Weiße Hirschkuh noch immer in Werl

Erster Einfang-Versuch von Pinkki gescheitert - die Suche geht weiter

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Pinkki aus Bönen läuft derzeit in Werl herum, wird weiter vermisst.

Bönen/Werl - Auch im neuen Jahr geht die Suche nach Pinkki weiter. Die weiße Hirschkuh aus Bönen wird nach wie vor vermisst.

Pinkki hat auf Werler Stadtgebiet Aufsehen erregt und ist noch immer nicht zuhause angekommen. Bei einem ersten Versuch konnte das Tier nicht eingefangen werden, weil eine Futterstelle das Damwild weggelockt hat.

 „Pinkki kommt mittlerweile mehrfach täglich zu den gleichen Orten“, sagte Besitzerin Sybille Stoeckmann vom Jukiba Speckenhof in Bönen am Mittwoch auf Anfrage. So konnte nun auch schon ein Zeitprofil angelegt werden – denn Pinkki ist ziemlich pünktlich. Um die Aktivität der Hirschkuh zu überwachen, sei inzwischen auch eine Kamera aufgehängt worden. 

Hier lesen Sie die Geschichte von Pinkkis Ausflug

Am zweiten Weihnachtstag machten sich die Besitzer auf die „Jagd“ nach Pinkki. Dabei kam es aber zu einem Zusammenstoß mit den örtlichen Jägern, die dachten, dass Stoeckmann und ihre Begleiter wilderten. Es gab sogar einen Polizeieinsatz, das Missverständnis konnte zum Glück beseitigt werden. Doch Pinkki kam sowieso nicht, weshalb die Mitarbeiter vom Jukiba-Hof besorgt waren. „Wir hatten kurzzeitig große Angst, dass sie abgeschossen wurde.“

Bald Betäubung

Ein Schießbeauftragter aus dem Kreis Unna wartet derzeit auf die Genehmigung zur Abschusserlaubnis – natürlich nur mit Betäubungspfeilen. Stoeckmann hofft, dass es in den nächsten Tagen mit der Rückkehr klappt. Sie möchte nun auch einen Fangbereich aufstellen, das Material dazu konnte sie über die Feiertage nicht besorgen. 

Das Damwild ist innerhalb von zwei Tagen 15 Kilometer weit gelaufen.

Mehrere Werler haben Pinkki im Dezember gesehen und sie für ein seltenes Albino-Reh gehalten. Bei Sybille Stoeckmann gehen seit der Anzeiger-Berichterstattung viele Anrufe mit Hinweisen ein, wo sich das Tier aufhält. „Vor allem vor, an und nach Weihnachten wurde Pinkki oft beobachtet“, so Stoeckmann.

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