Bei Dauerregen fanden weniger Besucher zur Schattenwirtschaft

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Andrine und Tabitha Schulte aus Bönen stellten ihre selbstgehäkelten Tiere auf dem Kreativmarkt im Zechenturm aus.

Bönen - Häkeltiere und Körnerkissen, selbstgemachte Marmelade und Ölbilder, Dekoratives aus Beton und ausgefallene Filzaccessoires – das Angebot der „Schattenwirtschaft“, die Freitag von 16 bis 20 Uhr im Förderturm stattfand, war durchaus vielseitig.

Überwiegend Kreative aus Bönen und Umgebung zeigten, was sie aus ganz unterschiedlichen Materialien an Schönem und Nützlichem fertigen. Erst vor kurzem sind beispielsweise Andrine und Tabitha Schulte zu ihrem Hobby gekommen. „Wir wünschten uns ein Einhorn“, erzählen sie. Ihre Oma Christel Schulte, die die hübschen Tiere seit längerem fertigt, habe ihnen gesagt, sie zeige ihnen wie es geht, aber häkeln müssten sie sie schon selbst. Nachdem das geklappt hatte, blieben sie dran. Gestern präsentierten sie zum ersten Mal ihre kunterbunte Wolltierherde im Turm. Viele Bönener stellten bei dieser Ausgabe des Kreativmarktes erstmals vor, was sie sonst im stillen Kämmerchen basteln. So wie Sandra Hillebrecht-Hilbk, die Nützliches und Ausgefallenes aus Filz anbot.

Obwohl die Auswahl vielseitig und die Waren an den Ständen liebevoll in Szene gesetzt und illuminiert waren, blieb der große Besucheransturm aus. Der Dauerregen hielt wohl viele Bönener von einem Besuch ab. Besonders schlecht hatten es bei dem herbstlichen Sauwetter die Verkäufer in den Holzhütten vor dem Turm getroffen. Während sie froren, huschten die Besucher schnell vorbei in den trockenen Turm.

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