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Kreisverkehr in Osterbönen soll attraktiver werden

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Von: Kira Presch

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Kreisverkehr in Osterbönen
Der Kreisverkehr in Osterbönen soll neu gestaltet werden. © Robert Szkudlarek

Der Kreisverkehr an der Rhynerner Straße in Osterbönen ist keine Visitenkarte am östlichen Eingang der Gemeinde Bönen. Das soll sich nun ändern, wenn der Rat positiv über einen Antrag entscheidet, der Gestaltung und Pflege künftig der Gemeinde übertragen würde.

Bönen – Für die Gestaltung und die Pflege des Kreisverkehrs im Bereich Rhynener Straße/Edisonstraße sollen die notwendigen Haushaltsmittel für 2022 und die folgenden Jahre eingestellt werden. Zudem ist die Verwaltung aufgefordert, eine Kostenbeteiligung des Landesbetriebes NRW anzufordern, der den Kreisverkehr geplant und gebaut hat. Das beschloss der Haupt- und Finanzausschuss mit vier Gegenstimmen. Nun muss der Rat am Donnerstag noch zustimmen.

Der SPD-Ortsverein Bramey-Lennigsen-Flierich hatte den Antrag zur Übernahme der Pflege des Osterbönener Kreisverkehrs durch die Gemeinde Bönen gestellt, weil der Kreisverkehr als östliches Eingangstor der Gemeinde ungepflegt bleibe, da die Pflegearbeiten von Straßen.NRW sich auf einen zweimal jährlichen Rasenschnitt beschränkten. Durch einen schweren Unfall waren Bäume und die Unterbepflanzung auf dem Kreisverkehr beschädigt worden. Danach war ein beschädigter Baum ausgetauscht worden, der zweite sei aber ebenso beschädigt, wie die Verwaltung berichtet, und müsse aus Sicherheitsgründen in absehbarer Zeit ausgetauscht werden.

Kosten einmalig 6200 und jährlich 3500 Euro

Die Kosten für die Anfangsgestaltung liegen nach den Kalkulationen der Gemeinde bei rund 6200 Euro. Nach Einschätzung der Bauhofleitung müsse ein regelmäßiges Pflegeintervall festgelegt werden, um einen gepflegten Zustand des Kreisverkehrs zu erreichen. Die Kosten, die dabei entstehen, belaufen sich nach aktueller Kalkulation auf rund 3500 Euro pro Jahr.

Der Landesbetrieb Straßen. NRW habe sich zu der angefragten Übernahme noch nicht geäußert, wie die Verwaltung berichtet. Sie geht aber davon aus, dass dies grundsätzlich möglich sein wird. Für die Rodungsarbeiten soll zudem eine Kostenbeteiligung bei Straßen.NRW angefragt werden, da diese aus Gründen der Verkehrssicherheit angezeigt sind. Dabei handele es sich um eine Summe in Höhe von etwa 550 Euro.

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