Händler verwöhnen Besucher beim Weihnachtsmarkt Nordbögge

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Weihnachtliche Motive bestimmten am Samstag Nordbögge. An den Tannenbäumen befestigten die Kinder selbst gebastelte Sterne.

Bönen - Nordbögges Ortsvorsteherin Doris Cyplik und Dieter Brandt von den Dorffreunden waren sich am Samstagabend auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz in Nordbögge schnell einig. Ihre Bilanz des Weihnachtsmarktes war überstimmend: „Der Markt war einfach wieder toll und alle Besucher waren begeistert“, so die beiden.

Begonnen hatte der Markt wieder mit einer ökumenischen Andacht in der St. Elisabeth Kapelle in Nordbögge. In seiner kurzen Ansprache appellierte Pfarrer Detlef Belter an die Besucher, die Botschaft des Weihnachtsfestes ernst zu nehmen und nicht noch vor dem Fest in Hektik zu geraten.

Bevor Ortsvorsteherin Cyplik dann den Markt offiziell eröffnete, richtete sie erst einmal ihren Dank an die vielen Helfer, die überhaupt möglich gemacht hatten, dass wieder zehn prächtige Holzbuden einen wunderschönen Kreis auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz bildeten und die Besucher zum Verweilen einluden.

Dafür, dass es so richtig weihnachtlich auf dem Platz wurde, sorgten die Kinder des Immanuel-Kindergartens aus Nordbögge. Zum einen überzeugten sie mit ihren Weihnachtsliedern, zum anderen schmückten sie die Tannenbäume auf dem Marktplatz mit selbst gemachten Sternen.

Gegen 16 Uhr kam dann auch gleich die große Belohnung für diesen Einsatz. Alle Kinder des Kindergartens aber auch alle anderen Kinder erhielten vom Nikolaus einen Stutenkerl überreicht. Freudestrahlend nahmen sie den Mann in die Hand und präsentierten ihn ihren Eltern. „Den Knecht Ruprecht habe ich bei den Rentieren gelassen, den brauche ich hier in Nordbögge nicht“, fügte der Nikolaus hinzu.

Weihnachtsmarkt in Nordbögge lockt hunderte von Besuchern

Während die Besucher die vielen Köstlichkeiten des Marktes, wie Feuerzangenbowle, Crêpes und Glühwein genossen, verging für viele die Zeit wie im Flug und sie verweilten oft mehrere Stunden auf dem Weihnachtsmarkt. Schließlich wurden sie von den Händlern, die neben Speisen auch weihnachtliche Kunst anboten, reichlich verwöhnt.

Gegen 18 Uhr hatte Dorothee Funke noch einen ganz besonderen Auftritt. Sie berat die Treppe vor dem Feuerwehrhaus von Nordbögge und las die Geschichte von Horst Winkler über das Fest der Hoffnung und des Lichtes vor. Gleichzeitig wurde das Adventsfenster zum 15. Dezember an der Feuerwehr geöffnet und mit zusätzlichem Licht erstrahlt.

Damit war auf dem Markt aber noch lange nicht Schluss. Die Besucher ließen es sich weiterhin gut gehen und verbrachten noch einige gemütliche Stunden gemeinsam. Für die Organisatoren steht schon jetzt fest: In zwei Jahren wird es wieder einen Weihnachtsmarkt in Nordbögge geben.

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