Neue Dienststelle:

Bezirksdienst der Polizei ist jetzt in Bönens Gemeindemitte erreichbar

Die Polizeidienststelle in Bönen ist an die Bahnhofstraße 123, ins Forum am Gleis, gezogen.
+
Reinhold Hagenkötter, der Leitende Polizeidirektor Torsten Juds, Thomas Schulze, Landrat Mario Löhr, Rainer Schulze Vels, Bürgermeister Stephan Rotering und der Leiter des Bezirksdienstes, Dirk Preker (von links), sind froh über den Umzug in die Gemeindemitte.

Seit Anfang des Monats steht regelmäßig der Streifenwagen vor dem Volksbank-Neubau, dem Forum am Gleis, schräg gegenüber des Bahnhofes. Der Bezirksdienst Bönen der Kreispolizeibehörde Unna ist in seine neue Dienststelle gezogen. Damit ist ein Wunsch vieler Bönener in Erfüllung gegangen: Die Polizei ist in der Gemeindemitte sicht- und ansprechbar.

„Die Kollegen können jetzt einfacher gefunden werden, und der neue Standort soll es den Bürgern leichter machen, zur Polizei zu kommen“, erklärte Polizeisprecher Bernd Pentrop.

Dass die Beamten nach dem Umzug von der Poststraße an die Bahnhofstraße 123 gut untergebracht sind, davon überzeugte sich Landrat Mario Löhr als Behördenchef am Dienstagvormittag persönlich. „Die Kollegen müssen sich wohlfühlen und genügend Platz haben“, sagte er.

Zwar weist die neue Außenstelle keine übermäßig vielen Quadratmeter auf, Platz sollten die beiden Bezirksbeamten Reinhold Hagenkötter und Rainer Schulze Vels sowie Polizeihauptkommissar Thomas Schulze dort aber ausreichend haben. Neben dem offenen Wachraum, in dem die Bönener ihr Anliegen vorbringen können, gibt es ein Schreibzimmer, einen geräumigen Sozialraum für die Pausen und Toiletten. „So muss eine Wache aussehen. Sie ist funktionell“, lobte der Leitender Polizeidirektor Torsten Juds das neue Domizil in der Gemeinde. „Uns ist es sehr wichtig, hier in Bönen Präsenz zu zeigen. Der alte Standort hatte einige Nachteile. Mitten in Bönen, als Ansprechpartner für die Bürger, ist das hier gut.“

Ein Konzept für den ganzen Kreis

Die Polizei sichtbarer machen: Das sei das neue Konzept im Kreis Unna, betonte Mario Löhr. In den anderen Kommunen des Kreises solle das künftig ebenfalls umgesetzt werden. „Und zwar nicht nur mit Dienstgebäuden, sondern die Beamten sollen auch draußen präsent sein“, so der Landrat. Das soll das Sicherheitsgefühl der Menschen erhöhen.

Bönens Bürgermeister Stephan Rotering bedankte sich direkt dafür. Schließlich sei es auch ausdrücklicher Wunsch des Gemeinderates gewesen, die Polizei ins Zentrum zu holen. „Jetzt können wir davon ausgehen, dass hier vor der Tür nicht mehr zu schnell gefahren wird“, scherzte er. Noch verlangt die Schranke in der Regel den Fuß der Autofahrer auf der Bremse. Da die Polizei aber zunächst einen Mietvertrag über 15 Jahre mit der Volksbank als Vermieter abgeschlossen hat, könnten die Beamten durchaus miterleben, dass der Bahnübergang untertunnelt wird – in acht bis zehn Jahren, wie Löhr spekulierte.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare