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Großeinsatz in Bönen: 21-Jähriger nach Fettexplosion in Lebensgefahr

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Von: Kira Presch

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Ein Rettungshubschrauber brachte einen Schwerverletzten in die Klinik. © Presch

[Update, 13.30 Uhr] Bönen - Bei einem Küchenbrand sind am Montagmorgen in Bönen vier Personen verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber brachte einen lebensgefährlich verletzten 21-Jährigen in eine Klinik nach Gelsenkirchen. Eine 50-jährige Frau wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus in der Umgebung gebracht.

Die Feuerwehr Bönen rückte am Montagmorgen mit beiden Zügen zur Tulpenstraße aus. Dort war gegen 8.11 Uhr ein Küchenbrand in einer Erdgeschosswohnung gemeldet worden. Beim Hantieren mit einer Pfanne war es in der Küche zu einer Fettexplosion gekommen. 

Das Feuer selbst konnte von den Einsatzkräften der Bönener Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Allerdings wurden alle vier Mitglieder der Familie, die in dem betroffenen Haus wohnt, verletzt. Der 21-jährige Sohn der Familie trug lebensgefährliche Brandverletzungen von der Fettexplosion davon.

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© Presch

Zum Abtransport des Schwerverletzten wurde der Rettungshubschrauber Christoph 8 angefordert, der auf der teilweise abgesperrten Woortstraße landete. Das Brandopfer wurde zunächst von einem Notarzt vor Ort versorgt und dann mit dem Rettungshubschrauber Christoph 8 in eine Spezialklinik nach Gelsenkirchen geflogen.

Medizinische Versorgung abgelehnt

Seine 50-jährige Mutter wurde ebenfalls schwer verletzt, zunächst medizinisch vor Ort versorgt und dann mit einem Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht, wo sie stationär behandelt werden muss.

Leicht verletzt wurden die 26-jährige Tochter der Frau und ihr 51-jähriger Ehemann, die sich offensichtlich ebenfalls in der Küche aufgehalten hatten. Beide lehnten jedoch eine medizinische Versorgung durch die Sanitäter in den Rettungswagen ab.

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Neben der Feuerwehr waren auch mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Polizei vor Ort. © Presch

Damit schaulustige Nachbarn in der Tulpenstraße die Rettungskräfte bei ihrer Arbeit nicht behindern, wurden weitere Polizeiwagen angefordert, die den Straßenabschnitt rund um das Unglückshaus absperrten. Gegen 10.25 Uhr war der Einsatz beendet.

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