MCG präsentiert sich beim Tag der offenen Tür

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Beim Geografiespiel konnten die jungen Bönener ihr Wissen unter Beweis stellen.

BÖNEN - Im besten Licht ließen die Schüler und Lehrer des Marie-Curie-Gymnasiums am Samstag ihre Schule erscheinen. Alle Fachbereiche präsentierten sich beim Tag der offenen Tür den Viertklässlern und deren Eltern. Diese Werbung soll für mehr Anmeldungen sorgen.

„Es wäre schön, wenn wir drei kleine Klassen bilden könnten“, hofft Unterstufenkoordinatorin Tina Bienert auf mehr als die 58 Neuzugänge des vergangenen Schuljahres. „Sie finden hier beste Voraussetzungen“, betonte Günther Ahlers zur Begrüßung der Interessierten in der Schulaula. „Wir sind konkurrenzlos gut ausgestattet, bekommen demnächst sogar flächendeckend Internetzugang über Wlan“, warb der kommissarische Schulleiter.

„Bei uns gibt es auch keinen Unterrichtsausfall“, unterstrich er, dass das MCG personell gut da stehen würde. Nicht zuletzt sei die Schule von der Größe überschaubar: „Wir kennen unsere Schülerinnen und Schüler“, so Ahlers. Damit entlassen strömten Eltern und Viertklässler in die Treppentürme des Gymnasiums zu den Klassenräumen mit Mitmachunterricht.

„Du kannst den Eltern gerne auch einen Aufgabenzettel geben“, forderte Französischlehrerin Annette Kilian einen ihrer Schüler auf. Die hielten sich allerdings zurück, während viele der Sechstklässler sofort eine richtige Antwort wussten. Auch Kollege Lutz Kathöfer im Raum nebenan konnte sich an diesem Samstag nicht über mangelnde Beteiligung beschweren. Erdkundelehrer Daniel Hörmeyer verteilte derweil Globen für ein Geografiespiel. Die Aufgabe für die Alt- und potenziellen Neuschüler: Sie mussten Städte finden, die der Nachbartisch nannte.

Finn Winkler sortierte im Chemieraum mit Hilfe einer Lupe Kristalle aus Brausepulvertüten. Er begleitete am Samstagmorgen seinen älteren Bruder Marvin, für den das Gymnasium eine Option unter den weiterführenden Schulen ist. „Wir waren gestern in der Humboldt-Realschule“, erklärte Vater Andreas. Die Hauptschule kommt nicht in Frage: „Dafür sind Marvins Noten zu gut.“

Tag der offenen Tür am Marie-Curie-Gymnasium Bönen

Ob Geheimtinte, zu Berge stehende Haare aufgrund statischer Aufladung im Physikunterricht – das Marie-Curie-Gymnasium zeigte alles auf, was im und neben dem Unterricht möglich wäre. Die Partnerschulen im Ausland wurden ebenso vorgestellt wie die Klassenfahrten in den Schnee. Jana Scheffler wies auf die Möglichkeit der Übermittagsbetreuung hin. Der Förderverein stellte sich vor und verkaufte Werbe-Artikel.

Ob der Aufwand sich gelohnt hat und Bienert im Schuljahr 2015/16 tatsächlich eine weitere Klasse in der Erprobungsstufe betreuen kann, wird sich nach dem 13. Februar zeigen. Von Montag, 9. Februar, bis Freitag, 13. Februar, lädt das Gymnasium zu den Anmeldetagen.

„Der Infoabend war zumindest schon mal besser besucht als im vergangenen Jahr“, ist die Unterstufenkoordinatorin voller Hoffnung, dass die Zweizügigkeit aufgegeben werden kann. „Wir brauchen dazu 64, 65 Anmeldungen, zu diesem Schuljahr waren es 58.“ - ml

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