Trend zur Briefwahl steigt

Fast 2000 Bönener wollen jetzt schon den neuen Bundestag bestimmen

Rene Böhm zeigt die Unterlagen, die Briefwählern ausgehändigt werden: Stimmzettel und Umschlag dafür, das rote Kuvert für den Wahlbrief (kuvertierter Stimmzettel plus Wahlschein) und eine Anleitung für alle Fälle.
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Rene Böhm zeigt die Unterlagen, die Briefwählern ausgehändigt werden: Stimmzettel und Umschlag dafür, das rote Kuvert für den Wahlbrief (kuvertierter Stimmzettel plus Wahlschein) und eine Anleitung für alle Fälle.

Am 26. September wird der neue Deutsche Bundestag gewählt, eigentlich. Wer am Wahltag das nicht kann oder mag, der kann seit Montag im Briefwahlbüro abstimmen.

Bönen - Neueröffnungen locken so gut wie immer Kundschaft an. So gesehen, unterscheidet sich das am Montag eröffnete Angebot im Bahnhofsgebäude nicht anderen Branchen. Nur dass es hier mit Schnäppchenjagd, und erst recht Geschenken, nicht weit her ist.

Genau genommen handelt es sich ja auch um eine Wiedereröffnung: Immer, wenn die Bönener politisch mitbestimmen dürfen, wie zuletzt in der Gemeinde, jetzt beim Bund und als nächstes im Land, dann wird im ehemaligen Bürgerbüro die Anlaufstelle für Briefwähler eingerichtet. Rene Böhm und Dirk Wilke nehmen die Anträge entgegen, händigen die Unterlagen aus und bei Bedarf eine Anleitung. Die findet in den Wahlkabinen auch, wer nicht daheim sein Kreuz machen und in die Post geben will, sondern gleich an Ort und Stelle. Die Nachfrage belegt das Geschäftsmodell: Es gibt immer mehr Briefwähler, aktuell sind bei 13 300 Wahlberechtigten 1566 Anträge erfasst und etwa 200 auf dem Tisch.

Geöffnet ist der „Laden“ montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 13.30 bis 16 Uhr.

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