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Für den Radwegeausbau müssen Autofahrer Umwege in Kauf nehmen

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Von: Sabine Pinger

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Sperrung wegen Ausbau des Radweges entlang der K42 in Bönen
Abbiegen verboten: Seit einer Woche ist die Einmündung der Bahnhofstraße in die Rhynerner Straße in beide Richtungen gesperrt. © Pinger Sabine

Mit der Ruhe ist es erst mal vorbei. Seitdem die Rhynerner Straße für den Ausbau des Radweges gesperrt ist, dient die Witheborgstraße für viele als Ausweichstrecke. Der Verkehr dort hat dadurch deutlich zugenommen, was die Anwohner ziemlich belastet. Sie müssen sich gedulden.

Bönen - Zumindest in den kommenden drei Wochen wird dort weiterhin viel los sein. Bis dahin wird nämlich am Radweg gearbeitet, erst nach Abschluss der Baumaßnahme ist die Kreisstraße 42 in diesem Bereich wieder befahrbar und die Verkehrsteilnehmer können von der Bahnhofstraße in die Rhynerner Straße einbiegen und umgekehrt.

Als Grund, warum das Rechtsabbiegen von der Bahnhofstraße in Richtung Rhynern derzeit nicht möglich ist, obwohl der Radweg in die entgegengesetzte Richtung führt, kennt der Kreis Unna: „Die Radwegarbeiten beginnen ab Einfahrt Rhynerner Straße (am Kreisverkehr) und enden an der Einmündung Bahnhofstraße, sodass auch der Abschnitt zwischen Herrenweg und Bahnhofstraße ausgebaut wird“, gibt eine Sprecherin an.

Rückstaus befürchtet

Um die Arbeitssicherheit zu gewährleisten, sei die Vollsperrung der K42 in diesem Abschnitt ebenfalls erforderlich. Die benötigten Baumaschinen würden aus Platzgründen auf der Kreisstraße stehen. „Der Sicherheitsabstand zwischen fließendem Verkehr und Baustellenverkehr neben den Bauarbeitern kann sonst nicht eingehalten werden“, heißt es aus dem Kreishaus.

Die zuständigen Fachleute hätten zunächst geplant, eine Baustellenampel zu installieren. Diese Idee mussten sie jedoch verwerfen, da nach eigenen Angaben nicht genügend Aufstellfläche zum Kreisverkehr an der Edisonstraße zur Verfügung steht. „Das würde zu Rückstaus des Verkehrs führen.“

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