Für die Bönener Abiturienten beginnt die heiße Phase

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Die „WA-Abiturienten“ (von links): Aylin und Cüneyd Ün, Birte Kilmer und Tom Potthink im Foyer des Marie-Curie-Gymnasiums.

Bönen - Für die Abiturienten des Marie-Curie-Gymnasiums in Bönen beginnen jetzt spannende Tage. Es sind nur noch wenige Wochen bis zu ihren Prüfungen. Der WA wird vier der Schüler bis zu ihrem Abiturzeugnis begleiten. 

Zum letzten Mal die Schulglocke hören, zum letzten Mal Mathe und Sport, zum letzten Mal die strengen Blicke der Lehrer ertragen, zum letzten Mal der nervige Unterricht am Freitagnachmittag – für die Abiturienten des Marie-Curie-Gymnasiums gibt es viele letzte Male in diesen Tagen. 

Der reguläre Unterricht endete bereits am Freitag, in der nächsten Woche stehen noch die Motto-Tage an. Dann werden sie die Schule verlassen, bevor sie zu ihren Abiturprüfungen nach den Osterferien noch einmal wiederkommen. Vier dieser Schüler wird der WA in den nächsten Wochen auf dem Weg zu ihrem Abiturzeugnis begleiten. Die Zwillinge Aylin und Cüneyd Ün, Birte Kilmer und Tom Potthink haben noch gar nicht richtig realisiert, dass sie bald nicht mehr zur Schule gehen müssen. 

Jetzt beginnt die Lernphase

„Es ist schon komisch. Das war bisher unser Leben, jeden Tag zur Schule zu kommen“, sagt Aylin Ün, und Birte Kilmer ergänzt: „Man hatte bisher immer einen geregelten Tagesablauf. Jetzt ist Selbstorganisation angesagt.“ Denn mit dem letzten Schultag beginnt auch die akute Lernphase. Aylin Ün hat sich immerhin schon ein paar Lernzettel zurechtgelegt. Der Rest hat noch nicht so richtig damit angefangen, den Prüfungsstoff in den Kopf zu bekommen. 

Bereits in der Woche nach den Ferien stehen aber die ersten Prüfungen an. Urlaub ist also erst einmal nicht angesagt. „Es ist schon cool. Man hat so lange darauf hin gearbeitet. Aber man muss jetzt eben auch noch sehr viel lernen, und man hat die Lehrer nicht mehr an der Seite“, sagt Aylin Ün. 

Lehrer vermissen? Nicht alle!

Werden die Vier denn vielleicht auch etwas vermissen, wenn sie die Schule verlassen? „Auf jeden Fall unsere Freunde, die wir jetzt nicht mehr jeden Tag sehen“, sagt Cüneyd Ün. „Einige Lehrer bestimmt auch“, sagt Tom Potthink. „Aber nicht alle“, stellt Cüneyd Ün sofort klar. Auch den Unterricht am Freitagnachmittag, wenn sie auch noch ihre Leistungskurse haben, werden die Vier sicherlich nicht vermissen. 

In der nächsten Woche wollen sie aber zunächst noch die Motto-Tage genießen, wenn sie an die Helden ihrer Kindheit erinnern, kleidungstechnisch die Geschlechter tauschen oder einfach mal im Pyjama in der Schule erscheinen werden. Was man eben so macht, wenn der Alltag endet und eine besondere und wichtige Zeit beginnt.

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