Dorffreunde Nordbögge diskutieren über Parkärger an der Hermannstraße

+
Der Vorstand der Dorffreunde (von links): Olaf Weinmann, Horst Kilmer, Doris Cyplik, Daniel Wilms, Dorothee Funke, Dirk Brandt.

Bönen – Die Sicherheit auf den Straßen ist den Dorffreunden Nordbögge, denen 15 lokale Vereine angehören, sehr wichtig. Das wurde während der Jahreshauptversammlung vor allem bei der Diskussion über die Herrmannstraße deutlich.

Ein Thema, das auch die Verwaltung und Bönens Gemeinderat beschäftigt. Als besondere Herausforderung sehen die Nordbögger die fehlenden Parkmöglichkeiten für den Immanuel-Kindergarten. 

„Vor 50 Jahren dachte man beim Straßenbau nicht an große Kindertagesstätten und auch nicht an Mütter, die ihre Kinder bis vor die Tür fahren“, warf Doris Cyplik, Vorsitzender der Dorffreunde, ein. Dass die Sorgen der Anwohner berechtigt sind, unterstrich auch Bürgermeister Stephan Rotering und ergänzte, dass es beim Straßenbau auch kaum vorhersehbar gewesen sei, dass es in Bönen einmal 15 000 Autos geben würde. 

Ist eine Einbahnstraße die Lösung?

Um die Herausforderung des Parkens zu lösen, könnte die Hermannstraße zur Einbahnstraße werden. Für Gegenverkehr ist sie zu schmal, wenn auf beiden Seiten geparkt wird, so Rotering. Auch zusätzliche Parkplätze, die derzeit in der Diskussion sind, seien nicht ausreichend, waren sich die Anwesenden einig. 

Der Bürgermeister machte in der Diskussion noch einmal deutlich, dass die Entscheidung noch nicht abschließend sei und forderte die Anwesenden auf, sich an den Ausschusssitzungen für Planen, Bauen, Umwelt im Rathaus zu beteiligen. 

Die Vereinsmitglieder nutzten die Anwesenheit des Bürgermeisters aber auch, darauf hinzuweisen, dass sie den Winterschmuck an den Laternen in Form beleuchteter Sterne sehr schätzen, sich aber eine Ausdehnung in den Eckey wünschen. 

Blumenkübel für den Sommer

Doris Cyplik würde sich außerdem über sommerliche Blumenkübel freuen, wie sie in der Fußgängerzone hängen. Bürgermeister Rotering beziffert die Kosten für Blumenpflege allerdings schon jetzt auf 4000 Euro pro Jahr. Kosten, die laut der ersten Vorsitzenden in Nordbögge durch etwas Eigenleistung durchaus zu reduzieren seien. 

Eigentlich war auch eine Satzungsänderung ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung. Aufgrund eines formalen Fehlers musste der Verein das Vorhaben allerdings verschieben, den aufgelösten Männergesangverein aus der Liste der Begünstigten zu streichen. Für die frei werdende Stelle ist das Bonhoefferhaus vorgesehen. Der Beschluss muss zeitnah nachgeholt werden. 

Kunstrasen für den VfK

Eine gute Nachricht hatte Stephan Rotering auch noch im Gepäck. „Beim Kunstrasenplatz des Fußballvereins VfK Nordbögge ist eine Investition nötig, bestätigte er den Anwesenden. Zwar sei der Platz noch bespielbar, hier sei aber ein Kunstrasenplatz im Gespräch. „Da wird was passieren“, versprach der Verwaltungschef. 

Stephan Rotering lobte zum Abschluss der Sitzung die Arbeit der Dorffreunde Nordbögge. „Bei so viel Rückhalt kommt man ins Schwärmen.“ Er ergänzte, dass die offene und ehrliche Art miteinander umzugehen, beispielhaft seien. Cyplik schloss sich dem Lob an: „Hier wird Ehrenamt noch gelebt, was ohne die vielen Helfer nicht möglich wäre. Ich hoffe, das wird immer so bleiben“.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare