Jugendfeuerwehr Bönen feiert 40-jähriges Bestehen

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Zur Feier des 40-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr hatten sich viele Gratulanten eingefunden.

Bönen - „Die Jugendfeuerwehr Bönen hat sich seit ihrer Gründung zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt“, stellte Jugendfeuerwehrwart Niels Rudolf am Samstag im Feuerwehrstützpunkt an der Poilstraße fest und erhielt in der voll besetzten Fahrzeughalle lautstarken Applaus.

Viele der Gäste der Feierlichkeit zum 40-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr hatten selbst die ersten Schritte ihres Feuerwehrlebens in der Jugendfeuerwehr gemacht und waren so auch ein Stück Geschichte dieser Gruppe.

Mit 40 Jahren ist die Jugendfeuerwehr eine der ältesten im gesamten Kreis Unna. Fast ebenso lange dauert die Verbundenheit zur Jugendfeuerwehr Mengershausen im Ort Rosdorf im Kreis Göttingen. Wolfgang Kockerbeck, ehemaliger Jugendfeuerwehrwart und ehemaliger Leiter der Feuerwehr in Bönen, wusste in seinem Festvortrag noch genau, wie es dazu kam. Es waren verwandtschaftliche Verbindungen des ehemaligen Gemeindedirektors Alfred Schmiedel, die zur Gründung einer Jugendfeuerwehr in Bönen und zur Freundschaft führten. „Das will ich in Bönen auch haben“, hatte er seiner Zeit gesagt, als er von einer Reise zurückkam und in Mengershausen eine Jugendfeuerwehr erlebt hatte.

40 Jahre Jugendfeuerwehr Bönen

Jugendfeuerwehrwart Rudolf machte in seiner Rede aber auch deutlich, was sich in den vergangenen 40 Jahren geändert hat: „Während die Schlauchlänge eines B Schlauches heute immer noch 20 Meter ist, hat sich das Freizeitverhalten aufgrund des großen Angebots erheblich verändert.“ Dennoch, so bestätigte Rudolf, habe die Jugendfeuerwehr immer genügend Mitglieder. Derzeit sind es 28 Mädchen und Jungen. „Bei ersten Treffen der Jugendfeuerwehr waren es 16 Jugendliche“, konnte sich Kockerbeck noch genau erinnern.

Bürgermeister Stephan Rotering lobte vor allem die Betreuer. „Ich konnte beim Pfingstzeltlager vor einem Jahr selbst miterleben, was die Betreuer und Helfer alles leisten“, so der Bürgermeister. „Ihr seid ein Musterbeispiel und unser Aushängeschild“, fügte anschließend Thomas Heckmann, Leiter der Feuerwehr Bönen hinzu und machte dies am Beispiel der erfolgreichen Teilnahme an zahlreichen sportlichen Wettbewerben und Veranstaltungen deutlich.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Fahrzeugübergabe an die Jugendfeuerwehr. „Wir wollen der Jugendfeuerwehr ein Stück Mobilität schenken“, sagte Jürgen Müller, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Bönen. Kaum hatte er diese Worte ausgesprochen, war von draußen ein Martinshorn zu hören und es öffnete sich ein Hallentor. Zum Vorschein kam ein Mannschaftstransportwagen. Müller überreichte symbolisch einen Autoschlüssel an Jugendfeuerwehrwart Niels Rudolf.

Die Volksbank hatte mit 22 000 Euro erneut die erfolgreiche Jugendarbeit unterstützt. Das Fahrzeug, ein T 5, soll zukünftig bei der Jugendfeuerwehr eingesetzt werden, um die Jugendlichen zu transportieren. „Wir freuen uns riesig“, bekundete Jugendwart Rudolf.

Neben der Volksbank hatte sich auch die Firma Comtec aus Dortmund an der Beschaffung beteiligt. Sie sponserte mit rund 2000 Euro die Signalanlage. Darüber hinaus teilte Dirk Peltzer von der Firma mit, dass diese die Patenschaft für die Funkanlage übernimmt und somit alle Wartungsarbeiten kostenlos sind.

„Eine solche Unterstützung ist eine tolle Anerkennung für unsere Jugendfeuerwehr und zeigt ein erhebliches Stück Wertschätzung“, sagte Thomas Heckmann.

Den Reigen der Gratulanten beendete Nordbögges Ortsvorsteherin Doris Cyplik und die Jugendfeuerwehr Mengershausen, die mit einer kleinen Abordnung gekommen war. Beim anschließenden gemütlichen Teil der Veranstaltung wurden noch zahlreiche Erinnerungen ausgestaucht.

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