News-Ticker zur Pandemie / 185 Personen infiziert, 22 im Krankenhaus

Coronavirus im Kreis Unna: Altenheim spricht offen von Todes- und Verdachtsfällen

[Update 21.27 Uhr] Das Coronavirus breitet sich auch im Kreis Unna weiter aus. Mittlerweile sind 185 Personen erkrankt. 

  • Im Kreis Unna sind mittlerweile 185 Personen mit dem Coronavirus infiziert worden.
  • In Bergkamen gibt es inzwischen 12, in Werne 11 und in Bönen mittlerweile 8 Infizierte.
  • Ein erster Patient ist am Freitag, 27. März infolge der Krankheit im Krankenhaus Menden gestorben.

Kreis Unna - Im Kreis Unna sind inzwischen 185  Personen am Coronavirus erkrankt. In Bergkamen sind zwölf Personen infiziert. In Werne sind es elf und in Bönen acht.

Hier die Übersicht aller Kommunen im Kreis Unna:

Bergkamen

12 (zuvor 12)

Bönen

8 (8)

Fröndenberg

16 (13)

Holzwickede

5 (5)

Kamen

6 (6)

Lünen

31 (29)

Schwerte

39 (35)

Selm

33 (31) 

Unna

24 (22)

Werne

11 (10)

Gesamt

185

Wie die Situation in Gesamt-NRW aussieht, lesen Sie in unserem News-Ticker. Alle Informationen zu Schließungen von Schulen und Kindergärten können Sie nachlesen.

Weitere Informationen und Anlaufstellen zum Coronavirus im Kreis Unna finden Sie hier, die bisherigen Entwicklungen in NRW sind hier zusammengefasst.

Coronavirus: das Leben im Kreis Unna 

Update, 28. März, 21.27 Uhr: Das Alten- und Pflegeheim Schmallenbachhaus in Fröndenberg hat sich am Samstagabend auf seiner Facebookseite zu Coronavirus-Fällen geäußert. 

Demnach müsse das Haus mitteilen, "dass wir zurzeit zwei Todesfälle in unserer Einrichtung am Hirschberg zu beklagen haben. Die Frage, ob Patienten 'an' oder 'mit' Covid-19 verstorben sind, lässt sich nur schwer beantworten, da es sich bei älteren Menschen auch um Kombinationen von Krankheiten handeln kann", so das Haus.

Zwei weitere Bewohner seien positiv getestet worden und befänden sich im Krankenhaus, dazu gebe es weitere Verdachtsfälle, die aber nicht zahlenmäßig eingeordnet werden

"Bisher ist nur ein Bereich betroffen. Die Feuerwehr und das Gesundheitsamt des Kreises Unna sind aber vor Ort und führen weitere Tests im gesamten Haus 1 durch", heißt es weiter.

Update, 27. März, 19.32 Uhr: Seit Freitag steht fest: Die geplanten Abschlussprüfungen für die Abiturienten und in der Klasse 10 finden trotz Coronavirus statt. Sie werden nur nach hinten verschoben. Weniger Stress bedeutet das nicht, aber vielleichtein wenig mehr Normalität.

Drei Wochen später in die Abiturklausuren, fünf Tage später in die Zentralen Prüfungen der Klasse 10 (ZP10): Der Zeitrahmen ist knapp. Aus Betroffenensicht ist das keine Erleichterung: „Ich finde, der Stress ist immer noch derselbe“, sagt Abiturientin Josephine Klein aus Bönen. „Es ist nur ein bisschen aufgeschoben worden.“

Update, 27. März, 13.58 Uhr: Der Kreis meldet zum ersten Mal seit Ausbruch der Pandemie einen Verstorbenen aufgrund des Coronavirus. Die Person stammt aus Fröndenberg.

Der Kreis schreibt, dass es sich um den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus handelt. Der 85-jährige Mann wohnte seit Mitte März in einer Pflegeeinrichtung in Fröndenberg.

Im Mendener St. Vincenz-Krankenhaus ist jetzt ein Mann aus Fröndenberg (85) an den Folgen der Coronavirus-Infektion gestorben.

Nach einem häuslichen Unfall musste er in ein Krankenhaus in Menden. Dort verstarb er vor zwei Tagen. Der Laborbefund bestätigte nun, dass der 85-Jährige neben verschiedenen Vorerkrankungen auch mit dem Coronavirus infiziert war.

Das Kreis-Gesundheitsamt ermittelt nun die Kontaktpersonen des Verstorbenen im Krankenhaus und der Pflegeeinrichtung. Mit den Einrichtungen werden die notwendigen Schutzmaßnahmen getroffen.

Insgesamt steigt die Zahl der Infizierten auf 171 Personen. In Werne und Bergkamen bleiben die Zahlen im Vergleich zum Vortag unverändert. Hier sind zehn beziehungsweise zwölf Personen mit dem Coronavirus infiziert. In Bönen steigt die Anzahl der Fälle von sieben auf acht. 

Ein kleiner Lichtblick trotz schlimmer Nachrichten: Der Kreis meldet, dass 38 Personen im Kreisgebiet gesund aus der Quarantäne entlassen werden konnten.

Coronavirus im Kreis Unna: Erntehelfer dürfen nicht einreisen

Update, 26. März, 17.26 Uhr: Zerstört das Coronavirus jetzt die Spargelsaison? Die Erntehelfer aus Rumänien dürfen nicht kommen. „Völliger Schwachsinn“, schimpft Johannes Laurenz vom Hof Schulze Blasum in Stockum über die Entscheidung.

Update, 26. März, 16.09 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt im Kreis Unna weiter an. 16 neue Fälle kommen hinzu, damit sind im Kreisgebiet 162 Menschen am Coronavirus erkrankt. Zum Großteil sind es noch immer Familienangehörige oder Bekannte, die sich angesteckt haben, sagte Kreissprecherin Constanze Rauert.

In Werne und Bergkamen bleiben die Zahlen im Vergleich zum Vortag unverändert. In Bönen ist ein leichter Anstieg zu erkennen: Hier sind mittlerweile sieben Personen am Coronavirus erkrankt.

Kreissprecherin Constanze Rauert sagte, dass das Kreis-Gesundheitsamt nun zwei neue Zahlenwerte veröffentlichen wird. Wir können nun einmal wöchentlich darüber berichten, wie viele Menschen im Kreisgebiet wieder gesund sind und täglich, wie viele im Krankenhaus behandelt werden müssen, weil ihr Krankheitsverlauf dies erfordert. 

Derzeit werden 25 Personen aus dem gesamten Kreisgebiet im Krankenhaus behandelt. Aus welchen Städten die Betroffenen kommen, teilt der Kreis Unna nicht mit.

Update, 26. März, 14.49 Uhr: In Bönen gab es bis jetzt keine Einsätze zum Thema Coronavirus und der damit verbundenen Kontaktsperre. Auch in Bergkamen scheinen die Menschen sich daran zu halten. Es ist ruhig. Polizei appelliert auch hier, sich weiter daran zu halten.

Coronavirus im Kreis Unna: GWA öffnet für Grünschnitt

Update, 26. März, 10.33 Uhr: Die Kreisentsorgungsgesellschaft GWA reagiert auf den Frühling in Zeiten von Corona. Vor allem zur Entsorgung des in vielen Gärten anfallenden Grün- und Strauchschnitts nehmen viele Wertstoffhöfe im Kreis Unna wieder den Betrieb auf - allerdings zu bestimmten „Spielregeln“. 

Die Anzahl der Kunden auf dem Wertstoffhof wird begrenzt. Deshalb müsse mit Wartezeiten gerechnet werden. In Werne bittet Baubetriebshofleiter Detlef Bruns, dass nicht alle in den ersten Tagen den Wertstoffhof am Südring aufsuchen. Die Anzahl der Kunden auf dem Gelände werde auf zwei Pkw gleichzeitig begrenzt. In Bergkamen sollen maximal fünf Fahrzeuge auf das Gelände des Wertstoffhofes an der Justus-von-Liebig-Straße gelassen werden. Andreas Hellmich von der Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft (GWA) teilte mit, dass die Zufahrt kontrolliert werde.

Wer wann geöffnet hat, finden Sie hier.

Update, 25. März, 21.20 Uhr: Kindergarten-Kinder und Grundschulkinder in Ganztagsbetreuung können ja derzeit nicht in ihre Einrichtungen. Jetzt gibt es deswegen Erleichterungen bei den Elterngeldbeiträgen.

Coronavirus im Kreis Unna: 22 neue Infizierungen

Update, 25. März, 16.52 Uhr: Seit gestern sind im Kreisgebiet 22 Infizierungen hinzugekommen. Der stärkste Anstieg an Erkrankungen ist in Schwerte, dort gibt es mittlerweile 31 Infizierte, zuvor waren es 24. Insgesamt leben die meisten am Coronavirus-Erkrankten in Schwerte

In Werne und Bergkamen bleibt die Zahl nach dem leichten Anstieg gestern stabil bei zehn, beziehungsweise zwölf Fällen. In Bönen hingegen hat sich deutlich multipliziert. Hier sind nun sechs Menschen am Coronavirus erkrankt, zuvor waren es stabil zwei.

Der Großteil der Erkrankten befindet sich in häuslicher Quarantäne, sagte Kreis-Sprecherin Constanze Rauert. Dementsprechend handele es sich in vielen Fällen um einen verhaltenen Verlauf.

Update, 25. März, 10.15 Uhr: Für Fragen über den anders verlaufenden Busverkehr hat die VKU mit ihrem Projekt "JederBus" eine Hotline eingerichtet. 

Die Rufnummer lautet 02307/20968. Geschaltet ist die Nummer montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr.

Fragen können auch per E-Mail gesandt werden an jederbus@vku-online.de.

Coronavirus im Kreis Unna: Landwirte suchen Erntehelfer

Update, 24. März, 18.56 Uhr: Corona gefährdet auch den Spargel: Die Landwirte im Kreis Unna schwanken in diesen Tagen zwischen Angst und Sorge, aber auch Zuversicht, die Situation irgendwie meistern zu können. Das Coronavirus trifft sie an vielen Stellen – vom Ernteeinsatz ausländischer Kräfte bis zu Sicherheitsbestimmungen für den Kundenverkehr im Hofladen oder auf den Feldern für Selbstpflücker.

Update, 24. März, 16.50 Uhr: 16 weitere Personen wurden vom Kreis Unna als am Coronavirus erkrankt gemeldet. Damit steigt die Zahl weiterhin, jedoch im moderaten Rahmen, sagte Kreissprecherin Constanze Rauert. Insgesamt sind nun 124 Personen im Kreis Unna mit dem Coronavirus infiziert, soweit der Kreis dies zum jetzigen Zeitpunkt nachweisen kann. 

Nachdem gestern die Fallzahlen in Kamen und Bergkamen durch ein Melde-Problem sanken, sind sie heute wieder gestiegen. In Bergkamen sind mittlerweile zwölf Personen, in Kamen vier erkrankt. In Bönen bleibt die Infizierungszahl gleich. Auch Werne vermeldet einen leichten Anstieg, hier liegt die Zahl der Infizierten mittlerweile bei zehn.

Coronavirus im Kreis Unna: Kontaktverbot schlägt an

Update, 24. März, 10.28 Uhr: Wow! Das hat schonmal gut geklappt. Die Kreis-Polizei meldet nur elf Einsätze im Zusammenhang mit dem Kontaktverbot

In diesen Fällen hatte die Polizei Gruppen aufgelöst: Vor allem Jugendliche treffen sich noch mit Freunden. Die Polizei hofft deswegen auf die Eltern und sagt: "Bitte weisen Sie Ihre Kinder noch mal ausdrücklich auf den Ernst der Lage hin. Mit ihrem Verhalten, sich beispielsweise mit mehreren Freunden draußen zu verabreden, tragen die Jugendlichen nicht nur zur Verbreitung der Krankheit bei - sie begehen auch Verstöße, die von den örtlichen Ordnungsbehörden und der Polizei geahndet werden." 

