Dorfgemeinschaftshaus in Bönen nimmt konkrete Formen an

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Aus der Ermelingschule könnte bald ein Dorfgemeinschaftshaus entstehen.

Bönen – Noch liegt die ehemalige Ermelingschule in einer Art Dornröschenschlaf, das soll sich aber bald ändern. Kommt jetzt ein Dorfgemeinschaftshaus?

Nachdem die Gemeinde in der Vergangenheit keinen geeigneten Nutzer für die sanierungsbedürftige Immobilie finden konnte, drohte zunächst der Abriss. 

Das Förderprogramm Dorferneuerung Ländlicher Raum 2014 bis 2020 des NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung zeigt jetzt neue Perspektiven auf. Dort ist ausdrücklich die Förderung eines Dorfgemeinschaftshauses erwähnt – mit 65 Prozent, maximal 250 000 Euro.

Ehrenamtliche Bewirtschaftung nötig

Das Haus müsste allerdings zur Kostenreduzierung ehrenamtlich bewirtschaftet werden. Die Vereine der drei südlichen Ortschaften Bramey, Lenningsen und Flierich, in deren Schnittpunkt die Ermelingschule liegt, haben bereits betont, dass großes Interesse am Erhalt der Immobilie besteht, informierte Fachbereichsleiter Ronert Eisler am Donnerstag den Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt (PBU). 

„In verschiedenen Gesprächen haben die Vereine signalisiert, dass sie eine ehrenamtliche Betreuung übernehmen können.“ Sie haben jetzt die Hausaufgabe bekommen, eine konkrete Planung aufzustellen. 

Fördermittel könnten erst 2020 fließen

Die soll zusammen mit dem Förderantrag für Mittel aus 2020, einer positiven Bauvoranfrage und einer konkreten Kostenaufstellung im September an die Bezirksregierung in Arnsberg gehen. Die sammelt die Förderanträge und leitet sie dann an das Ministerium weiter.

Zwar wäre ein Antrag für Fördermittel aus 2019 bis zum 28. Februar noch möglich, aber zu knapp. Um einen möglichst vollständigen Antrag einzureichen, so Eisler, müsse zuvor eine Grundlagenplanung mit einem Architekten erstellt werden, damit der Fördergeber eine konkrete Kostenaufstellung erhält. Die Kosten dafür liegen bei rund 5000 Euro. Im Haushalt seien die Mittel für das Projekt bereits eingestellt, so Eisler.

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