Cariert-Kleiderladen der Caritas zieht in neue Räume an der Bahnhofstraße 27

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Zurecht stolz sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen auf ihr großzügiges, neues Geschäft.

Bönen - Die viele Arbeit der vergangenen Wochen hat sich gelohnt: Pünktlich zur Eröffnung des Cariert-Kleiderladens in den neuen Räumen an der Bahnhofstraße 27 hingen alle Kleidungsstücke auf den Ständern, Schuhe, Handtücher und Pullover lagen sorgfältig sortiert in den Regalen.

Auch ein feines Büfett und Getränke standen bereit. Die rund 25 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen feierten den Umzug gestern Vormittag mit Freunden, Helfern, Sponsoren, Vertretern der Gemeindeverwaltung, der Kirchengemeinden sowie geladenen Gästen. Am Nachmittag strömten dann die ersten Kunden in den Laden.

Mit 140 Quadratmetern ist die Fläche, die den Helferinnen der Caritas und ihren Kunden nun zur Verfügung steht, doppelt so groß wie im ehemaligen Geschäft an der Bahnhofstraße 16. Somit haben die Mitarbeiterinnen noch mehr Möglichkeiten, ihre Ware ansprechend zu präsentieren. Auf ein angenehmes Ambiente legt das Team von Anfang an großen Wert – die Kunden sollen sich wohlfühlen.

Dafür gibt es jetzt zwei geräumige Umkleidekabinen, eine Spielecke für die kleinen Besucher und einen ansprechenden Verkaufstresen. Einen großen Vorteil haben die neuen Räume außerdem: Sowohl der Verkaufsraum als auch das Lager und der Arbeitsbereich sind auf einer Etage. Bislang mussten sich die Helferinnen nämlich ordentlich abmühen, wenn sie Kartons und Säcke mit Kleidung zum Waschen, Bügeln und Sortieren über eine schmale Wendeltreppe ins Untergeschoss schleppen mussten.

Nicht nur ein Kleiderladen

Platz ist jetzt zudem für eine kleine Besprechungsecke mit gemütlichen Korbsesseln und einem Tisch. „Das habe ich mir immer gewünscht“, erzählte Cariert-Mitarbeiterin Christel Radtke. „Wir sind nicht nur ein Kleiderladen, wir sind auch eine Begegnungsstätte. Viele Leute kommen mit ihren Sorgen und Nöten zu uns, und wir versuchen dann, ihnen zu helfen.“

Als Einrichtung der Caritas lebt das Team das christliche Gebot der Nächstenliebe. Die Kunden sind bedürftige Bönener, Menschen die auf Sozialleistungen oder Hartz-IV angewiesen sind, Flüchtlinge oder auch Rentner, die nur ein schmales Budget für Kleidung zur Verfügung haben.

„Uns war es auch wichtig, in der Nähe der Kirchengemeinde zu bleiben“, freute sich Christel Radtke, dass der neue Standort in der Nachbarschaft der Pfarrkirche Sankt Bonifatius liegt. So gehörte auch eine Heilige Messe zur Eröffnungsfeier dazu. Anschließend weihte Pfarrer Benno Heimbrodt die neuen Räume.

Kräftig Unterstützung bekam die Caritas von der Firma Kik. Das Textilunternehmen überreichte gestern nicht nur eine Spende in Höhe von 10 000 Euro, sondern kümmerte sich zuvor um die Renovierung des ehemaligen Friseursalons, organisierte den Umzug und stiftete die komplette Ladenausstattung. Für die vielen liebevollen Details sorgten hingegen die Mitarbeiterinnen. Sie nähten Vorhänge, bastelten Dekorationen und gestalteten den Verkaufsraum.

Geöffnet ist das Cariert jeweils dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr (in den Ferien nur vormittags).

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