Wer Gruppen sieht, soll sich an das zuständige Ordnungsamt oder die Polizei unter der Telefonnummer 02303/9210 wenden.

Coronavirus im Kreis Unna: Stimmung in Seniorenzentren noch gelassen

Update, 23. März, 19.07 Uhr: Bewohner von Seniorenzentren sind in der derzeitigen Corona-Krise besonders hart getroffen. Sie werden von der Außenwelt abgeschottet, dürfen keinen Besuch mehr von Angehörigen empfangen. Wie ist die Stimmung in den Seniorenwohnstätten? Der WA fragte bei verschiedenen Einrichtungen im Kreis Unna nach.

Update, 23. März, 17.22 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt laut Kreis Unna auf 108 Personen. In Kamen und Bergkamen ist die Anzahl der Fälle jedoch sogar gesunken. Dies hat jedoch nichts mit einer Heilung der Betroffenen zu tun, sondern es handelt sich um einen Meldefehler. Insgesamt drei Personen waren noch im Kreis gemeldet, obwohl sie bereits zum Studium nach Münster gezogen sind, sagte Constanze Rauert aus der Pressestelle des Kreises. 

In Kamen sind nun nur noch zwei infizierte Personen gemeldet, in Bergkamen sind es nun elf und nicht mehr wie am Vortag 13. 

Coronavirus im Kreis Unna: Angriff mit Besen in Drogerie

Update, 23. März, 11.49 Uhr: Ein Angriff mit dem Besenstiel wegen zu geringem Abstand an der Kasse, 20 Liter gestohlenes Desinfektionsmittel und Ansammlungen auf Spiel- und Bolzplätzen: Das waren die Coronavirus-Einsätze der Polizei im Kreis Unna.

Update, 23. März, 10.03 Uhr: Das Krankenhaus St. Christophorus in Werne baut wegen der Corona-Krise die Kapazität seiner Intensivstation aus

Zur Erweiterung der Kapazitäten sind derzeit diverse Techniker und Handwerker im Einsatz. Sie richten Zimmer neu ein, darunter auch einen neuen Schockraum, und verlegen unter anderem Druckluftleitungen.

Coronavirus im Kreis Unna: Ordnungsämter rüsten auf

Update, 22. März, 21.01 Uhr: Neuer Tag, neue Regeln: In Zeiten des Coronavirus sollte man eigentlich zuhause bleiben. Doch das Ordnungsamt und die Polizei hatten einiges zu tun. Der Kreis Unna rüstet die Ordnungsämter auf.

Update, 22. März, 18.05 Uhr: Trotz Coronakrise waren die Baumärkte in Werne und Bergkamen am Wochenende voll.  Die Zwangspause durch den Coronavirus wollen wohl viele im heimischen Garten verbringen.

Update, 22. März, 17.17 Uhr: Ministerpräsident Laschet hat verschärfte Regeln für den sozialen Kontakt angekündigt.  

Im Kreis Unna auch nötig, denn die Polizei meldet, dass es am Wochenende zu einigen Einsätzen kam. War am Samstag noch viel los auf den Straßen, hat sich die Lage am Sonntag entspannt.  Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Ordnungsamts kontrollierte die Polizei stichprobenartig, ob die in Menschen im Kreis alles taten, um die Infektionskette des Virus‘ zu unterbrechen. 

Leider hielten sich nicht alle an die Aufforderung, soziale Kontakte zu meiden, die alle Bürgermeister sowie Landrat Michael Makiolla mehrfach an die Bürger richteten. „Das allgemeine Verständnis fehlt. Es ist noch nicht bei allen angekommen“, sagte ein Sprecher der Polizei.

Coronavirus im Kreis Unna: Mehr Betreuung für Kinder von "Schlüsselpersonen"

Update, 22. März, 16.12 Uhr:  Betreuungsangebot in den Kreisen Unna und Ascheberg wächst: Eine wichtige Erleichterung für alle „Schlüsselpersonen“: Die Landesregierung hat eine neue Entscheidung zur Kinder-Betreuung getroffen. Ab heute hat jede Person, die in der kritischen Infrastruktur arbeitet und dies von ihrem Arbeitgeber bescheinigt bekommt, Anspruch auf einen Betreuungsplatz - und zwar unabhängig vom Beruf des Partners.

 „Unabhängig von der familiären Situation hat jede „Schlüsselperson“ nun einen individuellen Anspruch darauf“, erklärt Simone Böhnisch von der Gemeinde Ascheberg. „Es reicht damit, wenn von einem Elternteil eine entsprechende Bescheinigung der Unabkömmlichkeit vorgelegt wird.“

Die neue Regelung gilt sowohl für Schulkinder, insbesondere jene die in die erste bis sechste Klasse gehen und für Kinder im Kita-Alter. Ab Montag wird auch der Umfang der Betreuung ausgedehnt. Sie findet an den Schulen, an denen ein Ganztagsangebot besteht, bis in den Nachmittag und auch samstags und sonntags statt, ebenfalls in den Kindertagesstätten. Ausgenommen sind nur die Osterfeiertage. 

„Bitte gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber verantwortungsvoll damit um und bedenken immer, dass es sich um eine Notbetreuung handelt“, stellt Heike Prochnow von der Freiherr-von-Ketteler-Grundschule in Rünthe klar.

Sie rät: „Nehmen Sie diese bitte nur in Anspruch, wenn andere Lösungen ausgeschlossen sind. So tragen alle dazu bei, die sozialen Kontakte möglichst zu reduzieren.“ 

Laut Landesregierung soll die Betreuung in den Einrichtungen stattfinden, die die Kinder auch normalerweise besuchen. Wer keinen Betreuungsvertrag mit einer Kita oder kein Ganztagesschulplatz hat, kann die Notbetreuung in Anspruch nehmen. In diesen Fällen sollen sich die Eltern und Erziehungsberechtigten an das jeweilige Jugendamt wenden.

Update, 22. März, 15.18 Uhr:

Die Zahl der am Coronavirus-Erkrankten ist auf 98 gestiegen. Das meldet der Kreis Unna. Es sind dementsprechend seit gestern fünf neue Fälle hinzugekommen, jeweils einer in Fröndenberg, Kamen und Selm und zwei in Lünen.

Coronavirus im Kreis Unna: Polizei meldet viele Einsätze

Update, 21. März, 20.15 Uhr: Die Polizei im Kreis Unna berichtet, dass sie am Samstag zahlreiche Einsätze hatte. Es sei zu Streitereien in Supermärkten gekommen. Hinzu waren Familien auf den Spielplätzen - trotz Absperrungen. Mehrere Gruppen hätten sich einfach draußen getroffen. 

Durch die Maßnahmen, um das Coronavirus einzudämmen, darf die Polizei solches Verhalten bestrafen. Bitte achten Sie auf Ihre Mitmenschen. Bitte halten Sie Anstand zueinander, bleiben Sie möglichst allein. 

Update 21. März, 16 Uhr: Im Kreis Unna sind am Samstag zehn neue Corona-Fälle hinzugekommen. Insgesamt gibt es damit 93 Fälle. Das hat die Kreisverwaltung am Mittag mitgeteilt.

Coronavirus im Kreis Unna: Mehr Schulkinder bekommen Betreuung 

Update, 21. März, 14.45 Uhr: Die Stadt Bergkamen erweitert die Betreuung für Schulkinder. Betreut werden jetzt nicht mehr nur - wie bislang - Kinder, deren beiden Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten. "Einen Anspruch auf Notbetreuung haben ab Montag alle Beschäftigten in kritischen Infrastrukturen unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin", heißt es in einer Mitteilung der Stadt. "Voraussetzung bleibt, dass sie in dem Betrieb unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können."

Die Regelung gilt für Kinder in den Klassen 1 bis 6 bis einschließlich 19. April an Schulen mit einem Ganztagsangebot. Betreut werden die Schüler bis in den Nachmittag und auch am Wochenende - ausgenommen ist das Osterwochenende. Dies gilt unabhängig davon, ob das jeweilige Kind einen Ganztagsplatz an der Schule hat.

Update, 20. März, 20.47 Uhr: Kommt die Ausgangssperre oder kommt sie nicht? In Bayern gilt sie bereits seit gestern, Freiburg in Baden-Württemberg und Leverkusen als erste Stadt in NRW haben ebenfalls eigene Maßnahmen getroffen. Bönens Bürgermeister Stephan Rotering hofft hingegen auf ein landeseinheitliches Vorgehen.

Update, 20. März, 19.59 Uhr: Das Coronavirus kennt ja bekanntermaßen keine Grenzen, doch wer ins Restaurant will, der muss manchmal nur zehn Kilometer weiterfahren... Kreis Unna und Kreis Coesfeld sind sich trotz großer Nähe überraschend uneins.

Update, 20. März, 15.27 Uhr: Die Telefonnummern zur Vereinbarung von Coronatest-Terminen in Unna, Schwerte und Lünen werden vereinheitlicht, teilt der Kreis mit. Ab Montag, 23. März gilt eine zentrale Nummer, über die das ärztlich besetze Telefon erreichbar ist. Die Rufnummer in Lünen entfällt – ein Bandansage weist auf die neue Regelung hin. Die für alle geltende Telefonnummer lautet: 02303/275253. In Schwerte wird ebenfalls ab Montag, 23. März, eine weitere Teststelle vom Kreis Unna in Betrieb genommen. Sie ist im Marienkrankenhaus Schwerte, Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung, Goethestraße 19.

Die Hotline zur Coronatest-Terminvereinbarung in den Teststellen Unna, Lünen und Schwerte sind: montags bis freitags 8.30 bis 13.30 Uhr. Getestet wird in Lünen und Unna montags bis freitags von 8.30 bis 15 Uhr und in Schwerte von Montag bis Freitag von 12 bis 14 Uhr.

Coronavirus im Kreis Unna: 82 bestätigte Infizierungen

Update, 20. März, 15.07 Uhr:In einer Video-Botschaft (siehe Video) appelliert Michael Makiolla, Landrat vom Kreis Unna, dringend daran, soziale Kontakte zu meiden und auf Abstand zu gehen. Das gilt nicht nur für Treffen draußen, sondern auch für private Zusammenkünfte. Bitte meiden Sie diese. Bleiben Sie alleine und maximal mit den Mitgliedern Ihres Haushalts in Ihren Wohnungen oder auch draußen. 

Um die rasante Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, müssen soziale Kontakte soweit wie möglich reduziert werden. "Wir müssen zusammenrücken, indem wir Abstand halten".

Update, 20. März, 13.05 Uhr: Erste Coronavirus-Infizierung in Bönen! Die Anzahl der Infektionen ist heute laut Kreis auf 83 gestiegen. Es gibt 22 neue Fälle.

Hier der Überblick:

Bergkamen: 13 Erkrankte

Bönen: Ein Erkrankter

Fröndenberg: Zwei Erkrankte

Holzwickede: Vier Erkrankte

Kamen: Zwei Erkrankte

Lünen: Neun Erkrankte

Schwerte: 19 Erkrankte

Selm: 16 Erkrankte

Unna: Zehn Erkrankte

Werne: Sieben Erkrankte

Coronavirus im Kreis Unna: Hafenfest in Bergkamen gestrichen

Update, 20. März, 12.42 Uhr: Das Hafenfest in der Marina Rünthe wird auf Grund der derzeitigen unklaren Situation abgesagt. Die Investition von mehreren zehntausend Euro in ein Fest, dass möglicherweise nicht stattfinden kann, ist nicht zu vertreten, sagt die Stadt Bergkamen. Jetzt schon notwendige Vergaben für Bühnen und Technik sowie Sicherheitsdienste können noch gestoppt werden. 

