"Jekits"-Kinder begeistern im MCG

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An den Djemben trommelten die Kinder afrikanische Rhythmen.

Bönen – Viele stolze Eltern und Großeltern, sich freuende Kinder, abwechslungsreiche Klänge – für rund eine Stunde war die Aula des Marie-Curie-Gymnasiums Schauplatz eines Konzerts kleiner Nachwuchsmusiker.

Die Grundschüler der Projekte „Jedem Kind ein Instrument“ (JeKi) und „Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ (JeKits) präsentierten mithilfe ihrer Lehrer des Musikkarussells, was sie gelernt haben. 

Es begann mit den Jüngsten: Monika Brust holte die Erstklässler vor die Bühne. Die Mädchen und Jungen sangen gemeinsam ein Lied für mehr Toleranz: „Wir sind Kinder einer Welt“. Der erste Moment, an dem die vielen Verwandten und Bekannten in der Aula ihrem Stolz Ausdruck verliehen und laut mitklatschten. Das sorgte aufgrund der Menge an Besuchern für einen beeindruckenden Klang.

JeKits-Konzert in der Aula des MCG

 Anne Suermann, musikpädagogische Leiterin des Musikkarussells, stellte mit Blick auf die Zuschauer überwältigt fest: „So voll war es, glaube ich, noch nie auf einem der Jeki-Konzerte.“ Unterstützt von Querflöte und Gitarre spielenden Kindern präsentierten die Erstklässler noch einen weiteren Song. 

Die Schüler der Keyboardklasse spielten das bekannte Kinderlied „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“, die Akkordeon-Kinder sorgten mit dem „Steigerlied“ für Bergmann-Atmosphäre. Die Schüler von Erdal Akkaya präsentierten sichtbar stolz ihr Können an der Baglama, die jungen Djemben-Spieler begeisterten mit afrikanischen Rhythmen. Nicht nur die Kinder spielten etwas vor. 

Auch Anne Suermann griff zum Instrument. Auf der Ukulele stimmte sie das „Flummilied“ an und motivierte einige Kinder dazu, ausgelassen mitzutanzen. Die kleine Einlage hatte einen Grund: Ab dem kommenden Schuljahr wird das JeKits-Angebot um die Ukulele erweitert. 

Der letzte Programmpunkt war noch einmal besonders klangstark: Ein Großteil der beteiligten Kinder spielte gemeinsam „Pipi Langstrumpf“ – ohne zuvor je gemeinsam geprobt zu haben.

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