Melkmaschinen-Hersteller

GEA geht’s gut: Personal in Bönen kräftig aufgestockt

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Der GEA-Betrieb an der Siemensstraße steuert seit einigen Monaten in doppelter Hinsicht auf Wachstumskurs. Zusammen mit der wachsenden Auftragslage ist auch die Zahl der Mitarbeiter kräftig gestiegen. 

Bönen/Düsseldorf - Positive Zahlen für die gesamte GEA-Unternehmensgruppe präsentierte die im M-Dax notierte Aktiengesellschaft bereits im Vorfeld ihres Quartalsberichtes in der kommenden Woche. Zum Wachstum trägt auch der GEA-Betrieb an der Siemensstraße in Bönen bei, wie der Unternehmenssprecher auf Nachfrage bestätigte.

Diese erfreuliche Entwicklung spiegelt sich auch im Personalbestand wider. Um die gute Auftragslage zu meistern, hat der Melkmaschinenhersteller die Mitarbeiterzahl durch 40 weitere Neueinstellungen inzwischen auf 750 geschraubt. Hinzu kommen aktuell noch 110 Leiharbeitnehmer, um Produktionsspitzen aufzufangen. 

„Momentan läuft’s“, freut sich der Betriebsratsvorsitzende Giudo Kramps natürlich vor allem über die neuen Arbeitskräfte, die das Unternehmen in den vergangenen Monaten fest eingestellt hat. Damit ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten seit der Ansiedlung des Betriebes vor 20 Jahren auf eine neue Rekordhöhe geklettert. 

Während die Ergebnisentwicklung teilweise aber auch hinter den Erwartungen von GEA zurückblieb, ging es mit der Sparte in Bönen wieder bergauf. An der Siemensstraße lässt der Konzern vor allem Melkmaschinen und Equipment für die Arbeitsprozesse davor bauen. 

Vorstand geht von deutlicher Umsatzsteigerung aus

„Dieser Bereich wächst wieder nach einigen Jahren, in denen die Nachfrage eher stagnierte“, ließ Unternehmenssprecher Marc Poenitz auf Anfrage wissen. Im dritten Quartal 2018 verzeichnete der gesamte Maschinenbaukonzern laut vorläufigem Bericht einen Auftragseingang in Höhe von rund 1,18 Milliarden Euro. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Plus von zwölf Prozent. 

Der Vorstand geht daher aktuell für das gesamte Geschäftsjahr 2018 von einer deutlichen Umsatzsteigerung (7,5 Prozent) auf rund 4.8 Milliarden Euro und einem Gewinn von gut 500 Millionen Euro aus.

„Die Nachfrage nach unseren Produkten und Applikationen hat sich auch im abgelaufenen Quartal insgesamt erfreulich entwickelt und GEA zeigt sich in einem herausfordernden Gesamtumfeld grundsätzlich gut positioniert. Allerdings sehen wir wachsende Belastungen durch konjunkturelle Unwägbarkeiten sowie zunehmende Handelshemmnisse“, erläutert Jürg Oleas, der Vorstandsvorsitzende der GEA Group Aktiengesellschaft. 

Der wird den Platz an der Konzernspitze im kommenden Februar räumen, wie das Unternehmen bereits im September offiziell mitteilte. Der 60-Jährige war 14 Jahre Vorstandsvorsitzender der GEA-Gruppe und hat das Unternehmen entscheidend geprägt „Unter seiner Führung hat sich GEA zu einem global führenden Unternehmen in den Bereichen Nahrungsmittel, Getränke- und Prozesstechnologie gewandelt“, würdigte der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Helmut Perlet die Leistungen von Jürg Oleas. 

Sein Nachfolger steht bereits fest. Stefan Klebert tritt bereits im November in den Konzernvorstand, um im Februar den Vorsitz zu übernehmen. Der 53-Jährige kommt vom Industriekonzern Schuler.

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