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Gesperrte Hundewiese in Bönen: SPD plädiert für Alternative

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Hundekotbehälter Hundewiese Bönen Poststraße
Der Spender für Hundekottüten soll nach Abschluss der Arbeiten am Kita-Außengelände versetzt werden. © © Andreas Rother

Wegen der Arbeiten am Außengelände der neuen Kita ist die Hundewiese an der Poststraße derzeit nicht benutzbar. In Zukunft soll die Fläche komplett bebaut werden. Die Bönener SPD plädiert daher dafür, sich nach einer Alternative umzuschauen.

Bönen – Die Bönener SPD fordert, dass sich die Gemeindeverwaltung nach Alternativen für den derzeitigen Standort der Hundewiese an der Poststraße umschauen soll. In einem Antrag wird die Verwaltung beauftragt, geeignete Flächen in Bönen als umzäunte Freilaufwiese für den Auslauf von Hunden aufzuzeigen und nach entsprechender Beratung im Gemeinderat eine Umsiedlung der Hundewiese zu ermöglichen.

Für die Arbeiten am Außengelände der neuen Kita Rappelzappel an der Poststraße wird auch ein Teil der dortigen Hundewiese benötigt, weshalb die Fläche gesperrt wurde. Nach Abschluss der Arbeiten soll die Wiese wieder für Hundebesitzer freigegeben werden. In Zukunft könnte die komplette Fläche aber einer Wohnbebauung weichen.

Verweis auf Einnahmen durch Hundesteuer

Ziel müsse es nun sein, rechtzeitig eine alternative Fläche für Hunde und deren Halter anzubieten, heißt es von der SPD. Als Kriterien für die Eignung als Freilaufwiese führen die Sozialdemokraten an: Zentrale Lage in der Gemeinde und entsprechende Erreichbarkeit sowie Parkmöglichkeiten. Zudem sollte die Fläche umzäunt werden sowie mit einem Hinweisschild, einem Hundekottütenspender sowie mit einem Mülleimer ausgestattet sein. Wünschenswert seien außerdem Sitzbänke mit geeignetem Sonnenschutz als Überdachung.

Die SPD verweist in ihrer Begründung auch auf die 150 000 Euro, die im aktuellen Haushalt für den Bereich Hundesteuer veranschlagt sind. Diese Steuerquelle sei zwar nicht zweckgebunden, aber es müsse das Ziel sein, die Attraktivität der Gemeinde für Hundebesitzer zu erhalten.

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