Glasfaser-Offensive der Helinet in Bönen gut angelaufen

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Rühren die Werbetrommel für die Glasfaser (von links): Geschäftsführer Ralf Schütte, Matthias Pomplun (beide Helinet), GSW-Chef Jochen Baudrexl und Bürgermeister Stephan Rotering am Info-Pavillon auf dem Gröblinghoff-Parkplatz. 

Bönen - Die große Werbekampagne der Helinet für schnelles Internet in den Ortsteilen Altenbögge und Bönen ist nach der ersten Einschätzung der Verantwortlichen gut angelaufen. 400 Einwohner hätten sich bisher in die Interessentenliste eingetragen.

Damit seien fünf der angestrebten 40 Prozent aller 8000 in Frage kommenden Haushalte erreicht, die Helinet im Rahmen eines von den Gemeinschaftsstadtwerken (GSW) gesponserten Pilotprojektes mit Glasfasertechnik versorgen will. 

Umgesetzt wird das Vorhaben allerdings erst, wenn mindestens 3200 Bönener das Angebot zum Schnäppchen-Preis annehmen wollen. Diese Kundenzahl muss die Helinet im Zuge der Nachfragebündelung erreichen, um mit dem Ausbau des Glasfasernetzes keine Verluste zu machen. 

Dabei setzt Helinet – im Gegensatz zu den Mittbewerbern Telekom, Unitymedia und Vodafone ganz auf Glasfaseranschlüsse der neuesten Generation bis ins Haus. Die sollen beim Up- und Downloaden eine Datenübertragung von 100 Mbit (Megabit) pro Sekunde garantieren. Auch höhere Geschwindigkeiten mit 200 und 400 Mbit bietet Helinet im Rahmen des Bönener Pilotprojektes mit vergünstigten Startpaketen an. 

GSW übernehmen die Kosten für den Hausanschluss

Dazu zählen im Aktionszeitraum bis Ende April auch deutlich reduzierte Aktivirungsgebühren für die Hausanschlüsse. Den ersten 500 Kunden erlässt Helinet die Gebühren sogar ganz. Wer sich bis Ende April für das Glasfaser entscheidet, muss später nicht einmal die Baukosten von rund 1000 Euro für den Hausanschluss bezahlen. Die tragen die Gemeinschaftsstadtwerke, um das Pilotprojekt ihrer Tochtergesellschaft Helinet zu sponsern. 

GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl und Bürgermeister Stephan Rotering machten deshalb im Informationspavillon auf dem Gröblinghoff-Parkplatz noch einmal kräftig Werbung für das Glasfaserangebot. „Angesichts immer größerer Datenmengen in allen Telekommunikationsbereichen kommt kein Haushalt über kurz oder lang ohne einen leistungsfähigen direkten Glasfaseranschluss aus“, prognostizierte der Stadtwerke-Chef.

„Ich würde mich freuen, wenn viele Bürger die Chance nutzen und das Angebot der Helinet annehmen“, betonte Bürgermeister Rotering. Er verwies vor allem darauf, dass dies auch für den Werterhalt der Immobilie erforderlich sei. Die Bönener Schulen könnten dank der Finanzmittel aus Förderprogrammen des Landes mit schnellem und leistungsfähigen Internet ausgestattet werden. Die Gemeindeverwaltung werde noch ausreichend über Richtfunk versorgt.

Einen realistischen Tarifvergleich aller vier Internetanbieter in Bönen finden Interessenten im Helinet-Pavillon auf dem Gröblinghoff-Parkplatz. Der ist montags bis freitags geöffnet. 

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