Am 18. September soll es endlich klappen

Erst Rettungskette quer durch Bönen, dann Spaß auf dem Jukiday 2021

Zwei Mädchen bemalen die Straße Bönen ist bunt
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Weil die Rettungskette im April coronabedingt ausfallen musste, bemalten die Bönener die Straßen gegen Rassismus nach dem Motto „Bönen ist bunt“.

Diesmal soll es endlich klappen, hofft Ratsfrau Deniz Werth, die Organisatorin der Rettungskette für Menschenrechte vor Ort, die von Hamburg bis zum Mittelmeer auch direkt durch Bönen führen soll. Am 18. September sollen sich möglichst viele Bönener an der Bahnhofstraße aufreihen, anschließend lädt der Jukiday 2021 Kinder und Jugendliche zu Spaß und Spiel ein.

Bönen – Zweimal musste die Aktion, die entlang der Bahnhofstraße quer durch die Gemeinde stattfinden soll, bereits verschoben werden wegen Corona. Nun steht als Termin Samstag, 18. September, von 12 bis 12.30 Uhr. In dieser Zeit möchte Werth so viele Bönener wie möglich – Jung und Alt – aktivieren, eine Kette zu bilden und ein Zeichen gegen Hass und Rassismus zu setzen. Anschließend lädt der „Jukiday 2021“ Kinder und Jugendliche von 12.30 bis 16 Uhr auf dem Gelände des Schulzentrums am Billy-Montigny-Platz zu Spiel und Spaß ein anlässlich des Weltkindertages am 20. September.

Hüpfburg, Spiele und Action

„Wir haben für große und kleine Besucher einiges vorbereitet – von der Hüpfburg über Spiele und Musik bis zu kreativen Aktionen“, verrät Jasmin Ruhfaut, Leiterin des Kinder- und Jugendbüros. „Getränke und Snacks gibt es natürlich auch. Die Teilnahme ist kostenlos.“ Nun hoffen die Veranstalter auf gutes Wetter, denn bei Regen muss der Jugend- und Kindertag ausfallen.

Beide Veranstaltungen sind zudem abhängig von der aktuellen Corona-Entwicklung, sagen die Organisatorinnen, denn für Freitag, einen Tag vor dem Termin, hat das Land NRW eine neue Coronaverordnung angekündigt. Notfalls müsse kurzfristig entschieden werden, ob beide Aktionen wie geplant stattfinden können. „Uns ist wichtig, gerade die Kinder nicht zu gefährden“, betont Deniz Werth. Die Organisatorin steht im engen Austausch mit der Kreispolizei. Im Kreis Unna wird die Rettungskette auf alle Fälle stattfinden, weiß sie. „Da sind allerdings 25 Veranstalter verantwortlich, in Bönen muss ich das allein stemmen.“

3-G-Regel einhalten

Deshalb können auch keine Kontrollen an der Wegstrecke stattfinden. Sie setzt auf die Drei-G-Regel und darauf, dass die Teilnehmer um sich und andere nicht zu gefährden, eigenverantwortlich handeln und sich in diesem Fall nicht an den Händen fassen, sondern Abstand halten und Maske tragen. „Um lückenlos eine Kette von der Rhynerner Straße bis zur Hammer Straße zu bilden, bräuchten wir rund 3000 Menschen“, kalkuliert Deniz Werth. „Viele Vereine, Organisationen, Kitas und das MCG haben bereits zugesagt, mitzumachen, aber wir brauchen noch viel mehr Teilnehmer“, wirbt sie dafür, den Termin schon einmal vorzumerken.

Ein letztes Online-Treffen zur Menschenkette findet am heutigen Mittwoch um 20 Uhr statt. Interessierte erhalten die Zugangsdaten per E-Mail an boenenistbunt@ web.de. Hier können auch Gruppen ihre Teilnahme anmelden.

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