Heiße Phase im Bau an der Poststraße

„Rappelzappel“ heißt Bönens neue Kita - und am 3. Mai geht‘s mit den ersten Kindern los

Freuen sich auf die ersten Kinder: Ramona Kunkel, Leiterin der Kita „Rappelzappel“, und Andreas Kerntke, Geschäftsführer der Betreiberin Hegemann gGmbH, im Innenhof des Übergangsgebäudes. Dort entsteht der U 3-Spielplatz.
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Freuen sich auf die ersten Kinder: Ramona Kunkel, Leiterin der Kita „Rappelzappel“, und Andreas Kerntke, Geschäftsführer der Betreiberin Hegemann gGmbH, im Innenhof des Übergangsgebäudes. Dort entsteht der U 3-Spielplatz.

Für Bönener Familien ohne Betreuungsplatz für ihre Kleinen zeichnet sich Entlastung ab: Die zweite Übergangs-Kita an der Poststraße ist so gut wie startklar:

Bönen – Am 3. Mai soll’s losgehen. Da bricht beim Bau der nächsten Kindertagesstätte für Bönens Nachwuchs die heiße Phase an. So passt ins Bild, dass eine Asphaltkolonne an der Poststraße mit Hitze und Rauch dafür sorgt, dass Eltern in Kürze ihre Kinder mit dem Auto zur Betreuung bringen können, wenn es denn sein muss. Und zwar nicht nur in die Kita „Rappelzappel“, wie die Hegemann gGmbH ihre Einrichtung getauft hat, sondern auch zur Awo-Kita „Kleine Forscher“ gleich nebenan.

Gemeinsamer Parkplatz mit Nachbarn Awo

Die Nachbarn teilen sich den Parkplatz, der da gerade entsteht. Und nicht nur das verbindet sie. Wie die „Forscher“, haben auch die „Zappel“ anstelle des ehemaligen Behelfsrathauses nur ein Domizil auf Zeit. Beide Einrichtungen sollen in neue Bauten umziehen und sind deshalb äußerlich kaum zu unterscheiden in ihrer Architektur baugleicher Containermodule. Für die Awo mauert die UKBS schon an der Geschwister-Scholl-Straße, Betreiber Hegemann soll in zwei Jahren vis-à-vis des Hallenbades weitermachen.

33 Plätze am Mai und 75 ab August

Aber Geschäftsführer Andreas Kerntke hat erst einmal einen anderen Termin im Blick: Den vorgezogenen Start im laufenden Kindergartenjahr mit 33 Plätzen am ersten Montag im Mai. Der Bedarf in der Gemeinde macht es nötig, schon vor dem üblichen Stichtag am 1. August Familien zu versorgen. „Wir haben ohnehin schon einen ambitionierten Zeitplan, aber das macht es noch einmal besonders“, sagt Kerntke bei unserem Baustellenbesuch. „Aber es läuft, ein Rädchen greift ins andere.“

Nächste Wochen kommen Möbel und Spielzeug

Drinnen haben die Handwerker auf 740 Quadratmetern in Hufeisenform alles getan. Ihren nüchternen Charme sollen die hellen und freundlichen Räume verlieren, wenn in den nächsten Tagen das Interieur geliefert wird: Möbel, Teppiche, Spielzeug und zudem alles, was die eigene Hauswirtschafterin in der Küche so benötigt.

Kontakt

Wer sich für einen Platz in der Kita „Rappelzappel“ interessiert, kann sich an Leiterin Ramona Kunkel wenden. Telefon 0151/59081740, E-Mail: rappelzappel@kita-hegemann.de.

„Essen mit Biss“ soll den Speiseplan ausmachen. „Wir dürfen wegen der Hygieneauflagen nur zukochen. Aber da wird es viel Gemüse geben und Rohkost. Bis mittags bieten wir nichts an, was Zucker enthält“, betonte der Chef einen Schwerpunkt im Konzept. Das soll mit der naturnahen Gestaltung des Spielplatzes auf etwa zwei Dritteln der gegenwärtigen Hundewiese an der Poststraße einhergehen: „Wir werden Obstbäume pflanzen, und beim Umzug auch mitnehmen, den Kindern vermitteln, wie Früchte heranwachsen und sie verarbeitet werden.“

Ramona Kunkel (40) ist Leiterin

Ramona Kunkel wird dafür als Leiterin einstehen. Die 40-Jährige aus Hamm ist seit 2002 Erzieherin, war zuletzt stellvertretende Leiterin einer Hegemann-Kita in Hagen und ist in Bönen nun Chefin der 12. Tagesstätte des Unternehmens. Mit zehn Plätzen in einer Gruppe für Kinder unter drei Jahren (U 3) und 23 in einer Gruppe für Zwei- bis Sechsjährige soll es in zwei Wochen losgehen. Ab August bietet „Rappelzappel“ 75 Plätze in vier Gruppen in der Obhut von 15 Fachkräften. Erzieherinnen werden noch welche gesucht, freie Plätze gibt’s auch: einen in der U 3-Gruppe, acht in der anderen.

Außengelände soll besondere Akzente setzen

Vor dem Bau der Übergangskita – durch das Kreisjugendamt, nicht durch den Betreiber – haben sich die Verantwortlichen beim Nachbarn umgesehen und sich für denselben Anbieter der Container entschieden. Der Spielplatz für die U 3-Knirpse im Inneren des Hufeisens und das Areal auf der Hundewiese wird nach eigenen Vorstellungen gestaltet: Mit Büschen für die Abenteuerpirsch, Matschecke, Hügel – dreckig machen ausdrücklich erwünscht.

„Im Juni wollen wir mit dem Außenbereich fertig sein“, so Kerntke. Nach dem Start Anfang Mai und der obligatorischen Eingewöhnungsphase, in der eh mehr in den Räumen gearbeitet werde, werde der Spielplatz also recht bald nach dem Start zur Verfügung stehen. Wenn im August die anderen Kinder folgen, dürfte das Matschvergnügen also schon erkennbare Spuren hinterlassen haben.

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