Problem auf Friedhof Altenbögge gelöst

Gemeinde fasst Grabfeld neu ein und erleichtert Trauernden den Zugang

Grabfeld Friedhof Altenbögge
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Die Gemeindeverwaltung hat das Grabfeld auf dem Ostteil neu eingefasst, damit Besucher sich hier sicher bewegen können.

Wenn Jürgen Klein jetzt das Grab seiner Tochter auf dem Altenbögger Friedhof besucht, dann ist das kein Balanceakt mehr für den 80-jährigen Bönener. Lange war das Grabfeld schwer zugänglich und die Abstände zu den Gräbern sehr klein, jetzt hat die Verwaltung eine Lösung gefunden.

Bönen - Der Bönener Senior hatte in der Vergangenheit immer wieder bei der Gemeindeverwaltung bemängelt, dass der Zugang zu dem Grabfeld im östlichen Friedhofsbereich für die oftmals älteren Angehörigen nur schwer zugänglich sei über eine unebene Wiese – insbesondere mit einem Rollator.

Zudem waren die Abstände zu zwei benachbarten Gräbern so gering, dass er nur vor dem Grab seiner Tochter stehen konnte, wenn er die Nachbargräber betrat. Die Gemeinde hatte auf Nachfrage des Westfälischen Anzeigers eingeräumt, dass die später angelegten Gräber zu nah an der bestehenden Reihe ausgehoben worden waren.

So sah es vorher an der Stelle aus: Jürgen Klein konnte nur über das Nachbargrab zum Grab seiner Tochter gelangen.

Der zuständige Sachbearbeiter Carsten Wilke hatte Ende Mai versprochen: „Wir sind dabei, eine vernünftige Lösung zu finden.“ Jetzt meldete er Vollzug. „Die Gräber haben eine breitere Einfassung bekommen“, freut sich Jürgen Klein, der jetzt sicherer zum Grab seiner Tochter gelangt. Einzig der neu gesäte Rasen müsse noch aufgehen, so Wilke. Das dürfte nach dem vielen Regen aber kein Problem sein.

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