Stimmzettel im Druck, Briefwahllokal vor dem Start: Bönen kann ab nächster Woche wählen

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Im Briefwahlbüro stehen die Urnen für die Stimmabgabe zur Kommunalwahl nächste Woche schon bereit.

Bönen - Am Wahltag auf Achse oder schon fest entschlossen? Da bietet sich die Briefwahl an - nächste Woche auch in Bönen:

Der Wahltag liegt im Kalender noch sechs Wochen voraus, aber mit der Stimmabgabe zur Kommunalwahl wird es in Bönen wohl in der kommenden Woche losgehen. Die Eröffnung des Briefwahlbüros ist in Arbeit. Der Freitag, 7. August, war Stichtag zur Erstellung des Wählerverzeichnisses, wie Kämmerer Dirk Carbow in seiner Eigenschaft als Wahlleiter berichtete. 14 105 Bönener, diesmal auch die 16- und 17-Jährigen, entscheiden, wer Chef im Rathaus, Mitglied im Rat, nächster Landrat, Kreistagsmitglied und Vertreter im Ruhrparlament des Regionalverbandes wird. Ende dieser oder Anfang kommender Woche sollen die Wahlbenachrichtigungen zugestellt sein.

Zur Stimmabgabe ins alte Bürgerbüro

Das Schreiben aus dem Rathaus eröffnet den Weg zur Stimmabgabe. Entweder am Wahltag, Sonntag, 13. September, ganz klassisch im Wahllokal und an der Urne, oder im Vorhinein per Briefwahl. Online soll die Beantragung der Unterlagen ab kommenden Montag, 17. August, verfügbar sein. Beobachter gehen davon aus, dass sich der Trend zur Briefwahl unter dem Eindruck der Coronakrise verstärken und das Interesse an der kontaktlosen Stimmabgabe noch einmal steigen wird. Wer sein Kreuzchen in der Kabine machen möchte, aber am Wahltag anderes vorhat, kann ab Mittwoch, 19. August, das Briefwahlbüro der Gemeinde nutzen. Es wird im ehemaligen Bürgerbüro eingerichtet, um den Publikumsverkehr im Rathaus möglichst gering zu halten. Einzelheiten wird die Verwaltung in Kürze noch genauer mitteilen.

Entscheidung über AfD-Antritt zum Kreistag

Die Stimmzettel für die Bürgermeister- und die Gemeinderatswahl sind schon im Druck und die Unterlagen für die RVR-Wahl geliefert, wie Carbow wa.de mitteilte. Bevor der Kreis seine Stimmzettel herstellen kann, muss am heutigen Donnerstag, 13. August, zunächst noch geklärt werden, ob die AfD auf Kreisebene vom Kreiswahlausschuss zu Recht von der Wahl ausgeschlossen wurde. Nach dem internen Streit bei der Kandidatenaufstellung samt Rücktritt des Kreisvorsitzenden Michael Schild hatte der Bezirksvorstand der Partei selbst Einspruch gegen die Kreisliste erhoben. Auch für den Kreiswahlausschuss genügte die Aufstellung nicht den Zulassungsregeln. Gegen die Ablehnung der Liste hat der amtierende Kreisvorstand Einspruch beim Landeswahlleiter erhoben. Der will heute darüber entscheiden.

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