Große Party beim 20. Hafenfest

Bürgermeister Roland Schäfer hat sich schwer getan mit dieser Entscheidung: „Für die Besucherinnen und Besucher und insbesondere für die Familien, die am ersten Juni-Wochenende sehr wahrscheinlich wieder zu Tausenden in die Marina Rünthe geströmt wären, tut mir die Absage sehr leid, ebenso für die zahlreichen Schausteller und Künstler, ohne die ein solches Fest nicht möglich wäre.“ 

Einen Nachholtermin wird es in 2020 nicht geben.

Update, 20. März, 11.43 Uhr: Das Coronavirus ändert auch das Leben in den Gemeinden. Egal ob evangelisch oder katholisch – die Kirchengemeinden wollen weiterhin Gemeinschaft ermöglichen und ein Ort für Glauben und Hilfe sein. Dafür sind neue Wege erforderlich.

Update, 19. März, 19.42 Uhr: Die Situation spitzt sich zu. Die Pflegedienste stehen zurzeit vor schier unlösbaren Problemen, dabei ist gerade ihre Arbeit immens wichtig. Auch in Bönen müssen die Alten- und Krankenpfleger schwer kämpfen.

Coronavirus im Kreis Unna: 61 Infizierte - Polizei kontrolliert Spielplätze

Update, 19. März, 17.44 Uhr: Die Polizei und die Stadt in Bergkamen kontrollieren ab sofort gesperrte Bereiche, wie Spielplätze, Bolzplätze oder Schulhöfe. Verstöße werden als Straftat verfolgt. Der Bürgermeister appelliert, im sozialen Miteinander den empfohlenen Mindestabstand zu halten - auch wenn man auf einer Parkbank sitzt. 

Außerdem: Bei der Abfallentsorgung kommt es zunächst zu keinen Veränderungen im Abfuhrrhythmus. Außerdem werden momentan keine Mülltonnen durch größere ersetzt, falls diese bestellt sind. Ersatz für zerstörte Tonnen gibt es aber. Sperrmüll-Aufträge werden nur in Ausnahmefällen angenommen.

Update, 19. März, 15.57 Uhr: Es gibt zehn neue Infizierungen mit dem Coronavirus im Kreis Unna. Eine Erkrankung in Holzwickede, sechs in Schwerte, zwei in Selm und eine in Werne. Alle neu erkrankten Personen sind Urlaubsrückkehrer oder Kontaktpersonen von Urlaubsrückkehrern sagte Max Rolke. 

Ein kleiner Lichtblick in diesen stürmischen Zeiten: Der Kreis Unna kann derzeit alle Infektionsketten zurückverfolgen. Das heißt, so sagt es laut Rolke Josef Merfels vom Kreis-Gesundheitsamt: ES gibt keine unkontrollierte Ausbreitung im Kreis Unna.

Umso wichtiger ist es, dass Sie sich umsichtig verhalten. "Wir haben die Verantwortung, für die vermeintlich Schwächeren", sagte Rolke, "für die Älteren oder Vorerkrankten". Meiden Sie also persönlichen Kontakt, Menschenmengen und Kneipen, Spielplätze und Bars, rät Rolke. 

Coronavirus im Kreis Unna: Ärger bei den Einzelhändlern und Zuwachs bei Amazon

Update, 19. März, 12.44 Uhr: Der Einzelhandel in den Innenstädten liegt wegen der Corona-Krise nahezu darnieder. Gehandelt wird aber trotzdem – übers Internet. Und das mehr denn je. Amazon ist der größte Arbeitgeber in Werne. So sieht's beim Onlinehändler aus.

Update, 19. März, 12.26 Uhr: Die Zahl der Corona-Erkrankten steigt und damit auch die Auflagen der Landesregierung in NRW - die den Einzelhandel stark treffen. Gerade in schweren Zeiten heißt es aber: Zusammenstehen. Die Händler in unseren Innenstädten kämpfen.

Coronavirus im Kreis Unna: Rosina Pelle ist um ihr Eiscafé besorgt.

Update, 19. März, 8.01 Uhr: Die Krankenhäuser im Kreis Unna und Hamm sperren wegen des Coronavirus die Besucher aus - und die Angehörigen haben offenbar großes Verständnis dafür. Trotzdem gibt es etwas, dass Ludger Risse, Standortleiter des Christophorus-Krankenhauses in Werne, auf die Palme bringt

„Manche Preise für Schutzausrüstung haben sich verzehnfacht“, sagt der Standortleiter. Angesichts der Preise, aber vor allem mit Blick auf den weiteren Anstieg an Corona-Fällen haushalte man aktuell mit Atemmasken, Kitteln und Co.

Coronavirus im Kreis Unna: Fehlende Schutzkleidung ist größtes Problem

Update, 18. März, 19.56 Uhr: Derzeit wissen wir im Kreis Unna von 51 am Coronavirus Erkrankten. Die Lage ändert sich aber stündlich. Hinzu kommt noch ein weiterer Punkt: „Wir haben das brennende Problem fehlender Schutzkleidung“, sagte Makiolla – nicht nur im Kreis Unna, sondern bundesweit. 

Die Mitarbeiter des Kreises, der Rettungsdienste könnten bald nicht mehr mit Schutzkleidung eingekleidet werden. Makiolla sagte, dass Ministerin Ina Scharrenbach das Kreis-Anliegen bei der Landesregierung platzieren will. 

Viele Hausärzte im Kreis würden ihre Tätigkeit einstellen, sagte Makiolla. Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste würden sich weigern, ihre Patienten ohne die nötige Schutzkleidung zu versorgen.

Update, 18. März, 18.53 Uhr: Corona hat auch Einfluss auf die großen Unternehmen im Kreis Unna. In Bönen haben Kik, Gea und Co. diese Sicherheitskonzepte erdacht.

Coronavirus im Kreis Unna: 51 Personen an Corona erkrankt

Update, 18. März, 16.42 Uhr: Der Kreis hat seine Zahlen aktualisiert. Es sind 51 Menschen im Kreis-Gebiet am Coronavirus erkrankt. Damit hat sich die Zahl von gestern mehr als verdoppelt. Mit einem weiterer Anstieg ist zu rechnen. Bis die Effekte der Maßnahmen der Landesregierung greifen, werden etwa 14 Tage vergehen.

Update, 18. März, 15.04 Uhr: Als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie schließt auch der Einrichtungsdiscounter Poco alle 125 Einrichtungshäuser in Deutschland und damit auch das Geschäft in Bergkamen. Der Online-Shop und das Kunden-Servicecenter sollen laut Presseinformation weitergeführt werden. Die Schließung der Märkte gilt auf Weiteres, voraussichtlich bis zum 19. April 2020.

Coronavirus im Kreis Unna: Über 1000 Kontaktpersonen im Kreis

Update, 18. März, 14.40 Uhr: Das Kreisgesundheitsamt meldet 46 Infizierte und über 1000 Kontaktpersonen im Kreis Unna. 

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Die Anzahl der am Coronavirus-Erkrankten steigt im Kreis Unna rapide. Die Lage ist ernst“, das sagt Landrat Michael Makiolla in der Pressekonferenz zum Coronavirus im Kreis Unna. „Es ist die größte und schwierigste Situation, die die Kreisverwaltung seit dem Ende des zweiten Weltkrieges hatte.“ Am Dienstag waren es noch 25 Infizierte, am Mittwoch stieg die Zahl sprunghaft auf 46. Dazu kommen 23 begründete Verdachtsfälle. Fast alle mit dem Coronavirus infizierten Personen haben einen milden Verlauf und können in häuslicher Quarantäne versorgt werden, nur eine nachweislich am Coronavirus erkrankte Person befindet sich auf einer Normalstation im Krankenhaus. Wir halten euch auf wa.de schnellstmöglich auf dem Laufenden. Verfolgt die Entwicklungen auch in unserer Story und im Story-Highlight "Coronavirus".

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Die Neuinfizierten stammen aus Bergkamen, Werne, Lünen und Selm. Aus Werne war bereits am Morgen bekannt geworden, dass sich hier drei Personen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Wie sich die weiteren 18 Infizierten auf die anderen Städte verteilen, ist derzeit noch unbekannt. 

Die Lage ist ernst“, das sagt Landrat Michael Makiolla in der Pressekonferenz zum Coronavirus im Kreis Unna. „Es ist die größte und schwierigste Situation, die die Kreisverwaltung seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges hatte.“ 

Am Dienstag waren es noch 25 Infizierte, am Mittwoch stieg die Zahl sprunghaft auf 46. Dazu kommen 23 begründete Verdachtsfälle,die im Krankenhaus liegen. Einer davon befindet sich derzeit auf der Intensivstation - der Zustand ist also ernst. 

Fast alle mit dem Coronavirus infizierten Personen haben einen milden Verlauf und können in häuslicher Quarantäne versorgt werden, nur eine nachweislich am Coronavirus erkrankte Person befindet sich auf einer Normalstation im Krankenhaus.

Coronavirus im Kreis Unna: Werne schließt viele Geschäfte

Update, 18. März, 12.25 Uhr: Von Amts wegen müssen Geschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen, in Werne erst ab Donnerstag geschlossen bleiben. Denn die vom Land erst am späten Dienstagabend erweiterten Vorgaben zu „kontaktreduzierenden Maßnahmen“ lassen sich gar nicht schneller rechtswirksam umsetzen.

Welche Geschäfte nicht betroffen sind, erfahren Sie in unserem NRW-Ticker.

„Wir hatten bis heute Vormittag keinerlei Anordnung des Landes auf dem Tisch, bereiten jetzt aber die nächste Verfügung und Veröffentlichung im Amtsblatt vor. Damit gelten diesen Bestimmungen, wie immer, am Tag nach der Veröffentlichung, also ab Donnerstag“, sagte Ordnungsdezernent Frank Gründken dem WA. 

Die Änderung sei im Verteiler über die Bezirksregierung wohl auf der Strecke geblieben. Ohnehin seien die Dinge ständig im Fluss. Erste Botschaften über den behördlichen Flurfunk ließen bald weitere Einschränkungen erwarten. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis NRW die Ausgangssperre verhängt.

Update, 18. März, 12.20 Uhr: Ab sofort verlagert das Jobcenter Kreis Unna seine Dienstleistungen bis auf Weiteres auf telefonische oder schriftliche Kontaktaufnahmen.

Update, 18. März, 9.20 Uhr:  Auch in Werne gibt es nun drei Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. Das teilte Bürgermeister Lothar Christ am Mittwochmorgen mit. 

Bei den bestätigten Fällen handele es sich um Urlaubsrückkehrer aus Österreich. "Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne und es geht ihnen den Umständen entsprechend gut", heißt es in einem Schreiben des Bürgermeisters. Nach ihrem Urlaub hatten die Personen Kontakt zu neun Personen, die derzeit getestet werden. Sie befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne

„Die bestätigten Fälle zeigen, dass die Verbreitung auch bei uns weiter voranschreitet“, so Bürgermeister Lothar Christ. „Wir waren natürlich darauf eingestellt und arbeiten eng mit dem Kreis Unna zusammen. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen jetzt nicht in Hysterie verfallen. Wir alle müssen besonnen bleiben und die Verbote und Verhaltenshinweise ernst nehmen.“

Coronavirus im Kreis Unna: Holland-Markt in Bergkamen abgesagt

Update, 17. März, 21.11 Uhr: In Werne hat Kay Hirschhäuser eine tolle Idee entwickelt. Denn was ist, wenn man zur Risikogruppe gehört, aber niemanden hat, der helfen kann? Das ist die Idee.

Update, 17. März, 17.41 Uhr: Dicht gedrängt ging es zu in den vergangenen Jahren beim Holland-Markt an der Marina in Rünthe. Ein so großer Menschenauflauf ist derzeit aufgrund der Coronakrise allerdings undenkbar. Die Stadt daher den für den 24. Mai geplanten Markt abgesagt. Eventuell kann die Veranstaltung im Herbst nachgeholt werden. 

Auch weitere beliebte Veranstaltungen in Bergkamen fallen aus. Die Frühjahrskirmes vom 3. bis 6. April auf dem Stadtmarkt wird ersatzlos gestrichen. Auch der 29. Pflanztermin im Jubiläumswald findet nicht statt. Die Baumbestellungen behalten Gültigkeit bis zur Herbstpflanzung am 7. November. Ebenso ohne Ersatz abgesagt wird die 14. Bergkamener Blumenbörse einschließlich des Europatages und Tag des Ehrenamtes. 

Noch offen ist die Entscheidung darüber, ob auch das Bergkamener Hafenfest, dass Anfang Juni stattfinden soll, abgesagt werden muss. Immerhin: Der Donnerstag-Markt kann zumindest in l eingeschränkter Form und unter Schutzmaßnahmen stattfinden – so werden die Marktstände in ausreichendem Abstand zueinander platziert und Sitzmöglichkeiten werden nicht aufgestellt.

Coronavirus im Kreis Unna: 25 Personen am Virus erkrankt

Update, 17. März, 15.31 Uhr: Fünf neue Fälle im Kreis Unna: Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 25 Personen:

Bergkamen: 7 Fälle
Fröndenberg: 1 Fall

Holzwickede: 1 Fall
Kamen: 2 Fälle
Lünen: 4 Fälle
Schwerte: 3 Fälle
Selm: 2 Fälle
Unna: 5 Fälle. 

In Werne und Bönen und gibt es derzeit keine festgestellten Fälle.

Die Kontaktpersonen und Infektionswege werden derzeit ermittelt.  Jeder positive Fall hat im Schnitt 25 Kontaktpersonen, teilt das Kreis Gesundheitsamt mit. Die Zahl der Kontaktpersonen steigt damit auf rund 800. Aktuell gibt es 20 begründete Verdachtsfälle auf Infektion mit dem Virus.

Derweil werden die Aufgaben innerhalb der Kreisverwaltung umgeschichtet, um unter anderem die Mitarbeiter im Gesundheitsamt zu unterstützen, die mit Hochdruck daran arbeiten, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Die Kreisverwaltung und alle Nebenstellen werden ab Mittwoch für den Publikumsverkehr geschlossen, große Teil der Aufgaben nur teilweise oder gar nicht erledigt.

Update, 17. März, 14.16 Uhr: Für alle, die gerne im nächsten Einkaufszentrum shoppen gehen: Das Allee-Center in Hamm wird sein Angebot ab Mittwoch als Konsequenz aus den aktuellen Coronavirus-Vorgaben radikal reduzieren.

Update, 17. März, 13.45 Uhr: Pumpen gegen den Stress geht auch nicht mehr - zumindest im Fitnessstudio: Ab Dienstag ist es untersagt sich in Fitnessstudios aufzuhalten - wegen der verschärften Regelungen im Umgang mit dem Coronavirus. In Bergkamen und Werne sorgt das für Aufregung, die Betreiber haben sich aber auch Alternativen überlegt. 

Coronavirus im Kreis Unna: Ikea Kamen ist geschlossen

Update, 17. März, 12.47 Uhr: Corona heizt die Gerüchteküche weiter ein. In Werne traf es nun einen Augenarzt. Der Mediziner hatte seine Praxis nach einem Skiurlaub in Tirol am Montag noch geschlossen gehalten, um das Ergebnis eines vorsorglich von ihm selbst veranlassten Tests auf eine Infektion mit dem Erreger abzuwarten. Was dann geschah, lest ihr hier.

Update, 17. März, 12.09 Uhr: Gestern haben wir noch über die Maßnahmen berichtet, die Ikea in Zeiten des Coronavirus' ergreift. Heute müssen wir melden, das Einrichtungshaus in Kamen ist zu:

Update, 17. März, 09.37 Uhr: Wegen des Coronavirus' ist während der Übergangstage vor der endgültigen Schließung auch in den Schulen und Kitas in Werne wenig los. Die Familien greifenin großer Zahl auf alternative Betreuungen zurück.

Coronavirus im Kreis Unna: Alle Entwicklung von Montag, 16. März

Update, 19.38 Uhr: Wir haben in den Schulen und Kindertageseinrichtungen in Bönen nachgefragt, wie der erste Tag der Corona-Schließungen war. Die Nachfrage nach dem Betreuungsangebot hielt sich in Grenzen.

Update, 18.26 Uhr: So reagieren Poco in Bergkamen und Ikea in Kamen auf Corona: Leere Gänge, wenig Kunden und ein stechender Geruch von Desinfektionsmitteln: Sonst tummeln sich häufig viele Menschen in den Gängen von Ikea und kaufen neue Möbel oder Deko-Artikel. Der Andrang blieb am Montag aus. Denn das Coronavirus sorgt auch beim schwedischen Unternehmen in Kamen für den Ausnahmezustand. Das Småland, das Kinderparadies, das Bistro und das Restaurant bleiben geschlossen. Abgepackte Lebensmittel gibt es noch. Nur wenige Kassen sind überhaupt besetzt. Vor dem Eingang machen Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma die Kunden auf die Ausnahmesituation aufmerksam: „Halten Sie bitte zu den anderen Personen einen Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter ein.“ Außerdem werden die Besucher gebeten nur bargeldlos zu bezahlen. Für Ausnahmefälle steht trotzdem eine Kasse zur Verfügung, die Bargeld annimmt. Ebenfalls sind alle Mitarbeiter mit schwarzen Latexhandschuhen ausgestattet. Neben dem Hinweisen am Eingang sorgen auch Marktdurchsagen, dafür dass die Kunden über die Lage informiert werden. 

Coronavirus im Kreis Unna: Auch Poco reagiert mit Maßnahmen

Im Einrichtungsmarkt Poco in Rünthe werden ebenfalls Vorbereitungen getroffen. „Die Mitarbeiter sind angehalten engen Kunden- oder Körperkontakt zu vermeiden. Auf dem verbreiteten Handschlag beim Kauf wird verzichtet“, sagt Alexandra Gryta, Pocos Pressebeauftragte. Außerdem kommen die Mitarbeiter in der Rünther Filiale nicht direkt mit dem Bargeld in Kontakt. Für die Bezahlung mussten die Kunden das Geld schon vor der Epidemie in eine Kassenmaschine einwerfen. Im Gegensatz zum schwedischen Möbelhaus hat Poco den Verkauf von unverpackte Lebensmitteln noch nicht gestoppt. Im Eingangsbereich wurden am Montag noch frische Waffeln verkauft. Ob Poco hierfür in den nächsten Tagen noch strengere Vorschriften erlassen wird oder den Verkauf komplett einstellt, konnte Gryta nicht beantworten. Sie hält aber fest: „Im Moment kommen immer wieder neue Informationen. Deshalb kann sich immer etwas ändern.“

Update, 18.05 Uhr: Der Westfälische Anzeiger selbst ergreift weitere Maßnahmen: Die Geschäftsstellen - und damit auch in Werne - sind ab morgen geschlossen.

Coronavirus im Kreis Unna: Info-Telefon des Kreises überlastet

Update, 17.30 Uhr: Immer noch erreichen viele Anfragen das Kreis-Gesundheitsamt. Kreis-Sprecherin Birgit Kalle sagt, dass es Probleme gab, das geschaltete Info-Telefon zu erreichen, einfach weil es überlastet war. Viele Hausärzte verweisen mittlerweile auch direkt auf das Kreis-Gesundheitsamt. "Wir müssen erst die Infrastruktur schaffen", sagt Kalle, die Lage ändert sich täglich.

Der Kreis arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, das Team am Info-Telefon zu verstärken. Dadurch gibt es neue Erreichbarkeiten: montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 15 Uhr.

Hier die wichtigsten Telefonnummern:

  • Coronavirus-Hotline NRW-Gesundheitsministerium: 0211 - 9119 1001 
  • Coronavirus-Hotline des Bundesgesundheitsministeriums: 030 / 34 64 65 100 und 0800 / 011 77 22 
  • Infotelefon des Kreises Unna: 0800 / 10 20 205 

Coronavirus im Kreis Unna: Zahl der Infizierten steigt auf 20 an

Update, 17.19 Uhr: Neben den 20 Infizierten gibt es im Kreis Unna 23 begründete Verdachtsfälle, das teilte Pressesprecherin Birgit Kalle mit. Es sind noch keine Hinweise dazu bekannt gegeben worden, wie sich die Person aus Lünen mit dem Coronavirus angesteckt hat. Der Kreis ermittelte bis jetzt 700 Kontaktpersonen. 

Update, 16. März, 17 Uhr: Laut dem Kreis Unna hat sich die Fallzahl der Corona-Infektionen von 19 auf 20 im Kreis Unna erhöht:

Bergkamen: 7 Fälle
Fröndenberg: 1 Fall
Kamen: 2 Fälle
Lünen: 3 Fälle
Schwerte: 3 Fälle
Selm: 2 Fälle
Unna: 2 Fälle. 

In Werne,  Bönen und Holzwickede gibt es derzeit keine festgestellten Fälle. 

Update, 16. März, 15.56 Uhr: Die Gerüchte, dass man bei Rewe, Edeka und in den Discountern in Bönen nur noch mit Karte zahlen könne, sind falsch. Die Läden nehmen Bargeld an.

Update, 16. März, 14.03 Uhr: Weitere Absagen in Bergkamen: Die Ökologiestation bleibt planmäßig bis zum 19. April geschlossen. Das gilt sowohl für den Publikumsverkehr als auch für den Verkauf von Apfelsaft. Eine Übersicht über die Gesamtsituation finden Sie hier.

Schweren Herzens teilte Michael Bub von der Ökologiestation mit, dass alle geplanten Veranstaltungen und Termine für diesen Zeitraum ausfallen. Er hofft aber, möglichst viel im zweiten Halbjahr nachholen zu können. 

Auch die Sparkasse teilt mit: In Rünthe wird die Filiale ab Dienstag geschlossen. Die Kundenberater werden dann in der Geschäftsstelle Oberaden eingesetzt.  

Die Geldautomaten und SB-Geräte bleiben weiterhin in der Geschäftsstelle Rünthe zugänglich. Grund für die Schließung sei kein Coronafall, sagte Michael Krause von der Sparkasse, sondern die Problematik der Kinderbetreuung.

Update, 16. März, 12.24 Uhr: Das Coronavirus schränkt auch den Einkauf ein. Die Auswirkungen sind auch in Möbelhäusern wie bei Ikea in Kamen zu spüren. Unser Reporter stellt gleich zu Beginn fest: Vor den Türen des beliebten Einrichtungshauses ist ein Sicherheitsdienst, der für Ordnung sorgt. 

Bei Ikea sind derzeit nur wenige Kassen geöffnet, das Restaurant und das Smaland bleiben ganz geschlossen. Immer wieder hallt eine Durchsage durch die Gänge: Besucher müssen Abstand halten. 

