Große Nachfrage nach Terminen im Bürgerbüro

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Wieder geöffnet hat das Bönener Bürgerbüro.

Bönen – Zu anderen Zeiten wäre es wohl eine Serviceleistung, die nur hohem Besuch gewährt worden wäre. In den Tagen der Corona-Pandemie ist es lediglich eine von vielen Sicherheitsmaßnahmen: Auch nach der erweiterten Eröffnung des Rathauses für behördliche Angelegenheiten am 11. Mai werden alle Bönener Bürger, die einen Termin vereinbart haben, an der Eingangstür abgeholt und zu ihrem Schalter gebracht.

Außer wie gewohnt im Bürgerbüro, das eine Woche zuvor bereits seine Pforten wieder geöffnet hatte, können diese mittlerweile auch im Ratssaal liegen. Dort wurden zwei weitere Beratungsplätze eingerichtet.

Erstes positives Zwischenfazit

Bürgermeister Stephan Rotering zieht eine erste positive Bilanz. „Die Termine werden gut nachgefragt“, sagt er und ergänzt, dass jeder zeitnah einen Besuchstermin erhalte, also kein Überandrang herrscht.

Dabei gilt weiter die Regel, dass nur unvermeidbare Dinge mit Anwesenheitspflicht auch wirklich persönlich vor Ort geklärt werden sollen, wie das Beantragen eines neuen Personalausweises zum Beispiel. Ansonsten sollen die Bürger die Beamten per Telefon, E-Mail oder Post kontaktieren. Dabei gilt eine flexible Handhabe, sodass Unterlagen auch im Briefkasten eingeworfen werden können und dann zum zuständigen Mitarbeiter gelangen. „Die Akzeptanz insgesamt ist hoch“, hat Rotering bisher von keinen aufgebrachten Menschen gehört, die unbedingt auf einen persönlichen Termin bestehen.

Auch der Ratssaal steht jetzt den Bürgern zur Beratung offen

Neben den zwei Schaltern im Bürgerbüro hat die Verwaltung zwei weitere im ersten Stock in Raum 101 aufgebaut und ebenfalls zwei im Ratssaal. Zwischen Bürger und Beamten, die alle zum Mundschutztragen verpflichtet sind, verringert eine Acrylglasscheibe die Ansteckungsgefahr.

Die obere Etage ist für den Publikumsverkehr komplett tabu, auch um Reiningsressourcen zu sparen. Rotering versichert, dass ständig überprüft werde, ob die bereitgestellten Plätze auch den Bedarf der Bönener abdecken. Im Zweifel würde geschaut, ob die Kapazitäten noch erhöht werden können.

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