Bussard greift Joggerin an: Gemeindeverwaltung warnt

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Mäusebussarde können auch Jogern gefährlich werden.

Bönen – Während der Brutzeit und Aufzucht beschützen Mäusebussarde ihre Jungen um jeden Preis. Sie gehen kein Risiko ein und greifen unter Umständen alle an, die in ihr Revier eindringen. Das musste jetzt wieder eine Bönenerin schmerzhaft erleben.

Die Frau wurde beim Joggen im Mergelbergwald von dem Greifvogel angegriffen. Seit einigen Jahren brütet das Vogelpaar im Frühling inmitten des südlichen Waldbereiches und des Sesekradwegs zwischen Specken- und Kleystraße. 

Keine Sperrung vorgesehen

In den Vorjahren hatte die Gemeinde beziehungsweise der Kreis Unna deshalb den Rad- und Fußgängerweg vorsorglich bis in den Sommer hinein gesperrt. Eine solche Sperrung wird es jetzt nicht mehr geben, heißt es aus dem Rathaus. 

Die Verwaltung warnt aber mit Schildern vor den Vogeleltern. Der Mäusebussard greift in der Regel immer den höchsten Punkt an, im Falle eines Falles etwa den Kopf eines Menschen. Schützen können sich Spaziergänger, Radfahrer oder Jogger, indem sie einen Stock in die Luft halten. Keinesfalls sollten sie aber damit nach den Tieren schlagen. 

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