Coronavirus im Kreis Unna: Besuchsverbot im Krankenhaus

Update, 16. März, 12.06 Uhr: Besuchsverbot im St. Christophorus-Krankenhaus Werne: Seit heute sind hier sowie im Schwesternkrankenhaus St. Marien in Lünen alle Besuchszeiten außer Kraft. Das teilt die Klinikleitung via Facebook mit. 

"Es ist zu erwarten, dass es im Kreis Unna zu einer wachsenden Zahl von Coronavirus-Infektionen kommen wird. Gleichzeitig gibt es bekanntermaßen Versorgungsengpässe bei medizinischer Schutzausrüstung", heißt es in der Mitteilung. Und: "Um unsere Mitarbeitenden und unsere Patienten vor Infektionen zu schützen und auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben, müssen wir diese nicht leichte Entscheidung treffen."

Absolute Ausnahmen werden demnach lediglich bei besonderen medizinischen Gründen (z.B. bei schwerstkranken Patienten) gemacht sowie bei werdenden Müttern in der Geburtshilflichen Klinik in Lünen. In diesen Fällen sei der Besuch von "maximal einem Angehörigen pro Tag" ausnahmsweise gestattet. Diese Ausnahmen müssten vorab telefonisch mit den jeweiligen Stationsteams geklärt werden.

"Wir tun alles, um unsere Patienten und Mitarbeitenden zu schützen", bekräftigt der Klinikbetreiber. Das Besuchsverbot betreffe auch alle Angebote der Elternschule, die externen Gäste der Cafeteria sowie sonstige Besucher des Krankenhauses.

Coronavirus im Kreis Unna: Insgesamt 19 Personen erkrankt

Update, 15. März, 15.03 Uhr: Der Kreis gibt zwei neue Erkrankungen bekannt. Beide Personen stammen aus Schwerte. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Kreis Unna auf 19.

Update, 15. März, 14.52 Uhr: Die Stadt Werne weitet ihre Schutzmaßnahmen wegen des Coronavirus aus. Am Sonntag wurde beschlossen, alle öffentlichen Einrichtungen der Stadt ab Montag, 16. März, bis auf Weiteres für den regulären Verwaltungsbetrieb geschlossen. Betroffen ist somit auch das Solebad.

Update, 14. März, 18 Uhr: Ab Mittwoch, 18. März, wird die Kreisverwaltung in Unna vorsichtshalber geschlossen. Das teilte der Kreis Unna am Samstag mit. Anliegen sollen von den Mitarbeitern telefonisch oder per E-Mail bearbeitet werden. Am Montag will sich die Verwaltungsspitze beraten, ob bestimmte Dienstleistungen wie etwa die KFZ-Zulassung nach Terminabsprache noch möglich sein werden. 

Update, 14. März: 17.30 Uhr: Im Kreis Unna sind drei weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Sie stammen aus Lünen, Fröndenberg und Selm. Ihre Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Infizierten auf 17. Bei den Neuinfizierten aus Lünen und Selm handelt es sich nach Angaben des Kreises um Reiserückkehrer aus Risikogebieten. 

Update, 14. März: 16.20 Uhr: Der Kreis Unna schränkt die Besuche in Alten- und Pflegeeinrichtungen deutlich ein. Pro Bewohner ist nur noch eine Person pro Tag erlaubt. Die Besuchszeit ist auf maximal eine Stunde beschränkt und der Besuch soll auf dem jeweiligen Zimmer und nicht in Gemeinschaftsräumen stattfinden. Ausnahmen, zum Beispiel im Rahmen der Sterbebegleitung, können im Einzelfall gewährt werden.

Update, 14. März, 16 Uhr: Für die Kindertagesbetreuung in Fröndenberg, Holzwickede und Bönen ist der Kreis Unna zuständig. Damit übernimmt der Kreis in den kommenden Wochen auch die Betreuung von Kindern, deren Eltern in unentbehrlichen Schlüsselpositionen arbeiten, also zum Beispiel als Arzt, Krankenpfleger oder bei der Feuerwehr. Die Unentbehrlichkeit muss schriftlich nachgewiesen werden und bis spätestens Mittwoch in der Betreuungseinrichtung vorgelegt werden. Bis dahin soll die mündliche Bestätigung gelten. 

Update, 14. März, 13.44 Uhr: Heftiger Schritt. Die Stadt Bergkamen teilt mit, dass ab sofort alle Veranstaltungen untersagt sind - und zwar ab sofort. Damit ist auch der Trödelmarkt auf dem Poco-Parkplatz in Rünthe vom Tisch. 

Ebenfalls gibt es durch die neue Erlasslage den Hinweis, dass Betreuungsangebote in Kindertageseinrichtungen und Schulen nur für sehr wenige Personen möglich sind. Nur Eltern, die nachweisen können, dass sie in kritischen Infrastrukturen arbeiten und vom Arbeitgeber bescheinigt bekommen, dass sie unabkömmlich sind, bekommen einen Betreuungsplatz, wenn sie das nicht privat leisten können.

Update, 13. März, 23.09 Uhr: Um noch einmal klar zu stellen. Der Kreis hat am Freitag keine neuen Fälle von Infektionen bekannt geben. Damit steigt auch in Bergkamen, wo es derzeit sieben Infizierte gibt, die Anzahl der Erkrankten nicht. Die Kinder der Ketteler-Schule sind alle getestet worden, die restlichen Testergebnisse aus der Bodelschwingh-Schule und der Kita in Rünthe sind noch nicht vollständig bekannt. Alle betroffenen Personen wurden bereits getestet, die Ergebnisse kommen aber erst langsam herein, gab Kreis-Sprecher Max Rolke bekannt.

Der Kreis untersucht derzeit 600 Personen, die mit Infizierten in Kontakt kamen.

Am Samstag werden sowohl der Kreis als auch die Stadt Bergkamen wieder tagen. Wir werden Sie über neue Ergebnisse informieren, sobald sie uns gesichert bekannt sind.

Update, 13. März, 19.58 Uhr: In Bergkamen sind derzeit sieben Menschen am Coronavirus erkrankt. Das gesellschaftliche Leben steht weitestgehend still. Hier finden Sie Informationen zu den Schließungen.

Update, 13. März, 19.35 Uhr: Auch wenn es bis Freitag noch keinen bestätigten Coronafall in Bönen gab, bestimmt das Coronavirus auch in der Gemeinde das öffentliche Leben. Schulen und Kindergärten werden geschlossen und Veranstaltungen abgesagt. Einen Überblick finden Sie hier

Update, 13. März, 19.29 Uhr: Die Tafel im Kreis Unna schließt all ihre Ausgabestellen  für mindestens zwei Wochen. Dabei stehe der Schutz der Mitarbeiter im Vordergrund, heißt es vom Verein aus Unna. 

Update, 13. März, 16.40 Uhr: Nach WA-Informationen wird im gesamten Kreis die Betreuungssituation von Eltern in unverzichtbaren Funktionsbereichen immer gegeben sein. Das gilt etwa für Pflegepersonal, Einsatzkräfte oder Mitarbeiter der Gesundheitsämter. Das hatte auch Ministerpräsident Laschet in seiner Rede für NRW zugesagt.

Update, 13. März, 16.34 Uhr: Die Eishalle in Bergkamen wird planmäßig bis zum Ende der Saison am 4. Mai geöffnet sein. Zumindest Eislaufen ist in nächster Zeit also möglich.

Coronavirus im Kreis Unna: Nahverkehr wechselt auf Ferienfahrplan

Update, 13. März, 16.09 Uhr: Die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) reagiert auf die Einstellung des Schulbetriebs: Am Montag und Dienstag ändert sich zunächst noch nichts am Fahrplan. Ab Mittwoch, 18. März, wechselt die VKU zum „Ferienfahrplan“: Es entfallen dann bis auf weiteres die in den Fahrplänen (Aushang-, Buch- und Onlinefahrplänen) mit „S“ an Schultagen gekennzeichneten Fahrten.

Darüber hinaus bittet die VKU ihre Fahrgäste, nur noch die hinteren Türen der Busse Ein- und Ausstieg zu nutzen. Demnach soll es vorläufig auch keinen Ticketverkauf mehr beim Fahrpersonal geben. Die Gesundheit des Fahrpersonals sei ebenso entscheidend wie die der Fahrgäste. Der Ticketverkauf wird bis auf weiteres über die fahrtwind App und an den bekannten Vorverkaufsstellen ermöglicht.

Update, 13. März, 15.51 Uhr: Die Gemeinschaftsstadtwerke haben mitgeteilt, dass ab Montag die Bäder im Kreis Unna geschlossen werden. Ab Samstag schließt bereits die Sauna.

Update, 13. März, 15 Uhr: Die Stadt Werne hat in ihrer Pressekonferenz am Freitagmorgen zu Ruhe und Umsicht aufgerufen. Die Rettungskräfte seien vorbereitet, auch die Stadtverwaltung trifft Vorkehrungen. Alle Ergebnisse zum aktuellen Sachstand in Werne lesen Sie hier.

Update, 13. März, 14.56 Uhr: Es gibt keine neuen Fälle von Infizierungen mit dem Coronavirus im Kreis Unna, das gab Kreis-Sprecher Max Rolke bekannt. Die Zahl ist sogar geschrumpft. Wie bereits gemeldet, handelt es sich bei dem Fall aus Werne um einen Fehler des Kreises. Damit gibt es 14 Erkrankte im Kreis Unna, die Hälfte kommt aus Bergkamen.

Die Förderschulen und Berufskollegs des Kreises bleiben nach der Entscheidung des Landes ab Montag geschlossen. Das gilt auch für alle weiteren Schulen in NRW. Für die Kindergärten wartet der Kreis noch auf eine Entscheidung des Landes.

Auch die Jugendtreffpunkte des Kreises werden ab Montag geschlossen: das Go In in Bönen und die beiden Treffpunkte in Fröndenberg und Holzwickede.

Für die Betreuungssituation gibt es vom Kreis eine Übergangsregelung bis Dienstag, 17. März. An den Tagen wird der Schülerspezialverkehr noch aufrecht erhalten und es gibt Betreuungsmöglichkeiten. Danach bleiben die Schulen zu. Es bleibt abzuwarten, wie das Land entscheiden wird.

Update, 13. März, 14.15 Uhr: Nach Informationen unserer Redaktion schließen die Schulen am Montag. Hier Ausführlicheres.

Update, 13. März: 13.20 Uhr: Erste Informationen zu baldigen Schulschließungen sickern durch: Mehr hier. Ab nächster Woche ist es soweit.

Update, 13. März, 13.15 Uhr: In Bergkamen hat der Stab für außergewöhnliche Ereignisse zusammengesessen und einen Notfallplan erstellt. Sollte das Land heute um 14.30 Uhr verkünden, dass die Kindergärten und Schulen geschlossen werden, wird die Stadt die Betreuungssituation sicherstellen, sagt Bürgermeister Roland Schäfer. "Wir warten darauf, dass das Land sich endlich äußert", sagte Schäfer, "Bayern, Niedersachsen und das Saarland haben es ja schon geschafft."

Für die Kindergärten werden Notgruppen eingerichtet werden, sollte es zur Schließung kommen. Die Betreuungssituation muss gerade für Einsatzkräfte und das Pflegepersonal, sowie alle weiteren dringend benötigten Berufsgruppen sichergestellt werden. "Großeltern sollte man derzeit lieber nicht bitten", sagte Schäfer. Schließlich gehören sie zur Risikogruppe.

Die Städte im Kreis Unna sind in Habachtstellung. Sie warten auf die Entscheidungen des Landes und des Kreises. Beide haben sich noch nicht öffentlich geäußert.

