Grüne wollen Verbot von Steingärten in Bönen

+
Solche Steingärten soll es nach dem Willen der Grünen nicht mehr geben.

Bönen - Die Fraktion der Grünen in Bönen will ein Verbot von Steingärten durchsetzen. Wer seinen Garten ökologischer gestalten will, soll zudem einen finanziellen Anreiz bekommen. 

Der Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt diskutierte die Gestaltung von Vor- und Hausgärten in Bönen. Die Grünen fordern, die Gestaltung von Vorgärten mit Schotter, Kies oder Steinen bei zukünftigen Bauvorhaben zu verbieten und jeden Bürger, der ökologisch orientierte Änderungen in seinem Garten vornehmen will, mit 150 Euro zu unterstützen. 

In Sachen Verbot sieht die Verwaltung das Problem, dass Festsetzungen in Bebauungsplänen immer städtebaulich für jedes einzelne Gebiet begründet werden müssen. Zudem müssten auch die Belange der Hauseigentümer berücksichtigt werden, etwa wenn diese in hohem Alter nicht mehr in der Lage sind, einen Garten zu pflegen. 

Auch die CDU sieht eine Vorschrift kritisch und setzt eher auf Aufklärung der Bürger. Das Thema wurde auf die nächste Ratssitzung verschoben. 

Bei der finanziellen Förderung sprach sich die Mehrheit des Ausschusses gegen den Beschlussvorschlag der Verwaltung aus, die Förderung abzulehnen. Damit wird sich der nächste Fachausschuss erneut mit einem derartigen Förderprogramm beschäftigen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare