Komplettlösung für Husemann-Straße: Südabschnitt bekommt neue Fahrbahn

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Wegen der Bauarbeiten ist die Fritz-Husemann-Straße vom Schwarzen Weg aus nicht mehr zu befahren.

Bönen Die letzten 400 Meter der Fritz-Husemann-Straße sollen doch noch in diesem Jahr eine neue Fahrbahndecke bekommen. Die Gemeinde will die seit drei Wochen dort laufenden Arbeiten im Auftrag der GSW und der Gelsenwasser GmbH nutzen, um nach dem Komplettausbau der Straße vom Südholz bis zum Wertstoffhof auch den Rest der Fahrbahnoberfläche bis hin zum Schwarzen Weg zu sanieren.

„Diese Chance wollen wir uns nicht entgehen lassen, da wir die Arbeiten noch in das Gesamtprojekt einbeziehen können und nicht neu ausschreiben müssen“, erläutert Fachbereichsleiter Robert Eisler von der Gemeindeverwaltung. Die Kosten von knapp 100 000 Euro könnten zudem noch aus dem laufenden Etat finanziert werden. 

Zunächst sind auf dem Abschnitt aber die Versorgungsunternehmen am Zug. Die Gemeinschaftsstadtwerke lassen seit drei Wochen von Haus-Nr. 16 (Figge) bis Bahnübergang am Schwarzen Weg ein neues Mittelspannungskabel (10 KV), ein Niederspannungskabel (1KV) und ein Straßenbeleuchtungskabel auf der Ostseite verlegen. 

Einbahnstraße bleibt bis Ende November 

Die Baumaßnahme soll bis Ende November dauern. „Die von uns beauftragte Dortmunder Baufirma Kneip hat aus Arbeitsschutzgründen von der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Unna die Genehmigung bekommen, an diesem schmalen Abschnitt eine Einbahnstraßenregelung auszuschildern“, bittet GSW-Sprecher Timm Jonas um Verständnis für die Beinträchtigungen im Straßenverkehr. 

Die Maßnahme diene der Modernisierung der Versorgung in der Gemeinde. Gelsenwasser ist – wie schon im vorderen Abschnitt der Husemann-Straße – ebenfalls wieder mit im Boot. Das Unternehmen lässt in Baugraben auch neue Wasserleitungen verlegen. Die Sanierung der Fahrbahn soll sich laut Auskunft der Verwaltung möglichst nahtlos anschließen. Dann wird vermutlich sogar eine Vollsperrung der Fritz-Husemann-Straße in diesem Abschnitt erforderlich sein. 

Marode Zechenstraße muss noch warten 

Nahtlos müsste sich eigentlich eine Sanierung der Zechenstraße auf der anderen Seite der Bahntrasse anschließen. Die Erneuerung des maroden Abschnittes rund um den Eingang zum Förderturm ist allerdings nicht im Bönener Investitionshaushalt für 2019 aufgeführt. 

Für die Neugestaltung dieses Bereiches seien zunächst eine umfangreiche Planung und entsprechende Beschlüsse des Gemeinderates im Laufe des kommenden Jahres notwendig, bevor die Arbeiten dafür ausgeschrieben werden könnten, erläuterte Fachbereichsleiter Robert Eisler auf Anfrage. 

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