Coronavirus im Kreis Unna: Fall in Werne war eine Fehlinformation des Kreises

Update, 13. März, 11.12 Uhr: KEIN FALL IN WERNE! Es handelt sich bei der Meldung von gestern von einem Fehler im Kreis. Der Fall in Werne hat sich nicht bestätigt.

Update, 13. März, 11.10 Uhr: Die Stadt Werne sagt alle eigenen Veranstaltungen bis Ostern ab. Die Behörden sind im Gespräch mit allen privaten Veranstaltern und stoßen dabei auf viel Verständnis.

Update, 13. März, 11.08 Uhr: Neben Bürgermeister Lothar Christ sind Vertreter der Stadtverwaltung, der Feuerwehr und Polizei vor Ort.

Update, 13. März, 11.04 Uhr: In Werne startet die Pressekonferenz im Stadthaus. 

Coronavirus im Kreis Unna: Pressekonferenz in Werne zum 1. Fall.

Update, 13. März, 11 Uhr: Ministerpräsident Armin Laschet hat verkündet, dass es um 14.30 Uhr eine offizielle Pressekonferenz geben wird.  Es geht um weitere Maßnahmen der Landesregierung zur Eindämmung des Coronavirus informieren. Das wird auch direkte Auswirkungen auf den Kreis Unna haben. 

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Update, 13. März, 10.24 Uhr: Die Polizei im Kreis Unna hat sich auf eine Pandemie vorbereitet. Das teilte Polizeisprecher Christian Stein mit: "Wir treffen alle notwendigen Vorsorgemaßnahmen gegen die Verbreitung des Virus unter den Polizeibeschäftigten. Ziel ist, Erkrankungen insbesondere in den eigenen Reihen soweit wie möglich zu verhindern." 

Bereits frühzeitig habe man dafür gesorgt, das Ansteckungsrisiko innerhalb der Kreis-Polizei so klein wie möglich zu halten. "Sämtliche Einrichtungen der Kreispolizeibehörde Unna sind mit Desinfektionsmittelspendern ausgestattet. Die Polizistinnen und Polizisten im Kreis Unna achten auf die strikte Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen. Außerdem verfügen wir über Schutzausstattung - vom Einmalhandschuh bis zum Infektionsschutzset. Wir haben unsere Bestände geprüft und ergänzt. Täglich kommt ein Planungsstab zum Thema Coronavirus zusammen. Wir stehen in engem Austausch mit der örtlichen Gesundheitsbehörde", so Stein. 

Falls das Personal trotz aller Vorsicht ausfällt, bestehe die Möglichkeit aus dem gesamten Land Einsatzkräfte anzufordern. Interne und externe Veranstaltungen seien auf das mindeste reduziert (dazu zählen auch Bürgersprechstunden, Besuchertage, Messen). 

Coronavirus im Kreis Unna: Anzeigen sind online möglich

Die Polizei weist darauf hin, dass Anzeigen in Zeiten von Corona auch online möglich sind. Wer eine Straftat anzeigen will, kann dies hier tun.

Update, 12. März, 18.43 Uhr: Der Kreis Unna hat am Donnerstag auch die negativen Testergebnisse bekannt gegeben. Insgesamt hat das Kreisgesundheitsamt Stand Donnerstag 677 Test durchgeführt. Davon war eine erfreulich hohe Zahl negativ: „662“, wie Kreissprecher Max Rolke mitteilte.

Update, 12. März, 17.40 Uhr: Die Schulleiterin der Freiherr-von-Ketteler-Grundschule in Bergkamen gibt bekannt, dass kein Kind der Klasse 3c mit dem Coronavirus infiziert wurde. Die Schüler und die Lehrerin bleiben aber noch in häuslicher Quarantäne.

Update, 12. März, 17.24 Uhr: Die Stadt Bergkamen bittet die Bürger, das Rathaus und städtische Dienststellen nur in wirklich dringenden Angelegenheiten aufzusuchen. Dies soll die Ansteckungsgefahr für Besucher und für die städtischen Beschäftigten minieren. Das Rathaus bleibt zwar zunächst uneingeschränkt geöffnet. 

Viele Anliegen könnten aber auch per Telefon oder E-Mail geklärt werden. Formulare und Anträge müssen nicht persönlich abgegeben werden. Der Briefkasten des Rathauses wird mehrmals täglich geleert, die fristgerechte Abgabe der Dokumente wird dokumentiert. Veranstalter und Vermieter von privaten Festsälen werden aufgefordert, sich mit dem Ordnungsamt, Heiko Brüggenthies, Telefon 02307/965-473, in Verbindung zu setzen, damit (Schutz-)Maßnahmen erörtert werden können.

Update, 12. März, 16.31 Uhr: Aus Bergkamen sind Stand jetzt keine weiteren Fälle bekannt. Hier sind weiterhin sieben Personen am Coronavirus erkrankt. Die Testergebnisse laufen jedoch noch ein, sagte Max Rolke vom Kreis Unna. Der Kreis hatte alle Kinder und Mitarbeiter der Kita "Arche Noah", die Klasse 3c der Freiherr-Ketteler-Grundschule und ihre Klassenlehrerin, sowie 80 Schüler und 20 Lehrer der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Quarantäne gesteckt und getestet. 

Coronavirus im Kreis Unna: Info-Telefon überlastet

Das Infotelefon des Kreises ist weiterhin überlastet. Jeden Tag nehmen die Mitarbeiter 2000 Anrufe an. Bitte wenden Sie sich deshalb auch an die Info-Hotlines der anderen offiziellen Stellen:

- Hotline des Gesundheits-Ministeriums unter 0211/91191001 anrufen.  

-Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe unter Telefon 116 117 einen telefonischen Info-Dienst eingerichtet. 

- Das Bürgertelefon des NRW-Gesundheitsministeriums ist unter Telefon 0211/91191001 erreichbar.

Hier haben wir für Sie einen Überblick der typischen Symptome zusammengestellt. Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt es auch beim Kreis.

Update, 12. März, 16.12 Uhr: Erster Fall in Werne! Der Kreis meldet, dass insgesamt sechs weitere Personen neu infiziert worden sind. Jeweils eine der Personen stammt aus Werne, Unna, Selm und Lünen, zwei kommen aus Kamen. Damit ist die Zahl der insgesamt Infizierten im Kreis Unna auf 15 angestiegen.

Es gibt noch keine Informationen über die Kontaktpersonen der betroffenen Personen und wie sie sich angesteckt haben. Für die Person aus Schwerte konnte der Kreis nun jedoch bekannt geben, dass es sich dabei um einen Urlaubsrückkehrer handelt. Die erkrankte Person hat sich in Norditalien angesteckt, damit ist der Infektionsweg klar.

Der Kreis Unna hat nun auch die negativen Testergebnisse bekannt gegeben. Insgesamt hat das Kreis-Gesundheitsamt mittlerweile 677 Test vollständig durchgeführt. Davon war eine erfreulich hohe Zahl negativ: 662, diese Zahl gab Kreis-Sprecher Max Rolke bekannt. 

Neue Testergebnisse zeigen, dass die Ausbreitung des Coronavirus weiter voranschreitet. Mittlerweile sind im Kreis Unna acht Personen infiziert. Symbolbild.

Coronavirus im Kreis Unna: Veranstaltungen werden abgesagt

Update, 12. März, 14.57 Uhr: „Wir haben alle Veranstaltungen bis zum 25. März abgesagt, bei denen wir selbst Veranstalter sind“, erklärt Bergkamens Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich. Dazu zählen Ausstellungseröffnung des Photoclub Lünen/Duktus 06 in der Sohle 1 am Sonntag und das Klangkosmos-Konzert in der Marina am Montag. Es handelt sich um reine Vorsichtsmaßnahmen, stellt Ulrich klar. Die Räumlichkeiten seien so geschnitten, dass sich die Teilnehmer schlecht aus dem Weg gehen könnten. „Die Lage muss von Woche zu Woche neu bewertet werden“, sagte der 40-Jährige. 

Gesundheitsminister Jens Spahn hatte die Empfehlung ausgesprochen, Events mit mehr als 1000 Menschen abzusagen. Über kleinere Veranstaltungen entscheiden bis jetzt im Kreis Unna die jeweiligen Ordnungsbehörden und Veranstalter. Ulrich hofft auf eine kreiseinheitliche Regelung für kleinere Veranstaltungen, etwa in Bibliotheken oder von der Jugendkunstschule. „Die Idee ist ja mit einem kurzen, harten Schnitt, die Infektionskette zu durchtrennen“, erklärte Ulrich. „Aber das kann nur landesweit funktionieren.“

Update, 12. März, 10.44 Uhr: Bergkamens Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich teilt mit, dass die Stadt Bergkamen alle bevorstehenden Kulturveranstaltung bis einschließlich zum 25. März absagt. Als Grund wird die Sorge von Teilnehmenden und Besuchern genannt, weil auch kleine Veranstaltungen mit relativ vielen Besuchern auf relativ kleinem Raum eine hohe Ansteckungsgefahr bergen könnten. 

Der Bund hatte dazu geraten, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern abzusagen. Viele politische und kulturelle Veranstaltungen in Bergkamen werden jedoch auch dann abgesagt, wenn sie deutlich kleiner sind. Dazu zählt nun auch der Frühlingsempfang der SPD. Stadtverbandsvorsitzender André Rocholl sagte zur Entscheidung: "Gerade auch vor dem Hintergrund erster bestätigter Infektionen in Bergkamen sollte jeder dabei mithelfen, weitere Ansteckungen zu verlangsamen. Hier sehen wir uns in der Pflicht, mit gutem Beispiel voranzugehen. Wir müssen fest davon ausgehen, dass auch einige von denen, die gerne gekommen wären, Personen in ihrem familiären Umfeld haben, die zur absoluten Risikogruppe gehören." 

Sie wissen nicht, ob die Veranstaltungen stattfinden, zu denen Sie gehen möchten? Hier finden Sie die Übersicht.

Update, 11. März, 16.45 Uhr: „Die Ergebnisse der getesteten Kindern tröpfeln langsam ein“, sagt Kreis-Sprecher Max Rolke. Bitte beachten Sie: Der Kreis macht jedoch keine negativen Test-Ergebnisse öffentlich. Es gebe mittlerweile so viele, dass dies die Kapazitäten übersteigen würde.

Ob es sich bei den Neu-Infizierten in Bergkamen um Kinder oder Erwachsene handelt, ist nicht bekannt. Ebenso, ob sie aus dem Umfeld des Kindergartens, der Grundschule oder der Förderschule stammen. Der Kreis macht keine persönlichen Daten - auch nicht Geschlecht oder Alter - mehr bekannt.

Update, 11. März, 16.01 Uhr: Alle Veranstaltungen im Kreis Unna, zu denen über 1000 Besucher erwartet werden, werden abgesagt oder verschoben. In allen anderen Fällen entscheiden die Ordnungsämter der jeweiligen Städte und Gemeinden. Wir haben für Bönen, Bergkamen und Werne einen Artikel angelegt, in dem wir die neuesten Absagen eintragen. Dieser wird regelmäßig aktualisiert.

Update, 11. März, 15.33 Uhr: Bei der Infektion in Schwerte ist der Ansteckungsweg noch unbekannt. Kreis-Sprecher Max Rolke bestätigte, dass es sich um keinen Kontakt mit den Fällen aus Bergkamen handele. Der Kreis ermittelt nun weiter.

Update, 11. März, 15.23 Uhr: Im Kreis Unna sind mittlerweile insgesamt neun Fälle von Coronavirus bekannt. Neu hinzugekommen sind zwei Infektionen in Bergkamen und eine Infektion in Schwerte. Durch die Entwicklung gibt es mittlerweile nicht mehr nur 200 Kontaktpersonen, sondern die Zahl ist explosionsartig auf 500 gestiegen. 

