CDU sorgt sich um Kurse für Nichtschwimmer

Mitte des Monats soll Bönens Bad und Sauna wieder Gästen einlassen

Bönens Bad hat äußerlich gelitten unter der langen Abwesenheit von Gästen. Die sollen nun bald wieder zurückkehren.
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Bönens Bad hat äußerlich gelitten unter der langen Abwesenheit von Gästen. Die sollen nun bald wieder zurückkehren.

Die Gemeinschaftsstadtwerke peilen an, Schwimmbad und Sauna in Bönen Mitte Juni zu öffnen.

Bönen – Da der Kreis Unna durch die offizielle Mitteilung des Landes NRW seit Freitagmittag zur Inzidenzstufe zwei (Inzidenz über 35 bis 50) gehört, können alle Bäder und Saunen wieder öffnen. In der Inzidenzstufe drei (Inzidenz über 50 bis 100) war nur der Betrieb von Freibädern möglich.

„Aktuell sind wir dabei, das Hallenbad und die Sauna vorzubereiten“, berichtet Marcus Müller, Centerleiter Bäder bei den GSW. Immerhin habe es dort rund sieben Monate keine Reinigungsarbeiten gegeben. Zum 1. Juni haben die GSW die Mitarbeiter aus der Kurzarbeit geholt, um den Öffnungstermin Mitte des Monats vorzubereiten.

„Stundenplan“ für Schwimmer und Saunierer

Geplant sind verschiedene Zeitfenster für die Schwimmer und Saunagänger. Denn auch wenn die Öffnung von Bad und Sauna nun möglich sind, bleiben natürlich einige Regeln bestehen, an die die Gäste sich halten müssen. So müssen die Besucher einen negativen Corona-Test vorlegen, oder nachweisen, dass sie vollständig geimpft oder genesen sind.

CDU drängt auf Schwimmkurse

Unterdessen fordert die Bönener CDU-Fraktion, dass die Schwimmkurse und die Ausbildung von Nichtschwimmern im Hallenbad in Bönen schnell wieder aufgenommen werden. In einem Antrag, den der Gemeinderat beschließen soll, wird die Verwaltung aufgefordert, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, um die GSW beziehungsweise die Schwimmvereine mit der Umsetzung zu betrauen.

Wegen der Pandemie seien nach Schätzung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) bereits Schwimmkurse für mindestens 20 000 Anfänger ausgefallen. Die Situation verschärfe sich durch jeden ausfallenden Kursus, so die CDU. Die Gefahr, sich im Schwimmbad mit dem Coronavirus zu infizieren, sei sehr gering.

Notfalls in Kleingruppen zum Seepferdchen

„Damit unsere Kinder in der Gemeinde wieder eine Chance haben, an Schwimmkursen teilzunehmen beziehungsweise eine Schwimmausbildung zu erhalten, beantragen wir, an die jeweils gültigen Schutzverordnungen angepasst und durch entsprechende Hygienekonzepte unterfüttert, Kleinstgruppen in mehreren Kursen an verschiedenen Wochentagen die Rückkehr in die Schwimmausbildung zu ermöglichen“, schreibt die CDU in ihrem Antrag.

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