Spielplätze in Bönen

Kita "Puzzlekiste" testet den Spielplatz Lilienstraße

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„Wenn das Karussell schnell ist, lüftet es so schön.“ Die rote Drehvorrichtung zieht die Kinder auf dem Spielplatz an der Lilienstraße wie magisch an.

Bönen - Das Wetter bleibt schlecht. Wir testen dennoch weiter die Spielplätze in Bönen. Im dritten Teil unserer Serie geht WA-Mitarbeiterin Pauline Sickmann mit Kindern aus der Kita Puzzlekiste auf den Spielplatz Lilienstraße. 

Schon wieder schlechtes Wetter, denke ich auf dem Weg zum dritten Spielplatztest. Es regnet und für den Tag sind Sturmböen angekündigt. Für unsere Serie „Spielplatztest“ testen wir mit Kindern aus der Gemeinde die Spielplätze in Bönen. 

Dieses Mal begleite ich die Kinder der Kita Puzzlekiste auf den Spielplatz Lilienstraße. Schon bevor wir uns auf den Weg über das Außengelände der Kita zum angrenzenden Spielplatz machen, erfahre ich, dass ihr Lieblingsspielgerät dort das Karussell ist. Und tatsächlich: Als wir den Spielplatz erreichen, stürmt ein Großteil der zehn Kinder zu dem roten Karussell. 

Gegenseitig schieben sie sich an und drehen mit Schwung die Scheibe in der Mitte, um ordentlich Tempo zu bekommen. „Mir gefällt das Karussell hier am besten“, sagt die sechsjährige Marie und erklärt mir auch, warum. „Wenn das Karussell schnell ist, lüftet es so schön.“ Ihr gefällt, wie der Wind ihr um die Ohren braust, sobald die Drehscheibe Fahrt aufnimmt. 

Renovierung hat sich gelohnt

Natürlich gibt es auch noch weitere Spielgeräte auf dem Gelände. Emilia spielt zum Beispiel mit ein paar anderen Kindern auf der breiten Rutsche. Besonders schnell rutscht sie allerdings nicht: Die Matschhose bremst sie und die anderen Kinder aus. „Wenn die Rutsche nass ist, kann man viel schneller rutschen“, erklärt sie mir. 

Marlon, Noah und Marie erklimmen außerdem das Klettergerüst und hängen sich in die Netze. „Guck mal, auf nur einem Bein“, ruft mir Noah stolz zu. 

Die Matschhose bremst ein wenig. Das Rutschen macht dennoch viel Spaß.

Auch der Erzieherin Annette Hinsenhofen gefällt der Spielplatz. Früher hätten häufig Jugendliche auf dem Spielplatz herumgehangen und gefährliche Scherben zurückgelassen, meint sie. Seit der Renovierung des Spielplatzes vor einigen Jahren habe sich das gebessert. „Die Gemeinde kümmert sich, das sieht man.“ 

Die Spielgeräte seien außerdem gut gewählt, da verschiedene Fähigkeiten angesprochen werden. Irgendwann macht sich das Wetter dann doch bemerkbar – den Kindern wird kalt und wir machen uns auf den Rückweg in die Kita. 

Was noch fehlt? Eine Achterbahn!

Dort frage ich sie noch einmal, wie es ihnen auf dem Spielplatz gefallen hat. Super war es, da sind sie sich einig. Nach dem vielen Karussellfahren sei ihm jetzt allerdings etwas schwindelig, bemerkt Ege. Und auf der Rutsche war es ganz schön kalt, findet Amilia. Aber das liegt schließlich am Wetter und nicht am Spielplatz. 

An den Spielgeräten werden verschiedene Fähigkeiten angesprochen.

Zum Abschluss erkundige ich mich, welches Spielgerät den Kita-Kindern auf dem Gelände noch fehlt. Wenn sie sich ein Spielgerät aussuchen dürften, dann würden sie eine Seilbahn errichten. 

Oder ein größeres Karussell bauen, auf das alle Kinder gleichzeitig passen. Oder eine Wasserbahn. Oder gleich eine Achterbahn – die zugegebenermaßen etwas optimistischen Vorschläge prasseln nur so auf mich ein. Im Großen und Ganzen sind die Kita-Kinder sich aber einig: Der Spielplatz ist toll, so wie er ist.

Testurteil

Der Spielplatz ist gut in Schuss und die vielfältigen Spielmöglichkeiten gefallen den Kindern – besonders das Karussell kommt an. Die Kinder sind sich einig und geben 5 von 5 Sternen.

Teil 1: Der Spielplatz "Königsholz"

Teil 2: Der Spielplatz "Hermannstraße"

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