Lanuv gibt zum zweiten Mal Entwarnung für Nordbögge

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Dr. Ulrich Quass klärte die Nordbögger Gartenbesitzer über die Untersuchungen auf.

Bönen - Auch für den zweiten Teil der Untersuchungen, die das Landesamt für Umwelt, Natur- und Verbraucherschutz (Lanuv) an Proben aus Nordbögger Gärten nach dem Großbrand in der GWA-Wertstoffaufbereitungsanlage durchgeführt hat, gibt es jetzt Entwarnung. Die rußigen Niederschläge auf Flächen und Pflanzen hätten keine gesundheitsgefährdenden Stoffe enthalten.

Dieses Ergebnis erhielt Bürgermeister Stephan Rotering jetzt von der Behörde. Unklar, ob alle Tests abgeschlossen sind Einsatzleiter Dr. Ulrich Quass und seine Mitarbeiter hatten in den Gärten an der Böingholzstraße und der Bönener Straße Pflanzenproben sowie Wischproben mit Tüchern genommen, die in der Essener Dienststelle im Labor auf Schadstoffe wie PCB untersucht wurden. 

Nach den ersten fünf Untersuchungen gab das Lanuv eine vorläufige Unbedenklichkeitserklärung an die Bönener Verwaltung (wir berichteten). Zugleich kündigte das Landesamt an, dass in dieser Woche weitere Untersuchungen folgen würden. Auch diesmal stellte das Lanuv fest: „Aufgrund der Ergebnisse kann eine bedenkliche Belastung der Flächen in der betroffenen Wohngegend durch toxische Inhaltsstoffe der fein verteilten Brandpartikel ausgeschlossen werden. 

Mit Rußniederschlägen behaftete Oberflächen sollten mit haushaltsüblichen Reinigungsmitteln gereinigt werden. Gröbere Brandrückstände sollten aufgesammelt und mit dem Hausmüll entsorgt werden. Obst und Gemüse sollten vor Verzehr gründlich gewaschen werden.“

„Ob die Untersuchungen damit abgeschlossen sind, diese Information fehlt uns noch“, so Rotering. „Unser Ansprechpartner Dr. Quass war nicht erreichbar. Auf unsere Anfrage haben wir nur eine Abwesenheitsnotiz erhalten.“ Die Bönener Verwaltung habe jetzt erneut eine Anfrage an die Abteilung gerichtet, um schnellstmöglich Antwort zu erhalten, ob die Untersuchungen damit endgültig abgeschlossen sind oder noch Untersuchungsergebnisse ausstehen.

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