Grünes Licht für Projekt am Zechenturm

Drei Millionen Euro Fördergelder aus Berlin für den geplanten Sportpark

Zechenturm Bönen
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Auf dem ehemaligen Zechengelände unter dem Wahrzeichen der Gemeinde kann dank der Fördergelder aus Berlin demnächst ein Sportpark entstehen.

Jubel im Bönener Rathaus und beim Gemeindesportverband: Der geplante Sportpark im Schatten des Förderturms kann Wirklichkeit werden. Der Bund fördert das Konzept mit der Höchstsumme von drei Millionen Euro.

Bönen – Aus dem Haushaltsausschuss in Berlin brachte der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek (SPD) am Mittwoch gute Nachrichten für die Gemeinde Bönen mit: „Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat beschlossen, für die Erweiterung des Sportparks auf dem Zechengelände in Bönen drei Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Damit trägt der Bund einen Großteil der Kosten für das wichtige Projekt der Bönener Sportlandschaft.“

Auf dem ehemaligen Zechengelände können damit die beiden neuen Kunstrasenfußballplätze samt Vereinsheim und die Stockschießbahn errichtet werden. „Ich freue mich, dass es uns gemeinsam gelungen ist, die Unterstützung des Bundes sicherzustellen“, so Kaczmarek, der das Projekt in den vergangenen Wochen in Berlin in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und auf Initiative der SPD-Ratsfraktion in Bönen unterstützt hatte.

Ergebnis mit Spannung erwartet

Jubel über die „sensationelle“ Nachricht kam auch aus dem Rathaus: Robert Eisler, Leiter des Fachbereichs Bau und Planung, hatte buchstäblich schlaflose Nächte und wartete mit Spannung auf das Ergebnis aus Berlin. „Wir sind total happy!“ Stolz sei er auch auf sein gesamtes Team, das die Bewerbung vorbereitet hat, die in Berlin punkten konnte. „Das ist neben dem Bahnhofsumfeld das größte Projekt, das die Gemeinde nachhaltig verändern wird. Wenn wir dann noch die Kita Hegemann auf das Zechengelände holen, dann haben wir dort Kinder, Schule, Sport – das ist großartig.“

Über die Nachricht freute sich auch der Gemeindesportverbandsvorsitzende Dirk Presch: „Ein solches Sportzentrum ist ein lang gehegter Traum in Bönen. Ich freue mich sehr für die Vereine. Es ist ein wichtiges Signal, dass Berlin in Bönen investiert – und eine enorme Aufwertung unserer Sportlandschaft.“

Fördersumme entlastet Haushalt

Für das Sportprojekt erhält die Gemeinde die Höchstfördersumme von drei Millionen Euro vom Bund, um die Sportplätze und die Stockschießbahn im Schatten des Turms zu realisieren. Das Projekt Sportpark ist insgesamt mit 5,2 Millionen kalkuliert. „Aus dem Sofortpakt für Sportstätten haben wir vom Land schon 365 000 Euro für die Mountainbikestrecke und die Calisthenicsanlage erhalten. Mit den drei Millionen vom Bund können wir jetzt tatsächlich das Gesamtprojekt auf dem ehemaligen Zechengelände umsetzen“, freut sich Eisler. „Im Haushalt sind 2,25 Millionen Eigenanteil der Gemeinde für den schlechtesten Fall bereits eingeplant. „In der Summe haben wir 1,1 Millionen mehr Förderung erhalten als erwartet. Das kann unser Haushalt gut gebrauchen.“

Mit dem Konjunkturpaket zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und dem Haushalt 2021 hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz insgesamt 800 Millionen Euro für das Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ zur Verfügung gestellt. Nach einer ersten Tranche in Höhe von 200 Millionen Euro im September 2020, mit der deutschlandweit 105 Projekte gefördert wurden, folgte jetzt die zweite über 400 Millionen Euro für 225 weitere Projekte – unter anderem in Bönen.

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