Zwischenbilanz der Autobahnpolizei

Erst überfüllt, dann zu viel Schnee: A2-Parkplatz bei Bönen gleich zweimal gesperrt

Autos und LKW fahren auf der noch teilweise verschneiten Autobahn A2.
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Autos und LKW fahren auf der noch teilweise verschneiten Autobahn A2.

Die aktuelle Extremwetterlage wirkte sich auch auf den Betrieb des Rastplatzes Kolberg an der A2 bei Bönen in Fahrtrichtung Hannover aus.

Bönen – Der Parkplatz an der Autobahn A2 war in diesen Tagen gleich zweimal gesperrt: zunächst zu Wochenbeginn, als viele Lkw-Fahrer wegen des zeitweisen Fahrverbots Stellflächen suchten; da war er überfüllt. Dann musste die Anlage am Mittwochabend abermals abgeriegelt werden, damit sie tags drauf vom vielen Schnee befreit werden konnte. Der Verkehr sollte in der Nacht abfließen.

Die Räumungstrupps der Autobahn-GmbH legten am späten Morgen los. „Die Sperrung wurde notwendig, weil auf dem Rastplatz verhältnismäßig wenig Platz ist, die Fahrzeuge eng aneinander parken“, sagt Anton Kurenbach von der Außenstelle Bochum des Bundesbetriebs. Auf anderen Stationen würden derlei Aktionen zumeist unter laufendem Verkehr vorgenommen.

Autobahnpolizei hat noch viel zu tun

Insgesamt zieht Kurenbach ein positives Zwischenfazit des Winterdienstes im hiesigen Beritt der Autobahn-GmbH. Zwar sei es teils zu längeren Staus und Verkehrsbehinderungen gekommen wie etwa auf der A2 bei Bergkamen, weil alles Schieben und Streuen irgendwann Grenzen habe. Doch die Lage insgesamt habe sich im Laufe der Woche mehr und mehr entspannt.

Davon konnte bei der Autobahnpolizei in Dortmund am Donnerstagmorgen noch keine Rede sein. Beim Blick in die aktuelle Einsatzliste führte Pressesprecher Sven Schönberg gleich eine ganze Reihe von Fällen auf, in denen sich Autos oder Lkw festgefahren hatten oder wegen glatter Fahrbahnen von der Straße abgekommen waren. Solche Gefahrenstellen werden von Beamten gesichert, bis zum Beispiel Hilfe in Form eines Abschleppwagens kommt. „Es wird noch dauern, ehe sich die Straßenverhältnisse deutlich bessern“, glaubt Schönberg.

Was das Lkw-Fahrverbot zu Beginn der Woche angeht, so weist Schönberg darauf hin, dass nicht die Ahndung von Regelverstößen für die Polizei im Vordergrund gestanden habe, sondern die Einsatzbewältigung. Auch vor Ort seien Bußgelder von Fahrern kassiert worden, viele Verfahren müssten aber noch eingeleitet werden. Wie viele, das ließe sich derzeit noch nicht sagen.

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