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Bönen vor dem nächsten Schritt zur Unterquerung der Eisenbahn

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Von: Bernd Kröger

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Licht am Ende des Tunnels verspricht der Ausbau des alten Gleiszugangs zur Unterführung für alle Fußgänger und Radler. Hier soll ein Durchstich zur Oststraße erfolgen.
Licht am Ende des Tunnels verspricht der Ausbau des alten Gleiszugangs zur Unterführung für alle Fußgänger und Radler. Hier soll ein Durchstich zur Oststraße erfolgen. © Robert Szkudlarek/Digitalbild

Bönen kommt der Überwindung der Bahnstrecke als trennende Schneise wieder ein Stück näher - wenn der PBU-Ausschuss diesen Vorstoß mitträgt:

Bönen – „Finanzierungsvereinbarung für die Infrastrukturmaßnahme ,Verlängerung und Verbreiterung der Personenunterführung am Bahnhof Bönen’“. Einen klangvollen Titel hat der wohl bedeutendste Punkt der Beratung im Ausschuss Planen, Bauen, Umwelt (PBU) am Donnerstag nicht gerade, aber es steckt ordentlich Musik drin in diesem augenscheinlich drögen Stoff. Geht es doch immerhin um rund 1,54 Millionen Euro und nichts Geringeres als den Bahnhofsumbau als ehrgeizigstes Projekt seit Jahrzehnten. Erster Baustein zur Beseitigung des Bahnübergangs durch einen Autotunnel in (wahrscheinlich) ein paar Jahren ist besagte „Verlängerung und Verbreiterung der Personenunterführung“ im Zuge der Modernisierungsoffensive an der DB-Anlage selbst. Wenn die Station auf Vordermann gebracht wird, ist die Gemeinde mit von der Partie. Auf ihren Wunsch wird der Gleiszugang von 3 auf 5,5 Meter verbreitert und mit dem Durchstich gen Westen um 18 Meter verlängert, damit Fußgänger und Radler freie Bahn haben.

Gemeinde ist mit 73 Prozent dabei

Das steht mit kalkulierten 1,54 Millionen Euro zu Buche. Und weil bezahlen muss, wer die Musik bestellt, ist Kostenübernahme angesagt. Was die DB hier sowieso bauen muss, ist mit 417 000 Euro veranschlagt. 1,13 Mio. Euro muss die Gemeinde beisteuern, damit’s länger und breiter wird und die Platzgestaltung am Bahnhof eine Perspektive erhält. Das macht 73 Prozent Gemeindeanteil an dieser Tunnel-Unternehmung und entsprechende Beteiligung an den Unterhaltungskosten, die von der Bahn ab 2016 avisiert sind mit 12 300 Euro pro anno plus Kosten dafür, dass die 18 Meter Gemeindetunnel bei Sprayern unerwünschte Beachtung finden.

1,13 Millionen Euro unter Vorbehalt

Die Beteiligung der Gemeinde steht unter dem Vorbehalt, dass die beabsichtigte Städteförderung greift. Da aber auch die Vereinbarung über die Beseitigung der Schranke auf gutem Wege ist, besteht Anlass zu verhaltener Zuversicht.

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