Heißlaufender Verteiler mit Kühlaggregat bestückt

Frische Brise für die hitzegeplagten Helinet-Kunden in Nordbögge

Mit dem Tausch einer Tür lösten die Techniker das Hitzeproblem im Verteilerkasten. Auf der neuen ist das Gerät montiert, das kalte Luft einbläst und warme hinaus.
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Mit dem Tausch einer Tür lösten die Techniker das Hitzeproblem im Verteilerkasten. Auf der neuen ist das Gerät montiert, das kalte Luft einbläst und warme hinaus.

Der sprichwörtliche „heiße Draht“ soll in Nordbögge Vergangenheit sein. Die Helinet GmbH hat dem sommers heißlaufenden Verteilerkasten eine Abkühlung verpasst.

Bönen – Einen heißen Herbst muss in Nordbögge niemand fürchten – sofern er Kunde des Telekommunikationsunternehmens Helinet ist. Techniker des Stadtwerke-Konsortiums haben am Donnerstag den „Hotspot“ an der Hammer Straße, Ecke Hubertstraße mit einem Kühlaggregat nachgerüstet. Das soll zukünftig verhindern, dass in dem Kabelverzweiger die Technik aussteigt, wenn die Sonne auf den Kasten brennt.

Mit diesem Phänomen hatten Helinet-Kunden nun schon in zwei Sommern zu kämpfen. Provisorisch wurde jeweils eine schattenspendende Plane vor dem Verteiler aufgestellt. Darin wird die Verbindung zwischen der Glasfaserleitung des Anbieters mit den alten Telefondrähten zu den Haushalten hergestellt.

Was passiert, wenn Leistung nicht stimmt?

Trotz der Vectoring-Technik für mehr Kapazität ist dies der Engpass der Breitbandversorgung. Es werden teils nicht die geplanten und per Vertrag gebuchten Leistungen erreicht. Auch darüber war im Zusammenhang mit den hitzebedingten Ausfällen Kritik aufgekommen.

Die Frage nach Kulanzangeboten hat Helinet bisher nicht beantwortet. Die Rechte von unterversorgten Kunden hat die Bundesnetzagentur aber gerade gestärkt. Sie dürfen ab Dezember bei bestimmten Nachweisen die Rechnung kürzen.

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