Friseure öffnen wieder

Großer Andrang für einen frischen Haarschnitt

Friseurmeisterin Stefanie Keskin (links) und Kunde Patrick Brandt im Salon Haarmoden Stefanie, im Hintergrund  Lieselotte Tuschy mit Kundin
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Friseurmeisterin Stefanie Keskin (links) ist froh, nach der langen Durststrecke ohne Einnahmen wieder im Laden stehen zu können. Ihr Kunde Patrick Brandt freut sich, endlich wieder einen ordentlichen Haarschnitt zu haben vom Profi.

Ohne Friseur geht es nicht, oder doch nur schlecht – das haben die Bönener im zweiten Lockdown erneut erfahren. Seit gestern dürfen die zwölf Bönener Figaros ihre Salons wieder öffnen, die sie im Dezember schließen mussten. Und es herrschte mächtig Andrang, denn seitdem sind Haarschnitte rausgewachsen, und Ansätze brauchen dringend neue Farbe.

Deshalb sind in vielen Salons die nächsten Termine längst vergeben. „Bei uns stand das Telefon nicht mehr still“, berichtet Stefanie Keskin von „Haarmoden Stefanie“ unter dem Dach des Rewemarktes. „Die nächsten drei Wochen sind bereits ausgebucht.“ In anderen Läden ohne Terminvergabe warteten die Kunden geduldig draußen vor der Tür.

Damit die Friseure wieder aufschließen dürfen, müssen sie sich streng an die Regeln halten. In Stefanie Keskins 60 Quadratmeter großem Salon bedeutet das: Neben ausreichend großen Trennwänden zwischen den Sitzplätzen muss auch ausreichend Platz von 20 Quadratmetern für jeden Kunden vorhanden sein. Also dürfen drei Friseurinnen an drei Kunden gleichzeitig arbeiten.

Nicht nur die Friseure freuen sich, dass die lange Durststrecke ohne Verdienst nun hoffentlich langfristig überstanden ist, auch die Kunden sind heilfroh, dass der lange Schopf wieder Fasson bekommt. So wie Kunde Patrick Brandt, der nur knapp dem Angebot seiner Tochter entkam, dem Vater die Haare selbst zu schneiden. 

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