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Besucher haben Verständnis für 2G-plus im Bönener Hallenbad

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Von: Carola Schiller

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Viele Badegäste lassen sich von der 2G-plus-Regel nicht abschrecken.
Haben sich von der 2G-plus-Regel nicht abschrecken lassen: Lina (8), Merle (1) Pia (7) und Janina Biere kommen zum Schwimmen aus Hamm nach Bönen. © Schiller

Von den verschärften Zugangsregeln zu Sportstätten seit dem 28. Dezember sind auch die Hallenbäder und Saunen betroffen. Zugang hat seitdem nur noch, wer die 2G-plus-Regeln erfüllt, also geimpft oder genesen ist und zusätzlich einen negativen Test vorweisen kann. Das war Grund genug für die Mitarbeiter des Bönener Hallenbads, mit Sorge in die Zukunft zu blicken. „Wir freuen uns über jeden Gast“, so Michael Mucha, zuständig für die Badleitung. Einen Einbruch bei den Gästezahlen hat es in Bönen aber nicht gegeben.

Bönen Stattdessen beobachtet Mucha mehr sogar mehr Disziplin beim Zutritt und Verständnis bei den Gästen. Diskussionen an der Kasse gebe es so gut wie gar nicht mehr. Das sei vor wenigen Wochen noch ganz anders gewesen. „Corona ist das neue ,Normal‘ “, meint auch Kai Kruppa, Sprecher der Gemeinschaftsstadtwerke (GSW).

Die Besucherzahlen liegen dennoch unter denen, die die GSW als Betreiber vor Coronazeiten erfasst haben. Laut GSW verzeichnete das Hallenbad am 28. Dezember, dem ersten Tag der Regelverschärfung, 92 Besucher gegenüber 110 im Jahr 2019, also vor Corona. Am 29. Dezember entschieden sich 115 für einen Badbesuch gegenüber 150 im Jahr 2019. Auch einen Tag später lag die Besucherzahl mit 124 Gästen unter dem Wert von 2019 (130).

Deutlicher war der Unterschied dann am 2. Januar. 2019 waren an diesem Tag 152 Gäste gekommen, 95 waren es 2021. Insgesamt kamen an den vier Tagen also 116 Schwimmer weniger als vor zwei Jahren. Zum Vergleich: Im Hallenbad Kamen wurden 225 Gäste weniger registriert. Das Bönener Bad steht also noch vergleichsweise gut da. Einen deutlicheren Besucherrückgang dokumentierte die GSW bei der Sauna. 2019 kamen in diesem Zeitraum insgesamt 513 Saunagänger, nun waren es nur 327. GSW-Sprecher Kai Kruppa geht aber davon aus, dass der Rückgang auch mit den fehlenden Aufgüssen zusammenhängt. Aus Infektionsschutzgründen wird auf Aufgüsse aktuell verzichtet.

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