Das können sich die Bönener Lehrer vorstellen:

Auf dem Schulhof ohne, im Klassenzimmer vorerst noch mit Maske

Maskenpflicht an den Bönener Schulen
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In den Klassenzimmern fühlen sich die meisten Bönener Lehrer momentan mit Maske noch wohler.

Ein aufrichtiges Lächeln lässt sich auch an den Augen erkennen. Das ließ sich in den vergangenen Monaten gut feststellen. Ansonsten mussten sich die meisten Menschen erst einmal an die Masken vor Mund und Nase gewöhnen. Inzwischen ist es für viele selbstverständlich, sie aufzusetzen, um sich und die anderen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.

Bönen - Das gilt ebenso für die Schüler und Lehrer. Aufgrund der sinkenden Inzidenzwerte wird jetzt allerdings darüber diskutiert, ob die Maskenpflicht insbesondere in den Schulen aufrecht erhalten werden soll.

„Ich persönlich möchte im Augenblick noch nicht darauf verzichten, weil es in den Räumen tatsächlich eng ist“, sagt Schulleiterin Petra Coerdt von der Humboldt-Realschule.

Vorstellen kann sich die Schulleiterin aber, dass die Kinder und Jugendlichen die Pausen draußen auf dem Schulhof ohne Masken verbringen. „In den Räumen fühlen wir uns aber alle noch wohler mit Masken“, berichtet sie. Nach den Sommerferien sei die Situation möglicherweise eine andere. „Dann sind alle Kollegen zweimal geimpft“, erklärt Petra Coerdt.

Situation ändert sich in den Ferien

Ihre Kollegin Annegret Berg von der Goethegrundschule verfolgt die Diskussion um die Maskenpflicht ebenfalls mit gemischten Gefühlen. „Zum einen denke ich, dass wir vorsichtig sein müssen, damit die Inzidenzwerte unten bleiben oder sogar noch weiter sinken“, stellt die Schulleiterin fest. „Auf der anderen Seite wäre es natürlich schön, wenn die Kinder die Masken auf dem Schulhof irgendwann weglassen könnten.“ Da die Pausenzeiten an der Goetheschule bislang weiterhin gestaffelt sind, seien dort wenig Kontakte möglich. Die Masken seien daher weniger gefordert.

Antje Anbring-Keiter würde sich hingegen schon wünschen, dass die Maskenpflicht an den Schulen wegfiele, wie sie sagt. „Aber ich kann schwer beurteilen, ob es richtig ist, zu schnell alles zu lockern“, so die Schulleiterin der Hellweggrundschule. Sie möchte daher auf die Entscheider vertrauen.

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