Bönen blüht

Gartenmonat Mai: Junges Gemüse darf jetzt raus

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Mit dem Vertikutiergerät bearbeitet Wolfgang Krix seinen Rasen, damit der vom Moos befreit wird.

Bönen – Welch ein Unterschied zum letzten Besuch Ende März! Im Garten von Wolfgang Krix auf dem Gelände des Bönener Kleingartenvereins Am Nordkamp grünt und blüht es. Ein Gartenbesuch von Kira Presch.

Die Beete sind ordentlich hergerichtet – kein Unkraut weit und breit, die Obstbäume sind beschnitten und die Bodendecker blühen pink und blau. Dennoch bleibt noch viel zu tun für Gärtner im bevorstehenden Monat Mai. Die Kartoffeln sind mittlerweile im Boden, denn sie sind unempfindlich und können auch Kälteeinbrüche überstehen. 

„Die Erde im Gemüsebeet ist gegrubbert und jetzt fein wie Puderzucker“, weist Wolfgang Krix nicht ohne Stolz auf sein großes Beet links neben dem Eingang. Es ist aber auch sehr trocken. „Jetzt muss man auch darauf achten, ausreichend zu wässern.“ Besonders wichtig, wenn der Sommer wieder so trocken wird wie der vergangene. „Da haben wir doppelt so viel Wasser verbraucht, wie in den anderen Jahren.“ 

Die Eisheiligen drohen

Daneben plant Krix, demnächst Einlegegurken zu pflanzen. Die seien aber etwas kältempfindlich. „Entweder wartet man bis nach den Eisheiligen, oder man deckt sie mit einer Folie ab. Das schützt nicht nur vor der möglichen Kälte, sondern auch vor den Vögeln, die gerne die Samen wegpicken.“ Die Petersilie am Beetrand hat den Winter gut überstanden. Und auch der Rhabarber könnte schon geerntet werden.

Wolfgang Krix begutachtet Salat- und Kohlpflanzen für die Auspflanzung.

Mitten auf dem Grundstück breitet ein Kirschbaum seine Krone aus. Anfang April hat Wolfgang Krix das Obstgehölz kräftig beschnitten. „Das kann man direkt nach der Ernte machen oder jetzt im Frühjahr. Wichtig ist es, Wassertriebe rauszuschneiden, um die Energie zu bündeln, damit der Baum wieder kräftig austreiben kann. Das ist ein natürlicher Schattenspender im Sommer, und man sitzt darunter viel besser als unter einem Sonnenschirm.“ 

In einem Korb hat er die Pflänzchen bereitgestellt, die er am Nachmittag noch in die Erde setzen will: Salat, Rotkohl, Kohlrabi Spitzkaps und Weißkohl. Damit sie in kalten Nächten nicht erfrieren, pflanzt er sie unter ein Zelt mit Plastikhaube. „Man kann auch Folie mit Luftlöchern nehmen, damit die Pflanzen ausreichend belüftet sind. 

Im Mai gibt es im Garten jede Menge zu tun

Wie viel es ausmacht, ob eine Pflanze ungeschützt oder „unter der Haube“ heranwächst, das will er in einem Experiment deutlich machen: „Ich setze mal eine Pflanze daneben, damit man in einem Monat den Unterschied sehen kann.“ Zwiebeln und Möhren sind schon gepflanzt, und auch die Erdbeeren gedeihen schon. „Ich probiere immer mal neue Sorten aus, damit es nicht langweilig wird.

Seit März hat sich im Garten von Wolfgang Krix schon einiges getan: Vorne blühen Blume, im hinteren Beet sind die Kartoffeln bereits gesät, die Gurken folgen noch.

 Bald werden auch die Tomaten ins Gewächshaus gepflanzt. „Das ist schon ein ganz anderer Geschmack, wenn man Obst und Gemüse selber anpflanzt.“ Ich freu mich schon aufs Probieren – vielleicht beim nächsten Besuch.

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