Erinnerungsstücke an eine schwierige Zeit

Bönener Archiv sammelt Zeugnisse der Corona-Zeit

 Philipp Frank im Archiv mit Presseartikeln
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Artikel zu Corona hat Archivar Philipp Frank bereits gesammelt. Nun hofft er auf die Hilfe der Bönener.

Heute ist morgen schon Geschichte. Damit die außergewöhnliche, von der Coronapandemie geprägte, Gegenwart im kollektiven Gedächtnis bleibt, sammelt das Bönener Gemeinde-Archiv Erinnerungsstücke und bittet um Spenden.

Bönen – Seit über einem Jahr ist die Corona-Pandemie unser täglicher Begleiter. Mit ihren, alle Bereiche des wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens umfassenden Auswirkungen ist sie ein historisches Ereignis. Das Gemeinde-Archiv will nun einen eigenen Corona-Bestand anlegen und bittet um Mithilfe.

Wie in Zukunft über die „Coronakrise“ gesprochen wird, hängt maßgeblich davon ab, welche Spuren dann noch vorhanden sind.

Neben der amtlichen Aktenüberlieferung sowie den entsprechenden Presseberichten sind es vor allem persönliche Zeugnisse, die über vergangene Ereignisse Aufschluss geben. Alle persönlichen Schriftstücke können später einmal eine Quelle von geschichtswissenschaftlichem Interesse und Wert sein.

Notizen, Gedichte, Fotos und vieles mehr

Egal ob es sich dabei um Notizen, Fotos, Tagebucheinträge, Briefe, Berichte oder um Auseinandersetzungen mit der Krise in Form von literarischen Texten wie zum Beispiel Gedichten und Liedtexten handelt – das Gemeindearchiv wendet sich mit der Bitte an die Bönener, ihre Unterlagen, die im Zusammenhang mit der Pandemie stehen, dem Archiv zur Archivierung anzubieten.

Je nach Anzahl der eingereichten Beiträge soll dann ein eigener Coronabestand angelegt und dieser entsprechend den archivgesetzlichen Regeln und jeweiligen Rechteeinräumungen zur Nutzung freigeben werden.

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