Sie sind alle im Zusammenhang mit den Neu-Infektionen zu sehen. Der Kreis entnimmt gerade Proben und teilt die Kontaktpersonen in Kategorien ein. Unter Kategorie I, also Personen mit engem Kontakt, fallen alle, die mindestens einen 15-minütigen Gesichtskontakt, etwa im Gespräch, hatten oder mit Sekreten und Körperflüssigkeiten in Berührung kamen, etwa durch Anhusten.

Update, 11. März, 11.39 Uhr: Der Krisenstab des Kreises tagt heute im Kreishaus, um die Auswirkungen des Corona-Erlasses im Kreis Unna zu beraten. Gegen Nachmittag ist ein Update zu den Test-Ergebnissen zu erwarten.

Update, 10. März, 19.17 Uhr: Auch wenn es in Werne noch keinen bestätigten Fall eines Infizierten gibt, wirkt sich die Sorge vor einer Verbreitung auf das alltägliche Leben der Menschen aus. Die Stadt möchte am Mittwoch prüfen,ob kommende größere Veranstaltungen stattfinden können.

Update, 10. März, 18.08 Uhr: In Bergkamen sind zahlreiche Veranstaltungen abgesagt worden. Wir haben den Bürgermeister gefragt, welche Auswirkungen das Coronavirus auf die weiteren Pläne haben wird. 

Bei den betroffenen Eltern ist die Verunsicherung groß. Der Kreis schätzt die Ansteckungsgefahr je nach Begegnungsgrad unterschiedlich ein, dadurch dürfen manche raus, andere müssen mit ihren Kindern in Quarantäne bleiben. Das sorgt für Verunsicherung, dabei besteht kein Grund zur Panik. Derweilen müssen wir auf die Testergebnisse immer noch warten, mit ihnen ist frühstens morgen zu rechnen.

Update, 10. März, 14.43 Uhr: Es gibt zwei neue Fälle im Kreis Unna. In Bergkamen sind zwei weitere Personen positiv auf den Coronavirus getestet worden. Die beiden Neu-Infizierten stammen aus dem Umfeld der bereits erkrankten Familie, sagte Kreis-Sprecher Max Rolke. 

Viele weitere Testergebnisse stehen noch aus. So sind die betroffenen Grundschüler und Kita-Kinder, sowie die jeweiligen Mitarbeiter der Bildungseinrichtungen gestern und heute getestet worden. 

Die Schüler der Bodelschwingh-Schule werden morgen getestet. Mit den Test-Ergebnissen rechnet der Kreis nach ein oder zwei Tagen. 

Update, 10. März, 11.52 Uhr: Das für den kommenden Samstag, 14. März geplante 26. Bergkamener Theaterfestival muss leider ausfallen. Der Vorstand des Stadtjugendring Bergkamen hat sich zu diesem Schritt entschlossen, obwohl das Theaterfestival im studio theater nicht unter die Kategorie "Großveranstaltung mit mehr als 1000 Teilnehmern" fällt. 

Allerdings hat der Vorstand die Sorge von Teilnehmenden und Besuchern wahrgenommen, dass bei einer Veranstaltung auf relativ kleinem Raum mit relativ vielen Besuchern die Ansteckungsgefahr derzeit hoch ist. Der Stadtjugendring Bergkamen hofft, einen Ersatztermin für das Theaterfestival noch vor den Sommerferien zu finden. Weitere Informationen gibt es in der Geschäftsstelle des Stadtjugendrings im Kinder- und Jugendbüro unter 02307/965381.

Update, 9. März, 17.46 Uhr: Das Infotelefon des Kreises ist stark überlastet.  2.000 Anrufe mit Fragen rund um das Coronavirus habe es am Montag gegeben, sagte Kreis-Sprecher Rolke. Wir berichten aktuell über neueste Entwicklungen. Auf den Seiten www.kreis-unna.de und www.infektionsschutz.de gibt es viele wichtige Antworten.

Update, 9. März, 15.32 Uhr: Die Bodelschwingh-Schule wird noch bis einschließlich 16. März geschlossen bleiben müssen, das teilte Max Rolke vom Kreis Unna mit. "Wer Zuhause bleiben muss, weiß Bescheid", sagte Rolke. Hier kann der Unterricht derzeit nicht stattfinden: Rund 20 Lehrer und 80 Schüler waren im Kontakt mit dem am Coronavirus erkrankten Kind.

Derzeit werden laut Kreis die Kinder der Kindertagesstätte "Arche Noah" getestet. Dafür ist ein mobiles Team unterwegs, das zu den Familien fährt. Auch die Grundschüler der Klasse aus der Ketteler-Schule werden am Dienstag getestet werden, ebenfalls vom mobilen Team. 

Direkt unter Quarantäne gestellt, seien die Kinder nicht, sagte Rolke, sondern sie sollen Zuhause bleiben. Die Eltern zeigten sich verständnisvoll, sodass auf eine behördliche Anordnung, die Quarantäne, verzichtet wurde. 

Das Kreis-Gesundheitsamt ist im engen Kontakt mit den Betroffenen. Nicht alle müssten zuhause bleiben, je nach Kontaktgrad mit den Infizierten, erklärte Rolke. 

Es bleibt derzeit bei vier an Coronavirus erkrankten Personen im Kreis, sagte Rolke. Bei insgesamt 200 Personen muss der Kreis untersuchen, ob sie soweit im Kontakt waren, dass sie getestet werden müssen.

Zu dem Gesundheitszustand der Erkrankten konnte Rolke keine Auskunft geben, dies falle unter das Arztgeheimnis. Er betonte jedoch, dass die Krankheit einen sehr unterschiedlichen Verlauf nehme und dass sowohl sehr milde als auch schwierigere Fälle vorhanden seien.

Update, 9. März, 15.12 Uhr: Wie schon die Feuerwehr Hamm am vergangenen Wochenende sagte nun auch die Freiwillige Feuerwehr Bergkamen ihren Kameradschaftsabend, der für den kommenden Samstag geplant gewesen war, ab. Noch am vergangenen Samstagnachmittag hatte Dirk Kemke, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen, gehofft, nicht so weit gehen zu müssen. 

 Denn sollte unter den 300 zu erwartenden Gästen aus Feuerwehr, Verwaltung und Politik ein Erkrankter sein, müssten alle Anwesenden mindestens die nächsten 14 Tage unter häusliche Quarantäne. Damit wäre die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr in Bergkamen nicht mehr gegeben. 

Coronavirus in Bergkamen: Diese Veranstaltungen fallen aus

Der Kameradschaftsabend, in dessen offiziellem Teil Ehrungen für 35- und 25-jährige treue Pflichterfüllung sowie Ernennungen und Verabschiedungen geplant gewesen waren, soll noch in diesem Jahr zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt werden. 

Auch an der Jahnschule in Oberaden ist das Coronavirus ein Thema: Und Schulpflegschaft und Kollegium haben entschieden, das diesjährige Elternfest auf den Herbst zu verschieben. Geplant war das traditionelle Fest in der Turnhalle der Schule, das Jahr für Jahr auch Nachbarn, Freunde und Förderer der Schule anlockt, wie üblich für den letzten Samstag vor den Osterferien. Doch in Zeiten der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus will die Schule von dieser Tradition Abstand nehmen. 

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen“, heißt es in einem Brief von Schulpflegschaft und Schulleitung. „Aber angesichts der täglichen Corona-Meldungen und der damit einhergehenden Befürchtung von Schulschließungen und auch angesichts der Sorge, dass das Elternfest auch aus diesem Grund vielleicht nicht gut besucht werden könnte“, habe man sich dazu entschieden.

Schließlich müssten auch die Kosten des Elternfestes durch die Einnahmen gedeckt werden können. Ein konkreter neuer Termin für das Elternfest steht noch nicht fest. 

Auch die für Donnerstag im Rathaus geplante Messe „Marktplatz Ausbildung“ wird nicht stattfinden. Der Grund dafür sei die aktuelle Virus-Gefährdung und die damit vorherrschende Unsicherheit, heißt es vom Veranstalter, dem Jobcenter Kreis Unna.

Update 9. März, 13.16 Uhr: Die Familie aus Bergkamen, die am Coronavirus erkrankt ist, befindet sich in häuslicher Quarantäne. Über den Gesundheitsstand der beiden Kinder und des Vaters äußerte sich Kreis-Sprecherin Birgit Kalle nicht. Die Erkrankten müssen aber nicht im Krankenhaus behandelt werden. 

Die Bodelschwingh-Schule in Bergkamen-Heil, die eins der Kinder besuchte, bleibt nach ersten Informationen des Kreises noch heute und morgen geschlossen. "Wir müssen herausfinden, wie viel Kontakt zwischen den Schülern bestand", erklärte Kalle die relativ kurze Schulschließung. Heute nachmittag wird es dazu ein Update geben.

Das andere infizierte Kind geht in die Kindertagesstätte „Arche Noah“ in Rünthe, die planmäßig bis zum 18. März geschlossen bleibt. Alle 45 Kindergartenkinder sowie die rund zehn Mitarbeiter befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. „Das war eine Vorsorgemaßnahme der Gesundheitsbehörde“, teilt Dietrich Schneider vom Evangelischen Kirchenkreis Unna mit. Das Gesundheitsamt untersuche alle, die Kontakt zu dem infizierten Kind hatten. „Zudem wird die Kita bestmöglich desinfiziert und gereinigt“, so Dietrich. 

Coronavirus in Bergkamen: Grundschüler zeigen keine Symptome

Ob die sich in Quarantäne befindenden Kinder oder Mitarbeiter Symptome zeigen, dazu könne Dietrich nichts sagen.

Ebenfalls betroffen ist die Klasse 3c der Freiherr-von-Ketteler-Grundschule in Rünthe. Beim sogenannten Bücherkumpel-Projekt sei die Klasse mit einem infizierten Kind der Kita Arche Noah in Kontakt gekommen, wie Schulleiterin Sabine Prochnow mitteilt. „Die künftigen Erstklässler, die derzeit die Maxi-Gruppen besuchen, kommen zu uns und die Drittklässler lesen den Kindern etwas vor“, erzählt Prochnow. 

Alle Schüler der 3c und die Klassenlehrerin befänden sich bis einschließlich Montag, 16. März in Quarantäne, wie die Schule auf ihrer Internetseite mitteilt. „Das hat das Gesundheitsamt so entschieden“, sagt Prochnow. Heute sollen alle 20 Kinder getestet werden. Bisher habe keines der Kinder Symptome gezeigt, wie die Schulleiterin mitteilt.

Auf den Unterricht in den anderen Klassen habe der Fall keine Auswirkungen. Der Unterricht finde nach Plan statt, so Prochnow. „Auf Empfehlung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung setzen wir aber vorsichtshalber den Sportunterricht aus, weil wir so engen Körperkontakt verhindern wollen“, sagt Prochnow. 

Insgesamt besuchen rund 220 Kinder die Freiherr-von-Ketteler-Grundschule, 20 davon gehen in die unter Quarantäne stehende Klasse 3c. Besorgte Fragen von Eltern gebe es wenige. „Ich denke, durch unsere Schulpflegschaftsvorsitzenden sind schon am Sonntag einige Sorgen und Fragen behandelt worden. Die Vorsitzenden haben das sehr gut und aufregungsfrei umgesetzt“, so Prochnow.

Zudem sind die Kinder am Montag mit einem ausführlichen Elternbrief nach Hause geschickt worden. Am Dienstag haben die Schüler der Freiherr-von-Ketteler-Grundschule wegen einer pädagogischen Ganztagskonferenz frei.

Coronavirus im Kreis Unna: Familie aus Bergkamen erkrankt

Bei den drei Neu-Infizierten handelt es sich um eine Familie, gab Bürgermeister Roland Schäfer am Sonntagmittag bekannt. Zwei Kinder und der Vater sind erkrankt. Die Mutter zeigt keine Symptome und auch ihr Testergebnis fiel negativ aus.“ Das zeigt, dass man auch im sehr engen Kontakt mit Infizierten stehen kann, ohne sich anzustecken, wie bei einer normalen Grippe”, sagte der Bürgermeister. 

Coronavirus im Kreis Unna: Familie befindet sich in häuslicher Quarantäne

Über den Zustand der Familie ist noch nichts bekannt. Birgit Kalle vom Kreis Unna bestätigte, dass die Familie sich derzeit in häuslicher Quarantäne befinde. 

Insgesamt stand die Familie mit circa 100 Personen in Kontakt. Der Bürgermeister war durch den Landrat Michael Makiolla am Samstag informiert worden.

Coronavirus im Kreis Unna: Förderschule,  Kindergarten und Grundschule betroffen

Eins der erkrankten Kinder geht auf die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Heil. Bereits am Freitag hatten das Kreis-Gesundheitsamt und die Leitung der Bodelschwingh-Schule gemeinsam beschlossen, dass die Förderschule heute und am morgigen Dienstag geschlossen bleiben solle. Zu diesem Zeitpunkt war die Entscheidung eine reine Vorsichtsmaßnahme, sagte Kreis-Sprecher Max Rolke. Der damalige Verdachtsfall ist jedoch das nun erkrankte Kind.

Die Kita "Arche Noah" in Rünthe bleibt eineinhalb Wochen geschlossen.

Das andere infizierte Kind geht in die Kindertagesstätte „Arche Noah“ in Rünthe. Die Kita bleibt laut dem Evangelischen Kirchenkreis Unna bis einschließlich Mittwoch, 18. März, geschlossen. Die Eltern waren über die Schließung informiert worden. Alle Mitarbeiter und Kinder sollen in häuslicher Quarantäne bleiben. Das Gesundheitsamt untersuche alle, die Kontakt zu dem infizierten Kind hatten. Zudem werde die Kita gereinigt und desinfiziert.

Ebenfalls betroffen ist die Klasse 3c der Freiherr-von-Ketteler-Grundschule in Rünthe. Ein mit dem Coronavirus infiziertes Kind habe beim Bücherkumpel-Projekt Kontakt mit der Klasse gehabt, teilte die Schule auf ihrer Internetseite mit. Daher befänden sich alle Schüler der 3c und die Klassenlehrerin ab sofort bis einschließlich Montag, 16. März in Quarantäne. Das habe das Gesundheitsamt Lünen angeordnet. Für alle anderen Schüler finde der Unterricht planmäßig statt.

Coronavirus im Kreis Unna: Familie aus Bergkamen hat sich in Hamburg angesteckt

“Man muss die Situation ernst nehmen, doch es besteht kein Grund zur Panik”, sagte Bürgermeister Roland Schäfer. Die Stadt steht im engen Kontakt mit dem Kreis-Gesundheitsamt. Dieses hat derzeit zu keinen weiteren Maßnahmen, wie etwa weiteren Schulschließungen oder der Absage von Großveranstaltungen, geraten. 

Die betroffene Familie hat sich wohl bei einem Besuch in Hamburg mit dem Coronavirus angesteckt. Dort waren sie mit einer infizierten Person in Kontakt gekommen, die zu dem Zeitpunkt noch keine Symptome gezeigt habe. Laut Bürgermeister Roland Schäfer geht es der Bergkamener Familie soweit gut. 

Coronavirus im Kreis Unna: Großmutter zeigt Symptome

Sie sind Zuhause und müssen nicht im Krankenhaus behandelt werden. In der häuslichen Quarantäne sollen sie auch erst einmal bleiben, um möglichst wenig Kontakt mit ihrer Umwelt zu haben, betonte der Bürgermeister.

Auch eine der Großmütter der erkrankten Kinder zeigt Symptome. Ihre Testergebnisse liegen aber noch nicht vor. 

Roland Schäfer rät dazu, sich weiter normal wie in der Grippezeit zu verhalten. “Ernähren Sie sich gesund, treiben sie Sport und waschen Sie sich oft die Hände”, sagt der Bürgermeister. „Jeder kann durch besonnenes Verhalten dazu beitragen, dass sich das Coronavirus nicht weiter ausbreitet“, sagt auch Kreis-Gesundheitsdezernent Uwe Hasche.

Coronavirus im Kreis Unna: 61-Jährige aus Unna erkrankt

Eine Frau aus Unna-Massen hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die Frau war schwer an dem Virus erkrankt, es geht ihr aber mittlerweile wieder besser. Die 61-Jährige aus Unna wurde erst im Klinikum Nord in Dortmund behandelt und bleibt jetzt bis auf weiteres in häuslicher Quarantäne, meldet der Kreis.

Auf einer Pressekonferenz hat der Kreis Unna am Mittwochnachmittag mitgeteilt, dass die Testergebnisse der vier Kontaktpersonen der 61-jährigen Infizierten allesamt negativ ausgefallen sind.

Damit bleibt es im Kreis Unna vorläufig bei dem einen bestätigte Fall. Bei den vier Personen handelte es sich um den Ehemann der 61-Jährigen, die 90-jährige Schwiegermutter, den Hausarzt sowie für die Ärztin, die die Frau in der Notfallpraxis am Katharinen-Hospital behandelt hat.

Die Erkrankte habe in den vergangenen Wochen keine größeren Veranstaltungen besucht und ist nicht berufstätig. Ihr Ehemann und seine 90-jährige Mutter, die mit dem Paar in einem Haus lebt, befinden sich momentan in häuslicher Quarantäne und werden vom Gesundheitsamt des Kreises betreut. 

Coronavirus im Kreis Unna: So reagieren die Krankenhäuser

Nachdem im Kreis Unna die ersten Fälle von COVID-19 nachgewiesen wurde, ist die Besorgnis in der Bevölkerung. Nicht weil die Ansteckungsgefahr hoch sei, sondern weil die Sorge in der Bevölkerung Gesundheitsämter, die Mitarbeiter der Notaufnahmen, die Hausärzte und auch die Hotline des Kreises fordert. 

Der Andrang ist hoch. Die Krankenhäuser im Kreis haben sich darauf verständigt, den Besuchsverkehr ab heute auf einen Besucher pro Tag zu beschränken. Um die Ärzte zu entlasten, hat der Kreis zudem die beiden zentrale Teststellen eingerichtet. 

Die Krankenhäuser im Kreis Unna haben sich derweil darauf verständigt, den Besucherverkehr deutlich einzuschränken. Das teilte Axel Weinand mit, Geschäftsführer des Katholischen Klinikums Lünen/Werne, zu dem die Krankenhäuser St. Marien in Lünen und St. Christophorus in Werne zählen. Ab Donnerstag, 5. März, hat pro Patient nur noch ein Besucher am Tag Einlass. Auf den Intensivstationen werden darüber hinaus spezielle Besuchszeiten eingeführt.

Mit den Maßnahmen werden laut Weinand drei Ziele verfolgt:

- Entlastung des Personals, das teils durch Häufung von Anfragen von der Arbeit am Patienten abgehalten wird

- Rationierung der knapper werdenden Schutzkleidung

- Verlangsamung der Ausweitung des Coronavirus

Gleichwohl seien Krankenhäuser angesichts der hohen Hygienestandards die wohl corona-sichersten Orte, sagt Weinand.

Die geänderten Bestimmungen für den Besucherverkehr gelten bis auf Weiteres. Über die Maßnahmen werde per Aushang in den Eingangshallen und per Ansprache auf den Stationen der Krankenhäuser informiert, so Weinand. Auch ein Flyer soll erstellt werden.

Coronavirus im Kreis Unna: Christophorus-Krankenhaus verschärft Maßnahmen

Im St. Christophorus-Krankenhaus in Werne hat man auf die Corona-Epidemie reagiert. „Die üblichen Vorkehrungsmaßnahmen, die wegen der Grippe gelten, wurden noch einmal verschärft“, sagt Standortleiter Ludger Risse. Man halte sich damit an die strengen Vorgaben des Robert-Koch-Instituts.

Überdies berichtet Risse, dass es in seinem Haus zu Diebstählen von Atemschutzmasken und Desinfektionsmitteln komme – Dinge, die es in Apotheken und Geschäften kaum noch gibt. Der Mundschutz liege im Bereich der Pforte bereit, sei etwa für Besucher mit leichter Erkältung gedacht und könne in Absprache mit den Mitarbeitern genutzt werden. „Manche Besucher nehmen aber einen ganzen Schwung und verlassen damit das Haus“, schildert Risse.

Man werde solche Fälle und auch den Diebstahl von Desinfektionsmitteln konsequent zur Anzeige bringen, betont er und weist darauf hin, dass eine einfache Atemmaske keinen Schutz vor dem Corona-Virus bietet. Zwar sollen Menschen, die befürchten, sich mit dem neuartigen Virus infiziert zu haben, zunächst telefonisch Kontakt mit ihrem Hausarzt aufnehmen. Das Krankenhaus hält laut Risse aber dennoch stets ein Behandlungszimmer für eine verschärfte Isolierung vor. Dieses komme auch bei Verdacht auf Grippe zum Einsatz. „Übers Wochenende haben wir wieder zwei, drei Grippe-Patienten aufgenommen.“

Coronavirus im Kreis Unna: Kreis rät von unnötigen Krankenhaus-Besuchen ab

Der Kreis berichtet von Lieferengpässen bei hygienischen Schutzartikeln. 

Gerade im Krankenhaus sei die Ansteckungsgefahr besonders groß, sagt der Kreis Unna. Deswegen werde vor unnötigen Besuchen abgeraten. Patienten sollten in nächster Zeit nicht besucht werden, nur enge Angehörige sind aktuell erwünscht. 

Auch die Notaufnahme sollten nur aufgesucht werden, wenn wirklich eine schwere Erkrankung vorliegt. 

Die Belastung der Krankenhaus-Mitarbeiter ist hoch: Telefonische Anfragen über Informationen zu COVID-19 kann das Krankenhaus deswegen nicht behandeln. 

Wer Informationen benötigt, kann sich an das Infotelefon des Gesundheitsamts im Kreis Unna wenden. Die kostenfreie Rufnummer lautet (0800) 10 20 205. Das Infotelefon ist montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr zu erreichen.

Coronavirus im Kreis Unna: Amazon sagt: „Haben Vorbereitungen getroffen“

In den Betrieben und Unternehmen wächst derweil die Sorge, dass sich das Coronavirus weiter ausbreitet und dadurch Prozessabläufe gestört werden. Bei Amazon in Werne etwa wurden – wie in bundesweit allen Logistikzentren des Online-Händlers – die Besuchertouren ausgesetzt. Dieses sei „eine reine Vorsichtsmaßnahme“, sagt Sprecher Thorsten Schwindhammer auf Anfrage. Der Betrieb selbst laufe „normal“. 

Zur Frage, welche Reaktionen es beim US-Online-Versender auf die Corona-Epidemie gibt, antwortet Schwindhammer: „Wir haben Vorbereitungen getroffen, um Kunden und Mitarbeiter zu schützen. Dazu arbeiten wir weiterhin eng mit Gesundheitsexperten und den Behörden zusammen und haben eine Reihe von vorsorglichen Maßnahmen in unseren Gebäuden umgesetzt.“ Wie genau die Maßnahmen aussehen, lässt Schwindhammer offen.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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