Bürgerschützen wollen Schützenfestmontag streichen

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Der Montagabend des diesjährigen Schützenfestes der Bürgerschützen brachte nicht die gewünschte Resonanz.

BÖNEN - Das Schützenfest im Juli schlossen die Bürgerschützen mit einem Minus von rund 6000 Euro ab. In ihrer Versammlung überlegten die Schützen auch, ob der Montag als schwächster Publikumstag künftig gestrichen werden soll.

Die Nachricht vom Minus in der Kasse, die Kassierer Hartwig Hoffmeier in der Abrechnungsversammlung am Sonntagabend in der Dorfschänke überbrachte, haute die 35 Teilnehmer allerdings nichts aus den Socken. Schließlich schreibt der Verein alljährlich rote Zahlen beim Schützenfest. „Das gleichen wir durch die Mitgliedsbeiträge immer wieder aus“, berichtete Schriftführer Stephan Krischak.

Mit dem Verlauf des Festes seien die Versammlungsteilnehmer zufrieden gewesen. Nur der Abschlussabend am Montag sei ein Flop gewesen. „Die Resonanz ließ sehr zu wünschen übrig. Wir hatten kaum Besucher. Die Schützen waren fast unter sich“, so Krischak. Deshalb habe der Vorstand unter Leitung von Martin Brünnich den Vorschlag gemacht, das Fest zukünftig schon am Sonntagabend zu beenden. Das Kinderschützenfest, das zuletzt gut besucht war, soll zukünftig schon am Freitagnachmittag vor der abendlichen Schlagernacht stattfinden.

Die wertete der Verein auch in der Nachbetrachtung trotz der hohen Kosten als Erfolg. Die Alpen-Banditen, die erstmals in Bönen zu Gast waren, hätten die Stimmung im Festzelt richtig angeheizt. „Das hat allen gut gefallen“, erzählt Stephan Krischak. Buchstäblich ausgezahlt habe sich die Maßnahme, die Schützenwiese komplett zu umzäunen und am Zugang schon Eintritt zu kassieren. Außerdem habe das zur Sicherheit auf dem Festgelände beigetragen, betont der Schriftführer.

„Super!“ Das Urteil zum Vogelschießen am Festsamstag bekam auch beim Rückblick am vergangenen Sonntag hervorragende Noten. Acht ernsthafte Bewerber um den Königstitel hätten den Wettbewerb sehr spannend gemacht, ehe Markus Müller den Vogel abschoss.

Mitglieder signalisieren Zustimmung

„Insgesamt hat alles einschließlich der Umzüge beim Schützenfest alles gut geklappt – bis eben auf den Montagabend“, resümierte Krischak. Das hätten die meisten Teilnehmer der Versammlung ebenso gesehen und Zustimmung zur Verkürzung des Festes signalisiert. „Darüber wird aber erst bei der Jahreshauptversammlung abgestimmt. Vielleicht ist die Mehrheit unserer knapp 400 Mitglieder dafür, auch zukünftig noch montags zu feiern“, betonte Stephan Krischak.

Die nächsten Termine sind der Wandertag am 23. September, die Teilnahme an der Kirchschicht im Förderturm (3. Oktober) und der Stammtisch der Avantgarde am 6. Oktober.

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