Mehrfach vorbestraft

"Absolut hirnrissig": Fahren ohne Führerschein bringt Bönener in den Knast

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Führerschein

Bönen - Fahrten ohne Führerschein brachten einen Bönener bereits hinter Gitter. Beeindrucken konnte das den 47-Jährigen offenbar wenig. Er saß wieder hinter dem Steuer, obwohl er in dem Fall sogar einen Fahrer gehabt hätte. Sein Rückfall in alte Muster soll ihn nun erneut die Freiheit kosten.

Fünf einschlägige Vorstrafen und Hafterfahrungen sind die bisherige Bilanz des Böneners. Er hätte es besser wissen müssen und wurde doch am Morgen des 7. August erneut bei einer Fahrt ohne Fahrerlaubnis erwischt. In dem Fall war er auf der B236 in Dortmund unterwegs. 

Im Prozess vor dem Unnaer Amtsgericht räumte er seine Tat gestern sofort ein und versuchte dann, sie zu begründen. Er sei gerade dabei, sich einen Betrieb aufzubauen und habe an dem Tag einen wichtigen Termin gehabt, bei dem es um viel Geld gegangen sei. Zunächst sei auch sein Mitarbeiter gefahren – ihm allerdings nicht schnell genug.

Da habe er zu ihm gesagt, er solle anhalten und er wolle selbst fahren. „Ich hatte Angst, nicht rechtzeitig da zu sein“, betonte er und fügte hinzu: „Absolut hirnrissig, was ich da gemacht habe.“ 

Tatsächlich hatte das Ganze fatale Folgen für den Mann, der bald wieder Vater wird: Er wurde zu vier Monaten Haft verurteilt. In der Begründung der Entscheidung fand der Richter deutliche Worte – vor allem mit Blick darauf, dass der Bönener am Tatmorgen einen Fahrer gehabt hätte: „Noch unbelehrbarer kann man eigentlich nicht sein.“ 

Und da er bei dem 47-Jährigen mit bewegter Vergangenheit keine Anhaltspunkte für eine positive Sozialprognose sah, wurde die Haftstrafe auch nicht zur Bewährung ausgesetzt.

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