 2014: Mittlerweile ist die Anlage in die Jahre gekommen und muss saniert werden.

Zur Sanierung der Mountainbike-Anlage sowie zum Bau einer Workout-Fläche am Fuße des Förderturms erhält die Gemeinde Bönen 365.000 Euro aus dem Investitionspakt Sportstätten 2021, das Bestandteil des von Land, Bund und der EU finanzierten Städtebauförderprogramms ist. Das teilte das NRW-Bauministerium mit.

Bönen – Über die Bewilligung freue er sich, sagt Robert Eisler, Fachbereichsleiter Planen, Bauen und Umwelt. Primäres Ziel der Gemeinde bleibe es aber, im Gesamtkontext „Sportpark am Förderturm“ neue Sportplätze und ein Vereinsheim am Standort zu errichten. „Hier haben wir leider keine Zusage erhalten“, sagt Eisler. Gleichwohl hoffe man zur Realisierung des Sportparks noch im Zuge einer parallel beantragten Bundesförderung auf Finanzmittel.

In die beiden begleitenden Projekten Mountainbike-Anlage und Workout-Fläche investiert die Gemeinde zusätzlich noch zehn Prozent der Fördersumme an Eigenmitteln. Wann die Sanierung und der Bau beginnen, dazu äußert sich Eisler aktuell nicht. Man werde sich aber strikt an die vergaberechtlichen Vorgaben halten, betont er. Noch liege der verbindliche Bewilligungsbescheid nicht vor.

Nutzer der Anlagen reden mit

Die 2014 erstellte Mountainbike-Anlage soll umfassend saniert werden, weil Sprunghügel und Tables bereits arg in Mitleidenschaft gezogen sind. Zudem soll er um einen Kinderlaufrad-Track erweitert werden. Darauf hatte sich der Rat im Oktober 2020 verständigt. Zuvor hatte es eine Umfrage und einen Ortstermin gegeben, um die Wünsche der Nutzer der Anlage in Erfahrung zu bringen. „Mit der Sanierung und Erweiterung erhoffen wir uns einen deutlichen Zugewinn an Nutzenden und insgesamt auch eine sinnvolle und attraktive Ergänzung des Sportparks“, sagt Eisler.

Die Idee zur Workout-Fläche kommt von heimischen Sportlern. Die Calisthenics-Anlage für effektives Fitness-Workout soll das Angebot des Sportparks abrunden. Die Verwaltung will sich zur Ausgestaltung der rund 350 Quadratmeter großen Fläche noch mit den zukünftigen Nutzern abstimmen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare