Freitag Auftakt mit mobilem Team der KVWL

Impfangebot für etwa 200 Beschäftigte an Bönens Grundschulen und Kindergärten

Die Impfdosen für das Personal an Grundschulen und Kitas sind bestellt. Am Freitag werden die ersten an einer Anlaufstelle in Bönen verabreicht. Aus Sicherheitsgründen mag die Gemeinde den Ort nicht nennen.
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Die Impfdosen für das Personal an Grundschulen und Kitas sind bestellt. Am Freitag werden die ersten an einer Anlaufstelle in Bönen verabreicht. Aus Sicherheitsgründen mag die Gemeinde den Ort nicht nennen.

Für die vorgezogene Impfung des Personals an Grundschulen und Kitas kommen in Bönen gut 200 Beschäftige in Betracht. Im ersten Aufschlag gibt‘s Freitag 180 Termine an zentraler Stelle. Wo genau, verrät die Gemeinde nicht.

Bönen – Wer an einer der beiden Bönener Grundschulen oder in den zehn Kindertageseinrichtungen tätig ist, erhält am Freitag eine erste Möglichkeit, sich kurzfristig gegen Corona impfen zu lassen. Das hat der Fachbereichsleiter Jörg-Andreas Otte auf Anfrage des Westfälischen Anzeigers mitgeteilt. Wo das geschieht, mag die Verwaltung aber nicht preisgeben. Im Rathaus geht die Sorge um, dass dort auch Bürger vorstellig werden könnten, die mit der Impfe noch nicht an der Reihe sind.

Nachbarkommunen zeigen mehr Engagement

Andere Kommunen ringsum sind da offensiver, auch was die aktive Förderung der seit Montag eingeführten Bürgertestungen auf breiter Ebene anbelangt. Während in Werne beispielsweise schon THW-Zelte für ein städtisches Testzentrum stehen und Bergkamen über ein passendes Gebäude und ehrenamtliche Unterstützung verhandelt, verweist Fachbereichsleiter Otte auf die „gesetzliche Normierung“ des Verfahrens: der Kreis Unna sei am Zug. Eine aktive Rolle zur besseren Versorgung der eigenen Bevölkerung hat die Gemeinde Bönen für sich dabei nicht ausgemacht. Sie werde sich aber „mit dem Kreis abstimmen und Unterstützung anbieten“, so Otte. Derzeit sei man halt noch mit der Vorbereitung der besagten Impfungen befasst.

Zudem gebe es bezüglich der Schnelltests sicherlich Initiativen von Arztpraxen und Apotheken im Ort, „sodass es womöglich auch ohne unser Zutun läuft.“

Bei Bedarf folgt weiterer Impftermin

Für die vorgezogene Impfung des Personals in Einrichtungen mit engerem Kontakt zu kleineren Kindern kommen nach Auskunft Verwaltung in Bönen etwas mehr als 200 Menschen in Betracht. Vom Hausmeister und der Sekretärin über die Lehrerschaft bis zu den OGS-Betreuern und sämtlichen Kräfte in den Kindertageseinrichtungen sind alle eingeladen, sich mit dem Vakzin von Astrazeneca gegen die Seuche Immunisieren zu lassen. Im ersten Durchgang können bis zu 180 Freiwillige am Freitag die erste von zwei Spitzen erhalten. „Bei Bedarf wird es einen weiteren Impftermin geben“, sagte Jörg-Andreas Otte.

Mobile Teams der KVWL in Orten tätig

Der Kreis Unna hat sich als Gesundheitsbehörde mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) darauf verständigt, diese Impfgruppe nicht in das zentrale Impfzentrum an der Platanenallee in Unna zu bitten, wie es seit Wochen mit den Menschen über 80 Jahren praktiziert wird.

Andere Kreise, etwa der Märkische, haben gar nicht lange gefackelt und auf Basis der Impfverordnung vom 1. März sogleich damit begonnen, die Zielgruppe zu immunisieren. Teils ist die Aktion dort abgeschlossen.

In der Unnaer Gemarkung werden nun, dem Einsatz in den Altenheimen ähnlich, mobile KVWL-Teams die Injektionen in den Orten verabreichen, nur dabei nicht von einer Einrichtung zur nächsten tingeln.

Zweite Spritze nach etwa 12 Wochen fällig

Die Städte und Gemeinden richten die Anlaufstelle ein und koordinieren die Termine. Den Impfstoff ordert zentral der Kreis, die KVWL-Ärzte setzen die Spritze an. Wann genau es die hier nach zwölf Wochen fällige zweite davon geben kann, wird noch ausgetüftelt. Die Erstimpfung verspricht 70-prozentigen Schutz vor der Infektion.

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